Compiler am Limit

Für Fragen zur Programmiersprache auf welcher Lazarus aufbaut

Re: Compiler am Limit

Beitragvon Warf » 27. Jul 2018, 17:25 Re: Compiler am Limit

Mathias hat geschrieben:Und wieso hat Linux diese Beschränkungen nicht ?

Linux ist mittlerweile auch langsamer als windows :twisted:

Aber mal ganz davon abgesehen gibt es zwei möglichkeiten, entweder es ist ein beschränktes effizientes system implementiert, und ein offenes langsames falls mehr ram verfügbar ist, oder es ist direkt ein offenes und damit wahrscheinlich ineffizienter als bei Windows oder OSX. Das ding ist, Microsoft kostet es geld das system weiter zu entwickeln, daher überlegen die sich: "Geben wir jetzt ewig viel geld aus für ein feature was keiner verwendet da die einzigen rechner die mehr ram brauche eh auf Linux laufen, oder nehmen wir das geld lieber und stecken es in was sinnvolles". Diese überlegen gibt es bei einem OpenSource projekt natürlich nicht, da es keine kosten gibt für freiwillige arbeit, und jeder machen kann was er für sinnvoll erachtet

Microsofts größte Kundenbasis sind kleinkomputer, und kein kleinkomputer braucht mehr als 512 GB ram.

Versteh mich jetzt nicht falsch, ich find Linux mittlerweile echt gut, aber alles in allem würde ich nicht sagen das es besser oder schlechter als Windows ist. Während es featuremäßig und technisch zwar z.T. zurückhängt (z.B. ist Windows nahezu unkaputtbar, Linux definitv nicht), ist es mMn. konzeptionell Windows um welten vorraus. Und es hat auch einen grund warum ich mittlerweile eine POSIX Umgebung mit Paketmanager und allem drum und dran auf meinem windows eingerichtet hab
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Beitragvon Timm Thaler » 27. Jul 2018, 17:30 Re: Compiler am Limit

Also ehrlich, bevor ich ein Array oder Record mit 16GB anlegen will, würde ich mir mal um meine Datenverwaltung Gedanken machen. Da hätte ich so einige Fragen:

1. Wozu brauch ich das?
2. Wie will ich das in absehbarer Zeit füllen?
3. Dürfen vielleicht andere Programme auch noch Ram abbekommen?
4. Gehts vielleicht besser?

Also selbst für die Bearbeitung seeehr großer Bilder oder Filme gibt es verschiedene Verfahren, um mit den Datenmengen vernünftig umzugehen. Zum Beispiel nur einen Teil des Bildes zu laden, oder nur den aktuellen Bereich des Filmes ab dem letzten I-Frame.
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Beitragvon Mathias » 27. Jul 2018, 17:41 Re: Compiler am Limit

Also ehrlich, bevor ich ein Array oder Record mit 16GB anlegen will, würde ich mir mal um meine Datenverwaltung Gedanken machen. Da hätte ich so einige Fragen:

1. Wozu brauch ich das?
2. Wie will ich das in absehbarer Zeit füllen?
3. Dürfen vielleicht andere Programme auch noch Ram abbekommen?
4. Gehts vielleicht besser?
Ich hatte das zufällig entdeckt, als ich bei OpenGL etwas zu viele Instance übergeben wollte. :mrgreen:

Linux ist mittlerweile auch langsamer als windows :twisted:
Seit wann ist Linux langsamer ?

Man muss aber auch dazu sagen das damals Linux von einem laien praktisch nicht installierbar war. Ich kann mich noch gut daran erinnern wie ich mein erstes Linux installiert habe und das weder USB noch Ethernet noch Wifi treiber hatte, und ich um diese treiber zu installieren die festplatte über einen zweiten sata anschluss in einen anderen rechner stecken, und dann die dateien rüberkopieren. (Eigentlich war das sogar mein zweiter versuch, mein erster versuch etwas vorher ist bereits schon am grafiktreiber gescheitert)
Da warst du aber schon recht modern, mein erstes Linux hatte ich auf meinem 486er installiert, das war irgend ein Slakware 1.x . Da musste man zuerst mit MS-DOS kompliziert Boot-Disketten erstellen, dazumal waren CD-ROMs noch nicht Bootfähig. Für Grafik-Ausgabe musste man kompliziert XFree86 installieren. Aber eines muss ich sagen, die Konsole unter Linux war dazumal schon um sehr viel weiter als die von MS-DOS. Auch gab es schon einen Boot-Manager Lilo, mit dem man Linux und Dos booten konnte. Auch gab es schon mehrere Desktops, die M$ erst mit Win10 einführte.

Erst mit einem SuSE 3.x, ältere kannte ich nicht, war eine Linuxinstallation ein Kinderspiel, und dies war ca. 1997-98. Man konnte das komplette Linux ohne einen Neustart installieren und sogar schon verwenden.
Win95 brauchte mehrere Neustarts bis zur ersten Verwendung.
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Beitragvon Warf » 27. Jul 2018, 17:47 Re: Compiler am Limit

Timm Thaler hat geschrieben:Also ehrlich, bevor ich ein Array oder Record mit 16GB anlegen will, würde ich mir mal um meine Datenverwaltung Gedanken machen. Da hätte ich so einige Fragen:

1. Wozu brauch ich das?

Datenbanksysteme z.B. wenn die schnell sein müssen laden die auch mal eben den gesamten RAM voll
Timm Thaler hat geschrieben:2. Wie will ich das in absehbarer Zeit füllen?

z.B. kann man mit Posix FUnktionen ram direkt in dateien dumpen und aus dateien lesen, das geht ziemlich zeitnah
Timm Thaler hat geschrieben:3. Dürfen vielleicht andere Programme auch noch Ram abbekommen?

Solang du Festplattenspeicher (Windows) oder Swap frei hast, kümmert sich das betriebsystem darum. Jeder Prozess hat immer einen Vollen addressraum. Wenn physisch der speicher zur neige geht killt das OS normalerweise immer den Prozess der am meisten verbraucht als erstes.
Timm Thaler hat geschrieben:4. Gehts vielleicht besser?

Also selbst für die Bearbeitung seeehr großer Bilder oder Filme gibt es verschiedene Verfahren, um mit den Datenmengen vernünftig umzugehen. Zum Beispiel nur einen Teil des Bildes zu laden, oder nur den aktuellen Bereich des Filmes ab dem letzten I-Frame.


In den meisten fällen gibt es garantiert bessere Lösungen. Das hier ist ja auch nur ein künstliches beispiel gedacht (wurde ja auch im ersten post geschrieben)
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Beitragvon Erwin » 27. Jul 2018, 17:51 Re: Compiler am Limit

Mathias hat geschrieben:Auch bei Win31/Win95, ging nicht viel mehr als 64MByte, bei mehr Speicher wurden diese OS instabil, wieso auch immer.

Also bei Win95 bin ich etwas überfragt, ob es da schon ab 64 MB Schluss war. Aber gut möglich. Weil Win95 basierte vor allem auf MS-DOS. Und bei MS-DOS war eben dann ab 64 MB Schluss. Wenn man bei Win98 auf die DOS-Ebene geht, zeigt es auch nur 64 MB verfügbaren Speicher an, auch wenn man unter Win98 mehr zur Verfügung hat.

Mathias hat geschrieben:
Wenn du von anfang an ein Hardlimit für den Ram hast, kannst du einfach viel effizientere Allokationstabellen bauen. Z.B. das höchste was Windows unterstützt ist aktuell (Windows 10) 512GB.
Und wieso hat Linux diese Beschränkungen nicht ?

Die Frage sollte eher umgekehrt sein: Wieso hat MS diese Beschränkung?
Laut Wikipedia, um Raubkopien uninteressanter zu machen. Was ich aber eher für eine Ausrede halte. Vieles spricht doch eher dafür, um alle 'Preissegmente' zu besetzen. Also jenen, die nicht viel zahlen können oder wollen, dann auch eine Abgespeckte Version zu verkaufen. Will man mehr GB, muss man dann halt für eine besser Version mehr ausgeben.
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Beitragvon Warf » 27. Jul 2018, 18:10 Re: Compiler am Limit

Mathias hat geschrieben:Seit wann ist Linux langsamer ?


Ich glaub seit Windows 10 hat es microsoft geschafft die Contextwechselzeit (also die zeit die es braucht einen Prozess von der CPU zu nehmen und einen neuen prozess auf die CPU zu laden) vom Linux kernel zu unterbieten. Zwar ist Linux immer noch schneller in anderen dingen, z.B. der prozesserstellung, da kontextwechsel aber mit das teuerste sind kann man sagen das ein programm unter windows wahrscheinlich schneller laufen sollte als unter Linux.
Wobei das auch eine Milchmädchen rechnung ist, denn dafür laufen bei einem windows im hintergrund viel mehr prozesse als bei einem lightwight linux. Aber von der reinen Kernel performance, oder bei extrem vielen kleinen prozessen, ist Windows damit tatsächlich schneller.

Für den OttoNormalverbraucher wird das allerdings nichts ausmachen, da wir normalerweise unsere computer nicht auf vollauslastung mit hunterten von parallelen jobs laufen lassen (also zumindest hatte ich diese situation erst sehr selten)

Mathias hat geschrieben:Da warst du aber schon recht modern, mein erstes Linux hatte ich auf meinem 486er installiert, das war irgend ein Slakware 1.x . Da musste man zuerst mit MS-DOS kompliziert Boot-Disketten erstellen, dazumal waren CD-ROMs noch nicht Bootfähig. Für Grafik-Ausgabe musste man kompliziert XFree86 installieren. Aber eines muss ich sagen, die Konsole unter Linux war dazumal schon um sehr viel weiter als die von MS-DOS. Auch gab es schon einen Boot-Manager Lilo, mit dem man Linux und Dos booten konnte. Auch gab es schon mehrere Desktops, die M$ erst mit Win10 einführte.

Ja sowas höre ich oft, das das was ich schon als unzumutbar betrachte bereits die "einfache" zeit war :mrgreen:
Naja bootmanager kann (oder will) microsoft immer noch nicht. Und multiple desktops hatte afaik MacOSX als erstes.

Linux hat aber das typische open source problem (unter dem auch lazaurs leidet), gute features, aber nicht sonderlich einsteigerfreundlich.

Dazu sei aber auch gesagt windows hat manchmal auch einfach echt Pech. Windows war das erste betriebsystem das auf Unicode (damals UTF16) umgestiegen ist. Danach hat das unicode consortium entschieden das UTF-8 der neue allgemeine standard werden soll, und UTF-16 wurde danach sogar nochmal geändert, sodass Microsoft dardruch das es als erstes Unicode hatte, jetzt die mit abstand beschissenste Unicode implementierung überhaupt hat. Ähnlich damals auch mit den Bluescreens, das war nicht mal die schuld von WIndows, sondern meist die schuld der hardware hersteller, die einfach kaputte treiber auf den markt werfen.

Mathias hat geschrieben:Erst mit einem SuSE 3.x, ältere kannte ich nicht, war eine Linuxinstallation ein Kinderspiel, und dies war ca. 1997-98. Man konnte das komplette Linux ohne einen Neustart installieren und sogar schon verwenden.
Win95 brauchte mehrere Neustarts bis zur ersten Verwendung.


Und da frage ich mich dann manschmal warum leute zu Arch linux oder so greifen, wo sie dann die ganze entwicklung der letzen 20 jahre praktisch wieder zurückfahren und man alles wieder per hand machen darf. (Zumal mir das einfach zu nervig wäre, da ich alle 2 wochen mein linux schrotte und es neu aufsetzen muss)
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Beitragvon Mathias » 27. Jul 2018, 19:19 Re: Compiler am Limit

Windows war das erste betriebsystem das auf Unicode (damals UTF16) umgestiegen ist. Danach hat das unicode consortium entschieden das UTF-8 der neue allgemeine standard werden soll, und UTF-16 wurde danach sogar nochmal geändert, sodass Microsoft dardruch das es als erstes Unicode hatte
Warscheinlich mach ich mich jetzt unbeliebt, aber das UTF-Zeugs ist der grösste Mist der eingeführt wurde. Mir war der alte ASCII-Zeichensatz mit den 256 Zeichen viel lieber. Mit dem UTF-Zeugs hat man sich nur Ärger eingefangen. Wen eine Textverarbeitung so was hat ok, aber Dateisystem und das ganze OS. Das selbe mit dem Komma als Dezimaltrenner, welches es fast nur in der EU gibt. Alles so Programmierer unfreundliches Zeugs.

Und da frage ich mich dann manschmal warum leute zu Arch linux oder so greifen, wo sie dann die ganze entwicklung der letzen 20 jahre praktisch wieder zurückfahren und man alles wieder per hand machen darf.
Das wird wohl der einzige Weg sein, wen man alles aus einem OS kitzeln will.

Linux hat aber das typische open source problem (unter dem auch lazaurs leidet), gute features, aber nicht sonderlich einsteigerfreundlich.
Was soll an Opensource ein Problem sein ?
Warum sollte da Lazarus leiden ?

(Zumal mir das einfach zu nervig wäre, da ich alle 2 wochen mein linux schrotte und es neu aufsetzen muss)
Mein Mint lief seit 18.0 gut, erst die 19.0 hat mein Linux zerschossen.
Aber im Normalfall, schiesst man ein Linux erst ab, wen man als Root rumbastelt.

Naja bootmanager kann (oder will) microsoft immer noch nicht.
In NT gab es schon einen Bootmanager, wen auch nur für verschiedene Windows. Wen ich mich nicht täusche konnte man da irgendwie sogar auf einen Linux-Kernel verlinken. Betrifft ur 32Bit Windows. Mit dem EFI-Schrott welches mit Win 64Bit eingeführt wurde, wurde alles viel komplizierter.

Und multiple desktops hatte afaik MacOSX als erstes.
Hatte dies etwas schon Lisa ?
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Beitragvon Warf » 27. Jul 2018, 20:04 Re: Compiler am Limit

Mathias hat geschrieben:Warscheinlich mach ich mich jetzt unbeliebt, aber das UTF-Zeugs ist der grösste Mist der eingeführt wurde. Mir war der alte ASCII-Zeichensatz mit den 256 Zeichen viel lieber. Mit dem UTF-Zeugs hat man sich nur Ärger eingefangen. Wen eine Textverarbeitung so was hat ok, aber Dateisystem und das ganze OS. Das selbe mit dem Komma als Dezimaltrenner, welches es fast nur in der EU gibt. Alles so Programmierer unfreundliches Zeugs.


Kommt ganz auf die sprache an, in Java ist das ganz sauber und einfach, da es keinen direkten memory zugriff auf den string gibt, man sich also keine gedanken darum machen muss ob man jetzt auch die richtige anzahl an zeichen betrachtet. Aber ich kann das verstehen, auch unter lazarus ist das manchmal ein graus

Mathias hat geschrieben:Das wird wohl der einzige Weg sein, wen man alles aus einem OS kitzeln will.

Vielleicht nicht der einzige, aber der einfachste. Ich kann mir auch ein OpenSuse installieren und alles was ich nicht will per hand löschen und alle konfigurationsdateien ändern, aber das dauert halt noch länger.

Was soll an Opensource ein Problem sein ?
Warum sollte da Lazarus leiden ?

gute features, aber nicht sonderlich einsteigerfreundlich.

Ich mein es hat jahrzehnte gedauert bis Linux für laien zumutbar wurde. Lazarus hat eine komplett anfänger unfreundliche dokumentation. Um in Eclipse ein Projekt aus einem exsistierendem projekt zu erstellen habe ich demletzt fast 3 stunden gebraucht bis ich alle dateien richtig drin hatte. Visual Studio ist dagegen so kinderleicht zu bedienen, das erwartet man aber auch wenn Microsoft damit so viel geld verdient

Mein Mint lief seit 18.0 gut, erst die 19.0 hat mein Linux zerschossen.
Aber im Normalfall, schiesst man ein Linux erst ab, wen man als Root rumbastelt.

Wenn ich wüsste was ich falschmachen würde, würde ichs lassen. Z.B. hab ich demletzt meine VM ganz normal neugestartet, und plötzlich ist nach dem hochfahren der desktopmanager kaputt (startet nicht). Klar hätt ich da nicht komplett neu aufsetzen müssen, aber Opensuse installier (und konfigurier) ich mittlerweile in weniger als 2 stunden, bis ich das händisch gefixt hätte wär nicht weniger zeit vergangen. Ansonsten ein evergreen ist, während dem Kompilieren eines sehr großen projektes (auf mehreren cores) die VM zu beenden zerschießt dir die Partitionstabelle.

In NT gab es schon einen Bootmanager, wen auch nur für verschiedene Windows. Wen ich mich nicht täusche konnte man da irgendwie sogar auf einen Linux-Kernel verlinken. Betrifft ur 32Bit Windows. Mit dem EFI-Schrott welches mit Win 64Bit eingeführt wurde, wurde alles viel komplizierter.

Ich mein selbst Apple hat mit bootcamp eine möglichkeit einen dual boot laufen zu lassen, ich finde das von Microsoft etwas lächerlich das sie kein Linux dual boot haben wollen

Hatte dies etwas schon Lisa ?

Keine ahnung genau, hatte das nur irgendwann mal gehört. kann mich natürlich auch irren
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Beitragvon Erwin » 27. Jul 2018, 20:24 Re: Compiler am Limit

Warf hat geschrieben:
Mathias hat geschrieben:... Auch gab es schon einen Boot-Manager Lilo, mit dem man Linux und Dos booten konnte. Auch gab es schon mehrere Desktops, die M$ erst mit Win10 einführte.

Ja sowas höre ich oft, das das was ich schon als unzumutbar betrachte bereits die "einfache" zeit war :mrgreen:
Naja bootmanager kann (oder will) microsoft immer noch nicht. Und multiple desktops hatte afaik MacOSX als erstes.

Also so weit ich weiß, hatte MS-DOS 6.22 so etwas wie einen Bootmanager. Damit habe ich allerdings nur unterschiedliche Einstellungen ausgewählt. Also ob MS-DOS CD-Laufwerktreiber laden soll oder nicht, Sound ja/nein, das Programm xx in oberen oder unteren Speicherbereich, ect. Also alles was eben MS-DOS betraf. Deshalb bin ich leider überfragt, ob man damit auch was schreiben hätte können, womit dann gleich ein ganz anderes DOS oder eben Linux damit hätte auswählen/starten können. Aber vermutlich wäre es nicht machbar gewesen.

Warf hat geschrieben:Dazu sei aber auch gesagt windows hat manchmal auch einfach echt Pech. Windows war das erste betriebsystem das auf Unicode (damals UTF16) umgestiegen ist. Danach hat das unicode consortium entschieden das UTF-8 der neue allgemeine standard werden soll, und UTF-16 wurde danach sogar nochmal geändert, sodass Microsoft dardruch das es als erstes Unicode hatte, jetzt die mit abstand beschissenste Unicode implementierung überhaupt hat.

Also das hat meiner Meinung nach nichts mit Pech zu tun, sondern ich vermute, MS wollte halt auch dort eigene Standards einführen. Wie zuvor schon mit DOC, BMP etc. Damit, wenn Jemand mal deren Produkte nutzt, man danach nicht so ohne weiteres wechseln kann, weil man sonst schwerlich die alten Daten nutzen kann. Nur ging diesmal der Plan eben nicht auf.
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Beitragvon Mathias » 27. Jul 2018, 20:43 Re: Compiler am Limit

Vielleicht nicht der einzige, aber der einfachste. Ich kann mir auch ein OpenSuse installieren und alles was ich nicht will per hand löschen und alle konfigurationsdateien ändern, aber das dauert halt noch länger.

Ich weis nicht wie es heute ist, aber mit Yast1 konnte man sehr einfach bei der Installation sagen, was man will und was nicht.
Bei Mint wird einfach alles installiert.

Ich mein es hat jahrzehnte gedauert bis Linux für laien zumutbar wurde. Lazarus hat eine komplett anfänger unfreundliche dokumentation. Um in Eclipse ein Projekt aus einem exsistierendem projekt zu erstellen habe ich demletzt fast 3 stunden gebraucht bis ich alle dateien richtig drin hatte. Visual Studio ist dagegen so kinderleicht zu bedienen, das erwartet man aber auch wenn Microsoft damit so viel geld verdient
Linux hätte es im Jahre 2000 schon geschafft. Die GUI war der von Win95 sehr ähnlich (KDE1). Aber leider haben gewisse Hersteller, zB. HP denen keinen Knüppel zwischen die Beine geworfen hätte. Ausgerechnet da wichtigste für de Otto-Normalanwender, Drucker wurden sehr schlecht unterstützt.
Aber was Datenträger anbelangte, war Linux sehr weit voraus. Alles mögliche Dateisysteme. Software-Raid. Mehr als 1024 Zylinder. Alles Sachen, an denen M$ scheiterte. Und eben wie schon beschrieben Bootmanager (lilo).
Oder ein Benutzerdefinierter Kernel.

Um in Eclipse ein Projekt aus einem exsistierendem projekt zu erstellen habe ich demletzt fast 3 stunden gebraucht
Eclipse ist sehr schwer in der Handhabung. Aber Lazarus ist normalerweise sehr schnell installiert und eingerichtet, ausser man bastelt mit der Trunk rum.

Also so weit ich weiß, hatte MS-DOS 6.22 so etwas wie einen Bootmanager. Damit habe ich allerdings nur unterschiedliche Einstellungen ausgewählt. Also ob MS-DOS CD-Laufwerktreiber laden soll oder nicht, Sound ja/nein, das Programm xx in oberen oder unteren Speicherbereich,
Bei DOS 6.22 bin ich mir nicht sicher, aber mit dem DOS 7.0, welches bei Win95 dabei war konnte man dies. Wen vorhanden, konnte man sogar das alte MS-DOS booten.

Kommt ganz auf die sprache an, in Java ist das ganz sauber und einfach, da es keinen direkten memory zugriff auf den string gib
Dafür ist man sonst sehr eingeschränkt.
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Beitragvon Warf » 27. Jul 2018, 21:02 Re: Compiler am Limit

Erwin hat geschrieben:Also das hat meiner Meinung nach nichts mit Pech zu tun, sondern ich vermute, MS wollte halt auch dort eigene Standards einführen. Wie zuvor schon mit DOC, BMP etc. Damit, wenn Jemand mal deren Produkte nutzt, man danach nicht so ohne weiteres wechseln kann, weil man sonst schwerlich die alten Daten nutzen kann. Nur ging diesmal der Plan eben nicht auf.


Nein sie haben damals ja den UTF Standard implementiert und auf das Unicode Konsortium hat Microsoft keinen allzugroßen einfluss (sonst wär es ja nicht in die Hose gegangen). Und microsoft ist ja nicht blöd, ein eigenes schriftsytem würde Windows von anderen System wie Linux, Android, iPhones und Macs abschneiden. Damit würden sie sich selbst ins Bein schießen. Sie haben ihre Standardisierungsphase mehr oder weniger hinter sich gebracht, bzw. versuchen das jetzt durch andere Wege (Open Souce und Crosskompatibilität) zu erreichen (sehr erfolgreich wenn ich anmerken darf).

Mathias hat geschrieben:Ich weis nicht wie es heute ist, aber mit Yast1 konnte man sehr einfach bei der Installation sagen, was man will und was nicht.
Bei Mint wird einfach alles installiert.

Man kann zumindest packages installieren, ob man auf die software genau das machen kann weiß ich nicht. Bei arch fängt man ja praktisch mit einem blank linux an und installiert sich nur was man braucht.

Eclipse ist sehr schwer in der Handhabung. Aber Lazarus ist normalerweise sehr schnell installiert und eingerichtet, ausser man bastelt mit der Trunk rum.


Ja das ist bei lazarus recht nett, aber sobald es an etwas komplexere sachen geht wie eigene komponenten, debugging, etc. Muss man sich durch x verschiedene artikel suchen, die man alle erst mal finden muss.

Dafür ist man sonst sehr eingeschränkt.


Ist aber immernoch eine meiner Lieblingssprachen. Durch das eingeschränkt sein ist Java auch von grund auf simpel. Wenn ich mir manche Konstrukte in C++ ansehe, oder sogar nur in C#, da hab ich lieber was simples eingeschränktes als etwas bei dem ich mir mit einem blick auf den Source code erst mal frage: "Ist das überhaupt ein valides programm oder einfach nur zufällige symbole aneinander gereit).
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Beitragvon Erwin » 28. Jul 2018, 09:21 Re: Compiler am Limit

Warf hat geschrieben:Nein sie haben damals ja den UTF Standard implementiert und auf das Unicode Konsortium hat Microsoft keinen allzugroßen einfluss (sonst wär es ja nicht in die Hose gegangen). Und microsoft ist ja nicht blöd, ein eigenes schriftsytem würde Windows von anderen System wie Linux, Android, iPhones und Macs abschneiden. Damit würden sie sich selbst ins Bein schießen. Sie haben ihre Standardisierungsphase mehr oder weniger hinter sich gebracht, bzw. versuchen das jetzt durch andere Wege (Open Souce und Crosskompatibilität) zu erreichen (sehr erfolgreich wenn ich anmerken darf).

Aber genau das traue ich denen zu: Sich von anderen Systemen abschneiden, dafür sorgen, dass Windows-User bei Windows bleiben müssen. Und zugleich andere dazu zwingen, Windows zu nutzen. In der Geschäftswelt ist es derzeit ja so, hat man mir ein Freund und Geschäftsmann erzählt, dass man fast überall Windows haben muss (wegen MS-Standard, Doc-Format , etc.), weil man sonst seine Daten ungelesen zurück geschickt bekommt, mit einer Absage/Ablehnung. Meine Mutter hatte gleiches erlebt.
Was übrigens bedeutet, dass man also vor 10 Jahren (so lange ist der Fall von meiner Mutter her) mit MS-Office keine Open-Dokumente lesen konnte. Und das wo doch MS diese doch nutzen dürfte, oder?
Und MS soll sogar ganz andere Sachen gemacht haben. Eines der ersten Words von MS soll auch unter DR-DOS gelaufen sein, was sich herum sprach. Deshalb soll MS dann hergegangen sein, und extra Code-Zeile eingefügt haben, die dann das BS überprüfte, und wenn es kein MS-DOS war, den Dienst verweigerte. Und viele Leute scheinen dann tatsächlich, statt ein anderes Word/Schreibprogramm (für ihr DR-DOS) zu kaufen, sich dann zusätzlich MS-DOS gekauft zu haben.

Ein Freund von mir hat vor 1-2 Jahren sogar beklagt, dass er immer die neueste Version von MS-Office kaufen müsste, um die Formate von MS-Office lesen und auf den neuesten Stand zu bringen. Wenn eine Version dazwischen fehlt, könne die Aktuelle die alten (Vorletzte und älter) nicht mehr lesen. Etwas, was ich selber so heftig finde, dass ich teils anzweifle. Anderseits kann ich mir nicht vorstellen, das mein Freund mich belogen hätte.

Edit: ein klein wenig an der Formulierung/Wortwahl herum geschrieben.
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Beitragvon Timm Thaler » 28. Jul 2018, 12:18 Re: Compiler am Limit

Erwin hat geschrieben:In der Geschäftswelt ist es derzeit ja so, hat man mir ein Freund und Geschäftsmann erzählt, dass man fast überall Windows haben muss (wegen MS-Standard, Doc-Format , etc.), weil man sonst seine Daten ungelesen zurück geschickt bekommt, mit einer Absage/Ablehnung.


Bißchen OT, oder? Und wer als Geschäftsmann ungefragt doc oder xls verschickt, dem gehört der Arsch verbleut. Man verschickt pdf. Abgesehen davon ist das keine Ausrede, OpenOffice konnte schon vor 15 Jahren doc und xls importieren und exportieren. Ja, es gibt immer wieder Kombatibilitätsprobleme bei Formatierungen, aber die gibt es unter verschiedenen Word- und Excel-Versionen auch. Die gab es sogar eine ganze Weile bei der gleichen Version auf verschiedenen Computern, wenn der Drucker eine andere Auflösung hatte und die Schriftenberechnung die Zeilen vereschoben hat, da sind dann Bilder und Tabellen auf anderen Seiten gelandet. Damit hatte aber auch andere Software zu kämpfen.
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Beitragvon Warf » 28. Jul 2018, 13:58 Re: Compiler am Limit

Erwin hat geschrieben:Aber genau das traue ich denen zu: Sich von anderen Systemen abschneiden, dafür sorgen, dass Windows-User bei Windows bleiben müssen. Und zugleich andere dazu zwingen, Windows zu nutzen. In der Geschäftswelt ist es derzeit ja so, hat man mir ein Freund und Geschäftsmann erzählt, dass man fast überall Windows haben muss (wegen MS-Standard, Doc-Format , etc.), weil man sonst seine Daten ungelesen zurück geschickt bekommt, mit einer Absage/Ablehnung. Meine Mutter hatte gleiches erlebt.
Was übrigens bedeutet, dass man also vor 10 Jahren (so lange ist der Fall von meiner Mutter her) mit MS-Office keine Open-Dokumente lesen konnte. Und das wo doch MS diese doch nutzen dürfte, oder?
Und MS soll sogar ganz andere Sachen gemacht haben. Eines der ersten Words von MS soll auch unter DR-DOS gelaufen sein, was sich herum sprach. Deshalb soll MS dann hergegangen sein, und extra Code-Zeile eingefügt haben, die dann das BS überprüfte, und wenn es kein MS-DOS war, den Dienst verweigerte. Und viele Leute scheinen dann tatsächlich, statt ein anderes Word/Schreibprogramm (für ihr DR-DOS) zu kaufen, sich dann zusätzlich MS-DOS gekauft zu haben.

Ein Freund von mir hat vor 1-2 Jahren sogar beklagt, dass er immer die neueste Version von MS-Office kaufen müsste, um die Formate von MS-Office lesen und auf den neuesten Stand zu bringen. Wenn eine Version dazwischen fehlt, könne die Aktuelle die alten (Vorletzte und älter) nicht mehr lesen. Etwas, was ich selber so heftig finde, dass ich teils anzweifle. Anderseits kann ich mir nicht vorstellen, das mein Freund mich belogen hätte.

Edit: ein klein wenig an der Formulierung/Wortwahl herum geschrieben.


Klar, bei Office können die sowas machen, denn Office benutzt man nur am Computer. Vom UTF standard hängt aber die Möglichkeit zu kommunizieren ab. Und es gibt mittlerweile mehr Android Handys als Windows Computer, daher kann Microsoft da keinen standard durchsetzen, denn sie haben einfach nicht die Marktmacht gegenüber google mit Android. Wenn google also sagt, "nein wir kaufen eure Lizenz nicht" dann hat Microsoft das problem das du plötzlich keine Mails mehr von Android handies oder so empfangen kannst, und dann wäre das experiment für Microsoft auch schon gelaufen.

Das sieht man ja auch so schön an .Net. Das hat immer daran gehongen das man Windows verwenden musste und damit ist Mono als Konkurrenz aufgekommen. Microsoft hat aber dazu gelernt, und hat einen neuen trick in der Kiste (naja neu ist das falsche Wort, sun hat das bereits schon so mit Java gemacht als IBM eclipse entwickelt hat), hat microsoft entschieden .Net OpenSource zu machen, in form des .Net cores. Damit sichern sie sich Marktmacht (jetzt ist Mono so irrelevant das Microsoft praktisch alles machen kann), bekommen kostenlose Tester von neuem Code, und bekommen ein besseres Image, denn OpenSource klingt immer gut, auch wenn es nur eine Strategische Entscheidung ist.

Timm Thaler hat geschrieben:Bißchen OT, oder? Und wer als Geschäftsmann ungefragt doc oder xls verschickt, dem gehört der Arsch verbleut. Man verschickt pdf. Abgesehen davon ist das keine Ausrede, OpenOffice konnte schon vor 15 Jahren doc und xls importieren und exportieren. Ja, es gibt immer wieder Kombatibilitätsprobleme bei Formatierungen, aber die gibt es unter verschiedenen Word- und Excel-Versionen auch. Die gab es sogar eine ganze Weile bei der gleichen Version auf verschiedenen Computern, wenn der Drucker eine andere Auflösung hatte und die Schriftenberechnung die Zeilen vereschoben hat, da sind dann Bilder und Tabellen auf anderen Seiten gelandet. Damit hatte aber auch andere Software zu kämpfen.


Das man kein xls oder doc verschicken kompletter müll. Solange die Zielperson diese Dateien bearbeiten muss ist pdf gänzlich ungeeignet. Z.B. ich mache einen Kostenplan und rechne den in Excel durch. Dann versende ich den an das Organisationsteam, die schauen sich den an und sollen aber in der Lage sein das ganze noch zu ändern, und den echten gegebenheiten anzupassen, da mein Vorschlag nur eine erste Hochrechnung war. Bei PDF schon verloren.

Und OpenOffice kann man für größere MS Office Dokumente auch vergessen. Ein bekannte von mir hat seine Thesis (50 seiten text und grafiken, streng nach den auflagen des Lehrstuhls formatiert) an jemandem zum Korrekturlesen geschickt, der OpenOffice verwendet hat (er hat schon im .doc und nicht .docx format gespeichert). Ergebnis, die gesammte Thesis war komplett umformatiert. Da der korrekteur die entsprechenden stellen farblich markiert hat, war das kein Problem die Änderungen dann in Word zu übernehmen, aber die Zussammenarbeit zwischen OpenOffice und MS Office funktioniert schlicht weg nicht gut.

Und das zwischen verschiedenen Microsoft office versionen sich das unterscheidet stimmt zwar, aber solange man .doc und nicht .docx verwendet, sollte zumindest der größte Teil recht gut funktionieren. OpenOffice hingegen zerschießt dir das komplette Dokument.
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Beitragvon Mathias » 28. Jul 2018, 15:39 Re: Compiler am Limit

Das man kein xls oder doc verschicken kompletter müll. Solange die Zielperson diese Dateien bearbeiten muss ist pdf gänzlich ungeeignet.
Wie sieht es mit RTF aus ?

Deshalb soll MS dann hergegangen sein, und extra Code-Zeile eingefügt haben, die dann das BS überprüfte, und wenn es kein MS-DOS war, den Dienst verweigerte. Und viele Leute scheinen dann tatsächlich, statt ein anderes Word/Schreibprogramm (für ihr DR-DOS) zu kaufen, sich dann zusätzlich MS-DOS gekauft zu haben.
So was hört man gerne, wen de Schuss hinten raus kommt. Wer kannte nicht die Meldung "Falsche DOS-Version" ?
Noch etwas, das DOS welches bei Win95/95 dabei war, hat es abgefangen, wen jemand darauf Win31 starten wollte.

Ist ja egal, ich habe keine M$-Produkte mehr auf meinem PC, ausser ein Win in der VB um Lazarus-Programme zu testen.
Leider gibt es noch eine Ausnahme, GITHUB, welches von M$ übernommen wurde.
Mit Lazarus sehe ich gün
Mit Java und C/C++ sehe ich rot
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