Compiler am Limit

Für Fragen zur Programmiersprache auf welcher Lazarus aufbaut

Re: Compiler am Limit

Beitragvon Warf » 28. Jul 2018, 16:14 Re: Compiler am Limit

Mathias hat geschrieben:Das man kein xls oder doc verschicken kompletter müll. Solange die Zielperson diese Dateien bearbeiten muss ist pdf gänzlich ungeeignet.
Wie sieht es mit RTF aus ?

Das funktioniert natürlich nur für Texte, also Excel kann man damit nicht ersetzen, und dann weiß ich nicht ob RTF alles kann was Word kann (bzw. ich weiß das es nicht alles kann, z.B. kann Word VBA skripte enthalten, aber ob alle formatierungs, einfüg und zeichenoptionen drin sind weiß ich nicht).

Aber normalerweise sollte das auch nicht das problem sein, da sich ja der Arbeitgeber darum kümmern sollte das dem Mitarbeiter MS Office zur Verfügung steht.

Mathias hat geschrieben:So was hört man gerne, wen de Schuss hinten raus kommt. Wer kannte nicht die Meldung "Falsche DOS-Version" ?
Noch etwas, das DOS welches bei Win95/95 dabei war, hat es abgefangen, wen jemand darauf Win31 starten wollte.


Ich finde Microsoft ist ein interresantes Phänomen, die meißten Produkte sind extrem gut, sowohl ist windows ein großartiges betriebsystem (rein technisch), Visual Studio ist die beste IDE auf dem Markt und Microsoft Office ist auch sehr gut (Wobei ich nicht so ganz weiß warum immer neue versionen rauskommen, bereits 2008 hatte es alle Funktionien die ich jemals brauchen werden). Selbst ihre sehr aggressive abschottungspolitik haben sie stark zurückgefahren und arbeiten jetzt eher mit soft power wie opensource und andere schleimerein.
Und trozdem fährt Microsoft eine Firmenpolitik die einem die Haare zu berge stehen lässt. So habe ich jedesmal wenn windows Updaten will angst, das ich danach nichts mehr finde, oder gar ganz Optionen wegfallen (z.B. kann man seit dem letzen größeren Update cortana und damit die ständige online suche nicht mehr abschalten)
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Beitragvon Mathias » 28. Jul 2018, 16:41 Re: Compiler am Limit

Ich finde Microsoft ist ein interresantes Phänomen, die meißten Produkte sind extrem gut, sowohl ist windows ein großartiges betriebsystem (rein technisch),
Windows war mal gut.

Visual Studio ist die beste IDE auf dem Markt
Aber mit Lazarus und Delphi kann dies nicht mithalten.

Microsoft Office ist auch sehr gut
Office kann man auch nicht mehr gebrauchen, um ein Dokument zu öffnen braucht dies ein Schaltjahr, von der Oberfläche will ich schon gar nicht sprechen. Dumm sind Offe-Programme auch, da wird extra ein zweites Blatt für einen Buchstaben ausgedruckt, wen mal ein Zeil ein bisschen zu lange ist. :mrgreen:

Das funktioniert natürlich nur für Texte, also Excel kann man damit nicht ersetzen, und dann weiß ich nicht ob RTF alles kann was Word kann
Irgendwie wäre ein Format ähnlich HTML gut, da passt sich alles schön der Seitengrösse an. Gut, brauche ich das Bürozeugs nur sehr selten.
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Beitragvon Warf » 28. Jul 2018, 17:18 Re: Compiler am Limit

Mathias hat geschrieben:Windows war mal gut.


Ich sagte Technisch. Technisch ist Windows 10 besser als jedes andere Windows. Noch dazu ist windows 10 mittlerweile das sicherste betriebsystem. In dem sinne das aus zufällig rechner ausgewählt werden welche versucht werden anzugreifen, und dann wird geschaut wie viele angriffe pro betriebsystem erfolgreich waren, und da hängt windows sowohl Linux als auch OSX ab. Leider finde ich den artikel nicht mehr mit den richtigen zahlen. Und wie gesagt, windows ist mittlerweile unkaputtbar geworden. So ist zum beispiel ein Linux was von einem Laien eingerichted wird meißt nicht sonderlich sicher, da du z.T. nicht mal eine firewall by default hast, geschweige denn einen Virenscanner. Du kannst mitten im Windows kernel update den Strom ausmachen, und WIndows geht nicht kaputt. Noch vor wenigen Monaten habe ich mir so einen Linux kernel zerfetzt. Dazu ist Windows 10 schneller als jedes andere Windows, und wie ich bereits gesagt habe auch schneller als Linux.

Aber mit Lazarus und Delphi kann dies nicht mithalten.

Erstmal zu Delphi, eine IDE die alle paar Stunden crasht (RAD studio) ist alles andere als gut und da ist Eclipse deutlich besser. Und Lazarus ist auch nicht besser als Visual Studio. Visual studio hat mehr features, ist stabiler (Lazarus crasht zwar deutlich seltener als Delphi, aber viel öfter als VisualStudio), und deutlich besser erweiterbar als Lazarus. Von der Dokumentation muss ich glaube ich gar nicht erst anfangen

Office kann man auch nicht mehr gebrauchen, um ein Dokument zu öffnen braucht dies ein Schaltjahr, von der Oberfläche will ich schon gar nicht sprechen. Dumm sind Offe-Programme auch, da wird extra ein zweites Blatt für einen Buchstaben ausgedruckt, wen mal ein Zeil ein bisschen zu lange ist. :mrgreen:

Kann ich nicht nachvollziehen, ich hab grade mit Excel zum ersten mal seit der Installation ein vollkommen durchprogrammiertes Sheet geöffnet, und das ging in c.a. 30 sekunden. Dafür das noch die ganzen first use Konfigurationsfiles geschieben werden mussten ist das echt schnell (das erste mal lazarus öffnen braucht länger)

Irgendwie wäre ein Format ähnlich HTML gut, da passt sich alles schön der Seitengrösse an. Gut, brauche ich das Bürozeugs nur sehr selten.


Gibt es, nennt sich LaTeX, und ist sobald man viel Mathe oder Quellcode braucht definitiv das beste was man nehmen kann
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Beitragvon Mathias » 28. Jul 2018, 17:28 Re: Compiler am Limit

Erstmal zu Delphi, eine IDE die alle paar Stunden crasht (RAD studio) ist alles andere als gut
Ich habe Delphi nur bis Version 6 verwendet und das lief dazumal sehr stabil.

Und Lazarus ist auch nicht besser als Visual Studio. Visual studio hat mehr features, ist stabiler (Lazarus crasht zwar deutlich seltener als Delphi, aber viel öfter als VisualStudio), und deutlich besser erweiterbar als Lazarus.
Hat VS auch so einen komfortablen Form-Editor wie Lazarus. Und wie sieht es mit verschiedenen Plattformen aus ?
Da muss ich zustimmen, die Doku von Lazarus ist nicht so der Hit, aber wen man das Wiki anguckt, wird laufend verbessert. Auch du kannst da mit machen. :wink:

Gibt es, nennt sich LaTeX, und ist sobald man viel Mathe oder Quellcode braucht definitiv das beste was man nehmen kann
Von dem habe ich auch schon gehört und so viel ich weis, gibt es dies auch schon sehr lange.
Nur müsste man dies auch in den Firmen einführen. Sicher recht ideal um eine Betriebsanleitung zu schreiben.
So nebenbei, kann man die Formeln von LaTeX als PNG exportieren. Für mein OpenGL-Tutorial will ich ein par Matrizen sauber darstellen.
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Beitragvon Warf » 28. Jul 2018, 17:58 Re: Compiler am Limit

Mathias hat geschrieben:Ich habe Delphi nur bis Version 6 verwendet und das lief dazumal sehr stabil.


Ich war ja lange Zeit ein großer Fan von Delphi 7, wenn es unfassbar schnell im kompilieren war, und praktisch nie kaputt ging. Und damals war es definitiv die Beste IDE. Heute sind die Delphi IDE's der instabielste Schrott den ich unter kostenpflichtiger software je gesehen habe.

Hat VS auch so einen komfortablen Form-Editor wie Lazarus. Und wie sieht es mit verschiedenen Plattformen aus ?
Da muss ich zustimmen, die Doku von Lazarus ist nicht so der Hit, aber wen man das Wiki anguckt, wird laufend verbessert. Auch du kannst da mit machen. :wink:

Ja der Formeditor ist sogar besser, da für das hinzufügen von Komponenten du nicht immer die IDE neu kompilieren musst (und außerdem hat lazarus ab und an probleme bei Strg+Z wenn objekte neu hinzukamen oder gelöscht wurden), und wenn es um Cross Kompatibilität geht, da gibt es VS nur für Windows und Mac Bisher, für Linux (und auch alle anderen systeme) gibt es aber noch Xamarin was Microsoft gekauft hat. Das ist zwar nicht ganz so gut wie visual studio, aber kann mit Lazarus schon mithalten.

Ich will nicht sagen das Lazarus schlecht ist, im gegenteil, und ich kann viel visual studio verwenden bis ich ein Pascal programm hab, aber das tolle an Lazarus ist vor allem die LCL, die IDE funktioniert gut und sauber, ist aber in keiner hinsicht sonderlich herausstechend, außer eventuell wenn es um startup speed geht (wobei mir da auch aufgefallen ist das trunk deutlich langsamer ist als 1.8.4)

Von dem habe ich auch schon gehört und so viel ich weis, gibt es dies auch schon sehr lange.
Nur müsste man dies auch in den Firmen einführen. Sicher recht ideal um eine Betriebsanleitung zu schreiben.
So nebenbei, kann man die Formeln von LaTeX als PNG exportieren. Für mein OpenGL-Tutorial will ich ein par Matrizen sauber darstellen.


Ja das problem ist, das LaTeX eine recht hohe lernkurve hat wenn man nicht bereits schon mit HTML oder so gearbeitet hat. Die idee ist das man einfach ganz normal schreibt, und dann control befehle mit \ escaped, z.B.
Code: Alles auswählen
\chapter{Kapitel 1}
Schau mal hier \textb{Ein fett geschriebener text}\\
\begin{figure}
\begin{tabular}
Spalte1 & Spalte2 \\
Entrag1 & Eintrag2\\
\end{tabular}
\caption {Abb. 1 Eine Tabelle}
\end{figure}


Und es gibt garantiert PNG compiler. Für sachen zu zeichnen solltest du dir in LaTeX mal TikZ anschauen: Link. Ist am anfang extrem unintuitiv und unverständlich, aber extrem mächtig und wenn du es kannst, kannst du damit beliebige grafiken machen. Vor allem diagramme gehen damit super
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Beitragvon wp_xyz » 28. Jul 2018, 18:16 Re: Compiler am Limit

Mathias hat geschrieben:Für mein OpenGL-Tutorial will ich ein par Matrizen sauber darstellen.

Ich hatte dieses Problem, als ich diesen Artikel geschrieben habe: http://wiki.lazarus.freepascal.org/NumLib_Documentation. Nach einer Anfrage auf der fpc-devel Mailing-List haben die Kollegen im fpc-wiki die Erweiterung SimpleMathjax installiert, womit das dann alles sehr einfach wurde.

Ich weiß, dein Tutorial ist an anderer Stelle, aber vielleicht hilft das weiter. Oder probiere einfach mal diesen Text aus, ob er richtig als Matrix rauskommt:
<math> A = \begin{bmatrix}
A_{11} & A_{12} & 0 & 0 & 0 & 0 & 0 \\
A_{21} & A_{22} & A_{23} & 0 & 0 & 0 & 0 \\
A_{31} & A_{32} & A_{33} & A_{34} & 0 & 0 & 0 \\
0 & A_{42} & A_{43} & A_{44} & A_{45} & 0 & 0 \\
0 & 0 & A_{53} & A_{54} & A_{55} & A_{56} & 0 \\
0 & 0 & 0 & A_{64} & A_{65} & A_{66} & A_{67} \\
0 & 0 & 0 & 0 & A_{75} & A_{76} & A_{77}
\end{bmatrix}
</math>
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Beitragvon Mathias » 28. Jul 2018, 19:21 Re: Compiler am Limit

Im Lazarus Wiki habe ich es gerade probiert, eine super Sache. Das grosse Wikipedia hat auch so was.
Aber im DGL-Wiki geht es leider nicht. Ich kann ja mal fragen, ob die es auch installieren.

Ist so was zu installieren kompliziert ?
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Beitragvon Timm Thaler » 28. Jul 2018, 20:31 Re: Compiler am Limit

Warf hat geschrieben:Das man kein xls oder doc verschicken kompletter müll. Solange die Zielperson diese Dateien bearbeiten muss ist pdf gänzlich ungeeignet. Z.B. ich mache einen Kostenplan und rechne den in Excel durch....


Dann ist das aber firmenintern. Mir haben schon Leute Angebote als xls geschickt, und das finde ich unseriös.

Andersherum schreibe ich aber meine Manuals in OpenOffice und gebe sie als pdf aus. Wenn ein Kunde dann mal meint, er bräuchte das als doc, weil er es übersetzen lassen will - bisher einmal vorgekommen -, dann speichere ich das als doc, und der Kunde kann es benutzen.

Warf hat geschrieben:Ein bekannte von mir hat seine Thesis ... Ergebnis, die gesammte Thesis war komplett umformatiert.


Wem sagst Du das. Ich hab meine Diplomarbeit mit Word geschrieben, da war vom Rechner am Diplomplatz zum Rechner zuhause regelmäßig sämtliche Formatierung im Eimer, Bilder an anderen Stellen... Ist aber schon ein paar Jährchen her.

Warf hat geschrieben:aber die Zussammenarbeit zwischen OpenOffice und MS Office funktioniert schlicht weg nicht gut.


MS hat jahrelang geheimgehalten, wie sie ihre Dokumente aufbauen. Mir scheint, manchmal wussten sie es selbst nicht mehr. Ich hab noch ein paar alte docs, die bekomme ich nicht mehr geöffnet. MS hat dann versucht, den OpenDokument Standard zu torpedieren. Das kann man nun echt nicht OpenOffice anlasten.

Mittlerweile sollte das aber gegessen sein. Mit xdoc kommen OpenOffice und LibreOffice eigentlich klar.

Was viel mehr nervt sind Behörden, die rumjammern, dass sie das eigentlich als Standard vorgesehene OpenDocument Format nicht lesen können, man solle doch bitte ein Word-Dokument schicken. Aber wenn man manchmal sieht, wie bei Behörden Rechner bedient werden, kann man ja froh sein, wenn die überhaupt was anderes als Fax annehmen.
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Beitragvon Mathias » 28. Jul 2018, 20:37 Re: Compiler am Limit

Ich hab noch ein paar alte docs, die bekomme ich nicht mehr geöffnet.

Das kenne ich, mit MS-Works, war dies auch so.
Ich kannte jemand, der hat alle Offerten, Rechnungen, etc. mit Works gemacht. Als er dann auf ein neueres Works Update, konnten die alten Dokumente nicht mehr geöffnet werden.
So etwas darf nicht passieren, dies ist eine riessen Zumutung. :evil:
Zum Glück hatte dies Person die meisten Dokumente noch auf Papier ausgedruckt.
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Beitragvon wp_xyz » 28. Jul 2018, 21:09 Re: Compiler am Limit

Mathias hat geschrieben:Im Lazarus Wiki habe ich es gerade probiert, eine super Sache. Das grosse Wikipedia hat auch so was.
Aber im DGL-Wiki geht es leider nicht. Ich kann ja mal fragen, ob die es auch installieren.

Ist so was zu installieren kompliziert ?

Keine Ahnung. Aber nach meiner Anfrage war das ein paar Tage später aktiviert. Das Problem war hinterher noch meinerseits, dass mein Firefox mit blockiertem JavaScript die Formeln nicht anzeigen konnte.
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Beitragvon Erwin » 30. Jul 2018, 08:24 Re: Compiler am Limit

Timm Thaler hat geschrieben:Mittlerweile sollte das aber gegessen sein. Mit xdoc kommen OpenOffice und LibreOffice eigentlich klar.

Aber wieso hat MS extra xdoc erfunden, statt vorhanden Standards von Open-Dokumente/-Dateien zu nutzen?
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Beitragvon Warf » 30. Jul 2018, 14:33 Re: Compiler am Limit

Erwin hat geschrieben:Aber wieso hat MS extra xdoc erfunden, statt vorhanden Standards von Open-Dokumente/-Dateien zu nutzen?


Wahrscheinlich weil das Open-Document Format nicht alle features unterstützt die MS brauchte. Z.B. können Makros in Microsoft Office Formulare enthalten, die mit einem Formulareditor gebaut werden. Die Formulareditor Daten müssen ja auch irgendwo gespeichert werden. In OpenOffice gibt es das glaube ich nicht. Ich geh mal davon aus das es noch mehr solcher Unterschiede gibt.
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Beitragvon Mathias » 30. Jul 2018, 16:26 Re: Compiler am Limit

MS brauchte. Z.B. können Makros in Microsoft Office Formulare enthalten, die mit einem Formulareditor gebaut werden.
Sind das nicht die Makro, welche einem die HD verschlüsseln können ?
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Beitragvon Warf » 30. Jul 2018, 16:38 Re: Compiler am Limit

Mathias hat geschrieben:Sind das nicht die Makro, welche einem die HD verschlüsseln können ?


VBA mit Dateizugriff, also grundsätzlich ja. Dafür musst du Office aber schon als Admin ausführen, und dann bist du selbst blöd. Natürlich könnte man damit trozdem ne menge schaden anrichten, daher denke ich hat microsoft mittlerweile irgendwelche sicherheitsmechanismen drin. Weiß es aber nicht, ich verwende normalerweise keine Makros. Außerdem, mit diesen Open Office Funktionen (Link) kannst du auch einfach das Dateisystem verwenden, ist also kein Microsoft only phänomen. (Ich geh mal nur davon aus das weil so viel mehr leute MS office nehmen das es daher mehr angriffe gegen MS office gibt)

Aber keine Sorge, ich denke mal vom potentiellen schaden ist Office nicht schlimmer als ein Browser, oder Java. (Die ja beide auch zugriff auf dateien haben und code ausführen können). Und ich gehe deutlich öffter auf Websiten die ich nicht kenne, als fremde Office Dokumente zu öffnen :mrgreen:
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Beitragvon Timm Thaler » 30. Jul 2018, 20:40 Re: Compiler am Limit

Warf hat geschrieben:... daher denke ich hat microsoft mittlerweile irgendwelche sicherheitsmechanismen drin.


Mein erster und einziger Virus war ein Word Makrovirus, den ich vom Computerraum der Hochschule heimgeschleppt habe. Der hat ein Word-doc als Dokumentvorlage gespeichert, in der Makros für Save und Open enthalten waren, die sich dann entsprechend weiterkopiert haben bzw. ihr Vorhandensein versteckt haben. Das war aber anscheinend nur ein proof-of-concept, denn eine Schadroutine habe ich nicht gefunden, und er hat auch nix gemacht als sich weiterzuverbreiten.

Das war vor 20 Jahren mit Word 95 oder so. Und dann lese ich 2017 sowas: https://www.heise.de/ct/ausgabe/2017-5-Analysiert-Das-Comeback-der-Makro-Malware-3622137.html

Sieht nicht nach wirksamen Sicherheitsmechanismen aus.

Warf hat geschrieben:Dafür musst du Office aber schon als Admin ausführen, und dann bist du selbst blöd.


Du gehst davon aus, dass der Virus Schaden am OS anrichten will. Das geht nur als Admin.

Aktuell zielen Viren aber vermehrt auf die Daten der User zwecks Erpressung. Und mit den Daten darf der Makrovirus natürlich alles machen, was der User auch darf, sprich auch verschlüsseln, umbenennen oder löschen. Und das geht auch unter Linux.
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