MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Vorstellungen von Programmen, welche mit Lazarus erstellt worden.

Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Beitragvon Christian » 24. Jul 2013, 04:03 Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Mittlerweile halt ich das Argument für nicht mehr stichhaltig. In vielen Bereichen ist es mittlerweile unter Linux einfacher Lösungen für Probleme zu finden wie unter Windows.
Man sollte dazu aber große Distributionen einsetzen und dort ensprechend in den Wikis suchen.
Ubuntu z.b. und ubuntuusers.de
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Beitragvon MacWomble » 24. Jul 2013, 07:14 Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Zumindest seit 2007 halte ich das Argument gegen Linux für nicht mehr richtig. Ich habe seither ca, 300-400 Windowsrechner im privaten und gewerblichen Bereich auf Ubuntu (derzeit 12.04) umgestellt - zur vollsten Zufriedenheit der Anwender. Nur selten muss nach speziellen zusätzlichen Lösungsansätzen gesucht werden.
In Bezug auf Lazarus finde ich die plattformunabhängige Entwicklung unter Linux einfacher, d.h. bei Beachtung einiger weniger Regeln lassen sich die Programme auch für Windows kompilieren und dort ausführen. Gerade bei Entwicklungen im Rahmen von Firmenumstellungen kommt einem dies in großem Maße entgegen, da hier nicht auf einen Schlag alle Abteilungen umgestellt werden können/sollten bzw. diese eine gewisse Zeit dauert.

Gruß Klaus
Alle sagten, dass es unmöglich sei - bis einer kam und es einfach gemacht hat.
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Beitragvon pluto » 24. Jul 2013, 12:22 Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Das Argument höre ich immer wieder. Das es einfach zu Viel Zeit Verschlingt sich mit Linux auseinanderzusetzen setzten.

Es kommt immer darauf an, was man machen möchte. Es gibt leider immer noch Programme, die es NICHT für Linux gibt. Nicht mal ein Vergleich(Beispiele habe ich derzeit nicht). Die meisten Leute möchten einfach ein PC haben,der 100% Funktioniert mit den jeweiligen Betriebssystem.

Hier einige Beispiele:
1. Meine TV Karte, wird inzwischen Automatisch von Linux erkannt und die vorgesehenen Treiber verwenden. Selbst "früher" musste ich legendlich selbst die Treiber runterladen, Linux sagte schon von sich aus, welche Treiber Notwendig waren.

2. Meine USB Wetterstation wird von Linux recht gut unterstützt.

3. Die Üblichen Externe Hardware wie USB-Laufwerke werden sehr gut unterstützt.

4. In den meisten Fällen muss man nicht mal neue Hardware Installieren, unter Windows wurde ich immer genervt von solchen Meldungen: Neue Hardware Erkannt(Z.b. eine USB Tastertur).

Gerade für eine Arzt Praxis wäre es bestimmt Sinnvoll einzusetzen. Stichwort: Sicherheit. Linux wird im Vergleich zu Windows, kaum genutzt. Daher rechnet damit keiner. Aber ich glaube auch so, dürfte Linux sichere sein, als Windows.

Aber es kommt darauf an was du genau vor hast. Das Projekt müsstest du so unter Linux Kompilieren können, je nach dem welche Komponenten du verwendest. Vielleicht sind kleinere Anpassungen Notwendig. Aber das dauert nicht lange.

Zum Projekt: Ich finde die Idee nicht schlecht, aber die Bilder sehen irgendwie recht durcheinander aus.
Es fällt eine aufgeräumte Praktische Struktur. Es sieht für mich mehr nach einem Web-Projekt aus, als ein Projekt das eine eigenständige Anwendung sein soll. Bitte nicht Falsch verstehen.

Es zu zu "Bunt", Es ist zu Verspielt, für Prototypen durchaus Sinnvoll, aber in diesen Fall?
Die Benutzeroberfläche Irritiert dadurch.
MFG
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Beitragvon Aliobaba » 24. Jul 2013, 12:50 Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Hallo Pluto,

Danke für Deine Hinweise!!

Mit dem "unaufgeräumten" Aussehen hast Du eindeutig recht! Das muss ich ändern!

Ich vermute(hoffe) 'mal, dass sich Deine Kritik nicht so sehr auf das "kleine Fenster rechts ("Fenster Datensätze") bezieht, sondern auf das "Hauptfenster".
Die verschiedenen Buttons sind in der Tat echt ziemlich durcheinander und damit uneinheitlich.

Ich überlege mir, eine einzige "Fläche" zu generieren, die, wenn man sie mit der Maus berührt oder aktiviert, eine Art Menüliste aufklappen läßt, die dann alle Buttons in einheitlicher Form (mit kurzem erklärendem Text) enthält.

Würde dies Deiner Meinung nach die Situation verbessern?

A. Geigenberger

P.S.: Linux in einer Arztpraxis wäre aus Gründen der Sicherheit auf jeden Fall um Längen besser als Windows. Deshalb hatte ich ja auch früher einen "Samba"-Server als Praxis-Server; zwischenzeitlich reicht aber leider ein einfacher File-Server nicht mehr aus. Ich bin davon überzeugt, dass in Windows Hintertürchen eingebaut sind, von denen wir nicht die leiseste Ahnung haben!

Einziges Problem: Es gibt so gut wie keine Praxissoftware für Ärzte :(

http://www.vondoczudoc.de/viewtopic.php?f=11&t=2796
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Beitragvon pluto » 24. Jul 2013, 13:12 Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Ich überlege mir, eine einzige "Fläche" zu generieren, die, wenn man sie mit der Maus berührt oder aktiviert, eine Art Menüliste aufklappen läßt, die dann alle Buttons in einheitlicher Form (mit kurzem erklärendem Text) enthält.
Würde dies Deiner Meinung nach die Situation verbessern?

Ich bin mir nicht sicher, aber es wäre ein Versuch wert. Schau dir doch mal TMainMenu an.
Meine Kritik bezogt sich natürlich auf das Hauptfenster. Da weiß ich überhaupt nicht, wo ich hinklicken muss um ein neuen Eintrag zu machen. Ich werde dir mal heute oder morgen ein Vorschlag machen in Lazarus. Hier schon mal einige Hinweise:
1. Dein Ziel ist es Gedanken festzuhalten. Also Notizen. Schau dir mal andere Notizen Verwalter an.
2. Verwende wie bereits erwähnt: Panels.
3. Du könntest z.b. ein Haupt Fenster haben, wo du einfach ein THTMLPANEL Verwendest. Oder ein TLabel.
4. Unter dem HTML Panel könntest du ein Panel definieren mit zwei SpeedButtons: hinzufügen, löschen.
5. Links Neben den HTML Panel könntest du eine TreeView Definieren. Wo die Einträge schön Strukturiert eingetragen werden können.
6. Das HTML Panel könntest du aufteilen: In dem du ein PageControl verwendest. Das Erste Sheet könnte das HTML Panel sein und das zweite Sheet eine Liste mit Schlag wörtern. Oder du verzichtest auf das PageControl und verwendest da wo die Hinzufügen Button sind eine ComboBox oder mehrere ComboBoxen.
7. Statt der TreeView könntest du es auch erst mal nur mit einer List Box machen und auf eine Struktur verzichten.
8. Wie du die Daten jetzt Speicherst, ist im Prinzip Egal. Du könntest eine Datenbank verwenden, wie etwa SQLLite oder MYSQL oder du verwendest Verzeichnisssturktur mit einzelnen Dateien. Am Anfang dürfte das am Einfachsten sein.

Das HTML Panel müsstest du Eventuell noch Installieren. Daher könntest du einfach ein Panel für die Text Anzeige verwenden oder ein Label. Um es einfach zu halten.

Einziges Problem: Es gibt so gut wie keine Praxissoftware für Ärzte

Wie es der Zufall will, kenne ich eine Person, die eine geschrieben hat, ich werde noch mal nachfragen, ob es der Tatsache entspricht.
Aber wo ist das Problem, selbst sowas zu schreiben? Ich kenne jetzt nicht genau die Funktionen so einer Software. Aber du musst doch "nur" eine gute Datenbank haben.
MFG
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Beitragvon pluto » 24. Jul 2013, 14:44 Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Wie Versprochen: Mein Vorschlag für eine sehr einfache Notizen Verwaltung.

PS: Habe ich unter Linux/Ubuntu 12.4 erstellt. Mit Lazarus 1.1(SVN Version)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Beitragvon Aliobaba » 24. Jul 2013, 17:26 Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Hallo Pluto,

vielen Dank für Deine Mühen! Deine Oberfläche ist wirklich sehr schön; diese würde aber mein Programm gehörig "durcheinanderwirbeln". Ich kenne durchaus auch andere "Notizen-Verwalter", möchte aber behaupten, dass einige Eigenschaften "meines" Programms von allen anderen "Notizenverwaltungen" nicht implementiert sind. Es werden ja mit "MyMemoryDB" nicht nur "Gedanken festgehalten", sondern auch "Gedanken vernetzt".

Die Oberfläche habe ich mittlerweile etwas vereinfacht und einige Buttons in einem Untermenü zusammengefasst. Besser so?

Was das Praxisprogramm angeht: Ich fürchte, sooo trivial ist das nicht! Es gibt krass viele amtliche Vorschriften zu erfüllen.
Falls Du wirklich davon überzeugt bist, dass dies so einfach ist: Mein Tip: Schreib so ein Programm und Du bist in wenigen Jahren vielfacher Millionär!!

Viele Grüße!

A. Geigenberger

(P.S.: Die aktuelle Version ist hier: http://www.mymemorydb.n-bay.de/ downloadbar, bei Heise dauert's noch ein wenig)
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Beitragvon Aliobaba » 9. Apr 2016, 15:27 Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Hallo,

"MyMemoryDB" ist mittlerweile deutlich "erwachsener" geworden!
Soeben habe ich eine neue Version ins Netz gestellt.
Würde mich sehr freuen, wenn es sich der eine oder die andere mal anschaut und ein wenig "unter die" Lupe nimmt.

A. Geigenberger

http://www.heise.de/download/mymemorydb-1189626.html
http://www.mymemorydb.n-bay.de/
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Beitragvon Aliobaba » 23. Apr 2016, 09:00 MyMemoryDB (V.: 3.0.1) - Assoziative Suche

Hallo,

Mit der neuen „assoziativen“ Suchfunktion finden Sie mögliche Sinnzusammenhänge nun nicht mehr nur auf „Schlagwort-Ebene“ sondern auch auf der Ebene einzelner Wörter. Sogar logische Verknüpfungen zwischen Wortgruppen sind möglich. Diese Suche nach "Assoziationen" auf der Ebene von Worten oder Wortbestandteilen in Ihrer gesamten Datenbank selbst bei weit über 1000 Datensätzen erfolgt in (Milli-)Sekundenschnelle!

War es bisher schon möglich, auf der Ebene von Schlagwörtern nach "Sinn-Verwandtschaften" zu suchen, so ist es nun seit der Version 3.x.x auch möglich, auf der Ebene einzelner Wörter nach derartigen "Assoziationen" zu suchen.
Was bedeutet das nun? Wenn Sie bisher nach einem einzelnen Wort gesucht haben, dann wurden Texte, die "verwandte" Worte enthalten nicht gefunden. Dies ist ab sofort anders!

Ein Beispiel:
Sie suchen das Wort "Finanzamt" – und alles, was damit zusammenhängen könnte. Dann definieren Sie eine Textzeile, in die Sie alle Worte schreiben, die Ihnen bei diesem Begriff einfallen und die in diesem Zusammenhang wichtig sein könnten:

also etwa: "Finanzamt, Finanzbehörde, Steuer, Einkommen, Räuberhöhle"
oder: "Urlaub, Italien, Spanien, Kroatien, Devisen, Lektüre"
oder: "Fichte ,Tanne ,Lärche ,Weide ,Eiche , Birke ,"

Und schon findet "MyMemoryDB" alle Texte in Ihrer Datenbank, die diese Worte enthalten – und zwar blitzschnell auch bei großen Datenmengen!
Dies ist aber nicht alles!
Sie können zwei Listenfelder mit Ihren Begriffen füllen und dann zwischen diesen beiden Listen bzw. Wortgruppen logische Verknüpfungen herstellen!!
Denn wenn Sie diese Listen mit einem logischen "Oder" verknüpfen, dann findet "MyMemoryDB" alle Texte, die diese Worte der "linken" ODER der "rechten" Liste enthalten. Bei einer "UND-Verknüpfung werden alle Texte gefunden, bei denen die entsprechenden Suchworte von beiden Listen enthalten sind.
Und schließlich gibt es dann noch die NICHT-Verknüpfung: Diese findet alle Texte zu Suchworten der linken Liste, wenn diese nicht in der rechten Liste ebenfalls vorkommen.

Und all dies geht rasend schnell: Auf meinem schon veralteten Rechner (Core2Duo) hat mein privates "MyMemoryDB" derzeit 1137, allerdings teilweise recht kleine Datensätze. Bei jedem Datensatz müssen drei Felder durchsucht werden ( Titel, Textfeld und Hinweisfeld) . Bei 12 Suchbegriffen müssen also 3411 Textfelder 12mal durchsucht werden. Diese 40932 Suchaktionen dauern auf meinem Rechner gerade mal 1504 Milli-Sekunden!!

Es würde mich freuen, wenn Sie sich dieses Programm eimal ansehen würden!

Viele Grüße!
A. Geigenberger

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Beitragvon Dragon » 4. Jun 2017, 19:13 Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Sorrie erstmal das ich grabschändung betreibe,
Aber ich muss sagen ich finde dieses Programm wirklich toll, aber die Software ist teilweise leider schwer zu benutzen da auf Linux manchmal Dinge verzogen sind oder Popups im Anzeigefenster bei manchem Voreinträgen kommen z.b. wenn man auf wichtige Texte geht bei den beiden oberen mit Zahlen kommen beide Seitenknöpfe Ausgeklappt bei den anderen nur einer, und bei normalen Texten keiner wieso ich hover sie ja nicht. Desweiteren würde ich mir eine Funktion wünschen mit der man Sachen Exportieren kann z.b. Bestimmte Texte incl ihrer Schlagworte und allenanderen Metadaten so das man sie z.b. einen Kumpel geben kann und die sich bei ihm in sein System integrieren mit Schlagworten und allen anderen Metadaten. Aber trotzdem hut ab vor der Leistung.
mit freundlichen grüßen
Dragon
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Beitragvon Aliobaba » 7. Jun 2017, 05:35 Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Hallo Dragon,

erstmal Danke für Deine wohlwollende Expertise!
Es ist in der Tat ein Problem, dass "MyMemoryDB" auf verschiedenen Betriebssystemen unterschiedlich aussieht und sich auch teilweise unterschiedlich verhält.
Programmiert habe ich mit dem Betriebssystem Linux/Kubuntu. Unterschiede zwischen Linux und Windows kann man einigermaßen in den Griff kriegen:

Code: Alles auswählen
        {$IFDEF Linux}
           // verwende Linux
        {$ENDIF}
        {$IFDEF WINDOWS}
           // verwende Windows
        {$ENDIF}
 

Unterschiede zwischen verschiedenen Linux-Distributionen sind bereits deutlich schwieriger. Im beiliegenden "Handbuch" habe ich dieses Thema auch aufgegriffen:

"MyMemoryDB" unter Windows und Linux

"MyMemoryDB" "läuft" unter Windows und unter Linux, wobei das "Linux-Programm" optimiert ist für die Darstellungsweise von "Kubuntu". Leider (manche sagen "zum Glück") gibt es verschiedenste Linux-Distributionen, so dass die Bildschirmdarstellung immer ein wenig unterschiedlich sein kann. Als Programmierer würde man sich hier eher eine bessere Einheitlichkeit wünschen. Bestünde so eine Einheitlichkeit schon seit 20 Jahren, wäre Linux meiner Meinung nach auch im Desktop-Bereich sehr, sehr viel weiter verbreitet und erfolgreicher. Die Schwierigkeit, Programme auf den Markt zu bringen, die auf jedem PC unterschiedlich aussehen, deren Schriften unterschiedlich Platz benötigen, deren Dateien auf jedem PC anders angeordnet sind,nehmen viele Software-Hersteller ganz einfach nicht auf sich.

Könntest Du eine Beispiel (Screenshot) posten, an dem man erkennen kann, wo Dich dieses Problem am meisten stört?

Das Übertragen von ausgewählten Datenbankeinträgen ist sicherlich außerordentlich schwierig: Zwischen Texteintrag und Schlagwort besteht ein "m:n-Verhältinis". Das heißt, jedem Texteintrag ist eine eindeutige Zahl zugeordnet und jedem Schlagwort ebenfalls. Eine besondere Datenbanktabelle bringt diese beiden "Zahlen" zueinander und ordnet diese einander zu. Wenn also zum Beispiel das Schlagwort "Lazarus" bei Deiner Datenbank die "Kennziffer" 3412 hat, dann hat dieses Schlagwort bei Deinem Kumpel, so er es bereits vergeben hat, vielleicht bereits die "Kennziffer" 398. Beim Übertrag einzelner Datensätze müsste man also diesem "Übertragungstool" diese beiden unterschiedlichen Ziffern "mitteilen".

Nicht ganz trivial!

... und nochmal Danke für Dein Interesse!!

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Beitragvon Dragon » 7. Jun 2017, 17:38 Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Es geht weniger um das am meisten stören den mehr darum das es die gesamtemersion des programmes zerstört.
Aber ich lade gerne mal ein paar beispiele hoch.
getestet auf einem Ubuntu 16.04 Unity

Ich hätte nocheine idee vll sollte man die einträge als Richtext in der Datenbank speichern dies würde erheblich mehr textformatierungsmöglichkeiten.

@Exportieren man muss ja nicht die keyid mit exportieren man könnte die datenbank wo man importiert ja einlesen also die Keywordtabelle und nacheinander abprüfen ist eine id für keyword xy vorhanden wenn ja adde neue Datensätze, wenn nein lege neuen Datensatz an. Sollte so theoretisch gehen da man so vom Primärschlüssel von dem ich annehme das es die ID vom Keyword ist entkoppelt ist.
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Beitragvon af0815 » 7. Jun 2017, 21:57 Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Aliobaba hat geschrieben:Das Übertragen von ausgewählten Datenbankeinträgen ist sicherlich außerordentlich schwierig: Zwischen Texteintrag und Schlagwort besteht ein "m:n-Verhältinis". Das heißt, jedem Texteintrag ist eine eindeutige Zahl zugeordnet und jedem Schlagwort ebenfalls. Eine besondere Datenbanktabelle bringt diese beiden "Zahlen" zueinander und ordnet diese einander zu. Wenn also zum Beispiel das Schlagwort "Lazarus" bei Deiner Datenbank die "Kennziffer" 3412 hat, dann hat dieses Schlagwort bei Deinem Kumpel, so er es bereits vergeben hat, vielleicht bereits die "Kennziffer" 398. Beim Übertrag einzelner Datensätze müsste man also diesem "Übertragungstool" diese beiden unterschiedlichen Ziffern "mitteilen".

Nicht ganz trivial!

In der Datenbankwelt ist es gang und gäbe für solche Probleme die Eiträge zu denormalisieren. In deinem Fall die IDs wieder durch die Schlagworte zu ersetzen, das Resultat kann dann in einer neuen DB normal eingelesen (und somit normalisiert) werden. Normalerweise ist das das ein Select mit den entsprechden Joins. Da braucht man kein Übertragungstool das irgendwelche unterschiedlichen Ziffern mitteilt.

In deinem Beispiel wird nicht 3412 sondern Lazarus übertragen. Der Kumpel dessen programm es einliest hat somit auch den Vorteil, das das Programm einen eventuell vorhanden Eintrag erweitern oder ergänzen kann.

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Beitragvon Aliobaba » 8. Jun 2017, 13:50 Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Vielen Dank für die Hinweise!

Unter Kubuntu sieht das ganze so aus:

Mym1.png

Mym3.png

Mym4.png


also ganz ok! Auch unter Windows! Und genau das ist es was ich mit meiner "Handbuch-Bemerkung" (sh. oben) gemeint habe.

Zum Thema Denormalisierung: Da warte ich jetzt mal lange Herbsttage und dunkle Winterabende ab... :wink:
Ich war ja erstmal schon froh, die "m:n Zuweisungen" und die daraus nötigen SQL-Abfragen in den Griff bekommen zu haben.
Ich werde mich aber damit noch genauer beschäftigen: Danke für den Hinweis!

Vielleicht eine Zwischenlösung:
Man selektiert eine gewünschte Auswahl an Texten und schreibt diese der Reihe nach mit genau definierten "Separatoren"
(Überschrift - Haupttext - Zusatztext / ...dann der nächste Texteintrag)
in eine einzige Datei. Der Kumpel liest diese Datei dann ein; die einzelnen Texte werden beim Einlesen entsprechend sinnvoll wieder getrennt und in die Datenbank geschrieben.
Klar: Die Schlagworte muss der Kumpel wieder neu vergeben, die selektierten Texte aber sind übertragen - aber vielleicht hat er ja auch ganz andere Schlagworte in seiner Anwendung.

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Beitragvon af0815 » 9. Jun 2017, 07:24 Re: MyMemoryDB (ein elektronischer Zettelkasten)

Aliobaba hat geschrieben:Vielleicht eine Zwischenlösung:
Man selektiert eine gewünschte Auswahl an Texten und schreibt diese der Reihe nach mit genau definierten "Separatoren"
(Überschrift - Haupttext - Zusatztext / ...dann der nächste Texteintrag)
in eine einzige Datei. Der Kumpel liest diese Datei dann ein; die einzelnen Texte werden beim Einlesen entsprechend sinnvoll wieder getrennt und in die Datenbank geschrieben.
Klar: Die Schlagworte muss der Kumpel wieder neu vergeben, die selektierten Texte aber sind übertragen - aber vielleicht hat er ja auch ganz andere Schlagworte in seiner Anwendung.
Aliobaba

Du beschreibst hier diese 'Denormalisierung', also nichts mit langen Winterabenden. Und was spricht dagegen, dort wo die Schlagworte gleich sind, diese zu zu ordnen. Diese genau definierten Seperatoren sind unter dem Begriff CSV auch in Lazarus zu finden. Da ist gerade auch ein Thread hier im Forum am laufen

Andreas
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