Wieso immer Java

Für allgemeine Fragen zur Programmierung, welche nicht! direkt mit Lazarus zu tun haben.

Wieso immer Java

Beitragvon Mathias » 11. Dez 2014, 18:30 Wieso immer Java

Wieso programmieren die meisten mit Java, obwohl Lazarus/Delphi viel effizienteren Code als Java erzeugt ?

An der Plattformunabhängigkeit kann es nicht liegen, Lazarus unterstützt auch alle gängigen Plattformen.
Ich habe es bis jetzt nie geschafft eine EXE mit Java zu erzeugen.
C++ kann ich noch begreifen, da dort auch efffizienten Code erzeugt wird, aber der Komfort von Lazarus bei der Entwicklung hat man da nicht.
Mit Lazarus sehe ich gün
Mit Java und C/C++ sehe ich rot
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Beitragvon creed steiger » 11. Dez 2014, 19:12 Re: Wieso immer Java

Verbreitet, gutes Ökosystem, Stellenmarkt, oft gelehrt, viel Hilfestellung, Unterstützung durch Firmen, usw. usf.

Java hat auch viele Schwächen aber die breite Basis gibt hier wohl den Ausschlag.


Wobei wie immer gilt, "daß passende Werkzeug für die passende Aufgabe".

Eine "Desktopanwendung" in Java verursacht mir schon "Schmerzen".
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Beitragvon MmVisual » 11. Dez 2014, 20:22 Re: Wieso immer Java

Ich mag Java auch nicht.

Sitiftung EAR hatte damals eine Software mit der man die Elektrogeräte als Hersteller verwalten musste. Dann kam Java V6 und nichts ging mehr. Aussage von denen: man möge doch bitte Java V5 wieder installieren.

Siemens DMC Kamera (sauteuer). Ein Kollege musste daran was parametrieren, und er hatte Java V8 installiert. Keine Chance. 1 Woche später war ein Siemens Techniker vor Ort und der sage so nebenbei, dass die Parametrieroberfläche nur bis Java V7 funktioniert. Lösung bis heute - fehlanzeige.

Alleine das sind 2 Beispiele aus dem echten Leben warum Java NICHT Zukunftstauglich ist. Wer Java einsetzt denkt wohl nicht von Mittag bis 12 Uhr.
Die Ändern was in Java und die eigene App geht nicht mehr oder spinnt, und das kann absolut nicht sein. :evil:
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Beitragvon Lion » 11. Dez 2014, 20:52 Re: Wieso immer Java

Ich hasse Java!!! Wieso dieser Mist überall rumliegt weiß ich auch nicht.
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Beitragvon Mathias » 11. Dez 2014, 22:34 Re: Wieso immer Java

Ich hasse Java!!! Wieso dieser Mist überall rumliegt weiß ich auch nicht.

Genau dies tue ich auch.

Der einzige Grund, das ich in Java schreibe, ist wegen Android.

Der grösste Witz an Java, ist das mit dem Byte-Code.... hatten wir das nicht früher in GW-BASIC ?
Der Quell-Code pro Datei, darf 64KB nicht überschreiten.... wen ich mich erinnern mag, hatte das Turbo-Pascal im 16Bit-Zeitalter.

Nicht mal Records kennt dieser Mist, für das kleinste Ding muss man eine Klasse machen.
Von der Speicher-Verschwendung sprechen wir erst gar nicht.

Das einzige gute an Java ist, die IDE Eclipse, da könnte Lazarus noch ein bisschen abgucken.
Wobei ich Eclipse bis jetzt noch nicht verdeutschen konnte.
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Beitragvon Christian » 11. Dez 2014, 22:48 Re: Wieso immer Java

Wie alt seid ihr das ihr immer gleich alles hassen müsst?

Warum benutzt du nicht fpc für Android ? Fpc kann Java Bytecode erzeugen und gerade im Anfoid programmiert sichs ziemlich ähnlich zu Java nur halt in Objekt Pascal. Ich versteh sowiso nicht warum alle immer die LCL für Android verwenden wollen. Dieses selbstgezeichnete Costomdran Widgetset ist die grösste Fehlentscheidung gewesen die in dem Segment je jemand getroffen hat.

Wenn ihr wirklich entsprechend Jung seid, versteift euch nicht zusehr auf Pascal. Ist die schönste Sprache sicher, aber recht wenig verbreitet und ab 30 wirds zäh beim Lernen einer neuen Programmiersprache. Wenn ihr da öfter mal was anderes gemacht habt habt ihrs leichter im job.
W.m.k.A.h.e.m.F.h. -> http://www.gidf.de/
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Beitragvon mschnell » 12. Dez 2014, 12:41 Re: Wieso immer Java

Mathias hat geschrieben:Der grösste Witz an Java, ist das mit dem Byte-Code.... hatten wir das nicht früher in GW-BASIC ?


Es gab und gibt auch Pascal Bytecode.
Python wird in einen Bytecode übersetzt.
Ein "Bytecode" ist auch die Treibende Kraft hinter CIL/C#/.NET-Franework.

"Bytecode" ist nichts anderes als der ausführbare Objekt-code für einen Prozessor, der nicht (unbedingt) in Hareware existiern muss, sondern der als "Framework" meist in Software realisiert wird. ARM bietet allerdings mit "Jazelle" auch Hardware Unterstützung für den Java Byte Code an.

Der "Byte-Code" für Android ("Dalvik") ist eigentlich ein "Word-Code", der mit 16-Bit Befehlswörtern arbeitet.

Das Sinn dieser Byte-Codes ist es, "Executables" zu produzieren, die nicht auf einen bestimmten Prozessor angewiesen sind, sondern ohne Neu-Übersetzung überall laufen, wo das zugehörige Framework installiert ist.

CIL hat dabei den Vorteil, dass es dafür Compiler für diverse Sprachen (z.B. C#, C++, Pascal, Python, Basic) gibt.

Für Java Byte Code (und Dalvik) gibt es meines Wissens nach nur Java und Pascal (fpc) Compiler.

"ByteCode" muss auch nicht unbedingt langsamer als Native-Code sein, weil "Just-in-Time" - Frameworks intern jeweils Häppchen in Native-Code für den aktuellen Prozessor übersetzten, die dann "full-Speed" laufen.

(Sehr ähnlich arbeiten auch moderne Intel CPUs, die intern einen mit RISK-Prozessor als Ausführungs-Einheit haben und eine Übersetzer-Einheit den X86-Code vor der Verarbeitung behandelt wie ein Byte-Code Framework den Code für den virtuellen Prozessor. )

Mathias hat geschrieben:Wobei ich Eclipse bis jetzt noch nicht verdeutschen konnte.
Ich würde keine eingedeutschte Eclipse-Version haben wollen. Auch ohne zusätzliche Übersetzungs-Fehler ist das Ding schon grässlich komplex.

-Michael
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Beitragvon pluto » 12. Dez 2014, 15:18 Re: Wieso immer Java

Das einzige gute an Java ist, die IDE Eclipse, da könnte Lazarus noch ein bisschen abgucken.

Bei mir ist es umgekehrt. Ich verstehe diese IDE einfach nicht. Sie ist so anders als Lazarus.

Wenn ihr wirklich entsprechend Jung seid, versteift euch nicht zusehr auf Pascal. Ist die schönste Sprache sicher, aber recht wenig verbreitet und ab 30 wirds zäh beim Lernen einer neuen Programmiersprache. Wenn ihr da öfter mal was anderes gemacht habt habt ihrs leichter im job.

Klar, ein Satz aus der Praxis. Aber nicht immer möchte man neu Lernen.

Ich habe mich jetzt an Object Pascal gewöhnt. Auch wenn der Kreis der Leute die ihn nutzen klein ist.
Ich schau mir aber auch andere Sprachen an. Z.B. in letzter Zeit immer mehr Arduino C.

Dabei fällt mir immer wieder auf, wie schön die Arbeit mit Object Pascal doch ist. Aber das liegt sicherlich auch an der Hardware. Bei Arduino hast du kaum Arbeitspeicher. Aber sowas trainiert einen. Wenn es auf einmal kein String Objekt mehr gibt. Bzw. schon gibt man ihn nur nicht nutzen sollte, weil dieser zu viel Ram verbraucht.

Erst wenn man sich umschaut, lernt man Objekt Pascal wirklich zu schätzen.

Ich finde es schade, dass Objekt Pascal keine Größe Fan Gemeinde hat.
MFG
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Beitragvon theo » 12. Dez 2014, 16:37 Re: Wieso immer Java

pluto hat geschrieben:
Das einzige gute an Java ist, die IDE Eclipse, da könnte Lazarus noch ein bisschen abgucken.

Bei mir ist es umgekehrt. Ich verstehe diese IDE einfach nicht.


Intutiv ist wirklich anders. Eclipse hat schon Qualitäten, aber die Lernkurve ist relativ steil. Gut, was einen nicht umhaut...

Ganz anders ist da ein anderes Java Projekt: Netbeans. Für mich immer noch das beste Beispiel, für eine unterstützende IDE.
Damit funktioniert meistens auf Anhieb alles, wie man es sich vorgestellt hat. Auch im Bereich PHP / Javascript.
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Beitragvon Mathias » 12. Dez 2014, 17:58 Re: Wieso immer Java

Intutiv ist wirklich anders. Eclipse hat schon Qualitäten, aber die Lernkurve ist relativ steil.

Was ich an Eclipse liebe, ist die automatische Variablen-Auswahl.
Z.B. bei folgenden Code, habe ich eine String-Variable deklariert.
Hinter print( kommt eine automatische Auswahl, somit wird mir erspart, die lange String-Variable neu einzugeben.
Gut, ich könnte Ctrl-C, Ctrl-V machen, aber dies ist mühsamer.

Code: Alles auswählen
   public static void main(String[] args) {
      String Ich_bin_eine_lange_String_Variable = "Hello World";
      System.out.print(  // Hier kommt die Auswahl
   }


Ich habe mich jetzt an Object Pascal gewöhnt. Auch wenn der Kreis der Leute die ihn nutzen klein ist.

Dies ist leider so, auch mit Delphi läuft nicht mehr viel.
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Beitragvon theo » 12. Dez 2014, 18:17 Re: Wieso immer Java

Mathias hat geschrieben:Was ich an Eclipse liebe, ist die automatische Variablen-Auswahl.
Z.B. bei folgenden Code, habe ich eine String-Variable deklariert.
Hinter print( kommt eine automatische Auswahl, somit wird mir erspart, die lange String-Variable neu einzugeben.
Gut, ich könnte Ctrl-C, Ctrl-V machen, aber dies ist mühsamer.


Und welche IDE kann das nicht?
Lazarus und Netbeans machen das doch auch, oder verstehe ich dich falsch?
Bei Laz musst du vllt. CTRL+Space drücken, aber das ich habe ich schon im Handgelenk drin.
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Beitragvon Komoluna » 12. Dez 2014, 19:09 Re: Wieso immer Java

Das stimmt, die Autocomplete funktion vermisse ich auch immer, wenn ich irgendwo anders unterwegs bin(HTML/PHP...)

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Beitragvon Mathias » 12. Dez 2014, 19:29 Re: Wieso immer Java

Bei Laz musst du vllt. CTRL+Space drücken, aber das ich habe ich schon im Handgelenk drin.

Danke, den kannte ich nicht.
Leider kommen dort auch Bezeichner, welche überhaupt keinen Sinn machen.
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Beitragvon theo » 12. Dez 2014, 19:36 Re: Wieso immer Java

Mathias hat geschrieben:
Bei Laz musst du vllt. CTRL+Space drücken, aber das ich habe ich schon im Handgelenk drin.

Danke, den kannte ich nicht.
Leider kommen dort auch Bezeichner, welche überhaupt keinen Sinn machen.


Die naheliegenden kommen zuerst. Ausserdem kannst du ja die ersten drei Buchstaben eintippen, das schränkt die Auswahl ein.
Für mich ist das praktisch genug.
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Beitragvon Komoluna » 12. Dez 2014, 19:39 Re: Wieso immer Java

Aha? bei mir nicht.

Welche bezeichner machen denn keinen Sinn?

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