Windows vs. Linux (WAS: Instabilitäten nach Windows 10 Update)

Für sonstige Unterhaltungen, welche nicht direkt mit Lazarus zu tun haben

Windows vs. Linux (WAS: Instabilitäten nach Windows 10 Update)

Beitragvon MacWomble » 29. Sep 2016, 20:22 Windows vs. Linux (WAS: Instabilitäten nach Windows 10 Update)

deadc0de hat geschrieben:Aber ich möchte halt etwas, das out off the box funktioniert, und so wird es den meisten gehen. Da bin ich Faul.


ähm, nach über 600 Linuxinstallationen auf den unterschiedlichsten Rechnern (inklusive Macs) kann ich sagen, dass in den meisten Fällen alles Out of the Box läuft.
Selten, sehr selten gibt es Geräte (meist WLAN-Karten) wo ein Treiber nachinstalliert werden muss. Bei Windows stört schon die Installationsorgie sowie die umständliche Bedienung - aber das ist Geschmackssache. Gentoo kenne ich nicht, da ich früher SUSE, dann Ubuntu und seid Unity Linux-Mint installiere.

Gruß
Klaus
Alle sagten, dass es unmöglich sei - bis einer kam und es einfach gemacht hat.
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Beitragvon deadc0de » 29. Sep 2016, 20:59 Re: Instabilitäten nach Windows 10 Update

MacWomble hat geschrieben:
deadc0de hat geschrieben:Aber ich möchte halt etwas, das out off the box funktioniert, und so wird es den meisten gehen. Da bin ich Faul.


ähm, nach über 600 Linuxinstallationen auf den unterschiedlichsten Rechnern (inklusive Macs) kann ich sagen, dass in den meisten Fällen alles Out of the Box läuft.
Selten, sehr selten gibt es Geräte (meist WLAN-Karten) wo ein Treiber nachinstalliert werden muss. Bei Windows stört schon die Installationsorgie sowie die umständliche Bedienung - aber das ist Geschmackssache. Gentoo kenne ich nicht, da ich früher SUSE, dann Ubuntu und seid Unity Linux-Mint installiere.

Gruß
Klaus


Das weiß ich. Gentoo ist hardcore, zum selbst Compelieren. Mein früherer bester Freund ist von Windows immer ganz begeistert gewesen, aber ich habe Ihm erklärt, das ein OS nur das Werkzeug ist und man sich das beste aussuchen sollte. Ich mag Linux, aber ich programmiere lieber für eine Plattform, die viele Menschen nutzen und ich hasse Crosscompieler, da ich dort nicht so einfach Debuggen kann. Mit Linux kenne ich mich sehr gut aus, ich habe unter anderem diverse Installationsscripte geschrieben, die es mir ermöglichen sollten, z.B. Archlinux vollkommen automatisch zu installieren. Trotzdem, wenn etwas nicht läuft, braucht das meist Zeit, ist extrem Nervig und macht auf Dauer keinen Spaß. Bei Windows ist es zwar genauso, bzw. kann genauso sein, es kommt aber bei meinen Programmen nicht wirklich zu Fehlern (außer das halt Lazarus die bekannten Bugs unter Windows hat). Ich nutze Linux meist, um Daten von einer Festplatte zu löschen (es gibt halt nichts, was dd=/dev/zero of=/dev/DEVICE um Daten restlos zu löschen) oder um mit einem Livesystem mein Windows nach Viren zu durchsuchen, aber als Desktopsystem ist mir Linux schlicht instabil, denn sobald ein WM (Window Manager) ins Spiel kommt, kracht es regelmäßig in der Konfiguration, weil GUI und CLI nicht immer gut zusammenarbeiten. Das könnte man sicher lösen, indem man bestimmte Dinge bei Linux Standardisiert, das wird aber nie passieren, da es nicht der Philosophie von Linux entspricht.
Ich mag Linux, aber Windows ist auf dem Desktop zumindest momentan eine ganz gute Lösung. Sollte M$ allerdings weiterhin diese Mobile Kacke fahren, bin ich raus. Modern UI ist einfach schrecklich in manchen Dingen, allerdings sind mir seit dem Update keine großartigen Mängel aufgefallen und Windows 10 ist auch stabiler geworden.

LG
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Beitragvon Mathias » 30. Sep 2016, 18:35 Re: Instabilitäten nach Windows 10 Update

Aber ich möchte halt etwas, das out off the box funktioniert, und so wird es den meisten gehen. Da bin ich Faul.

Genau dies ist der grosse Vorteil von Linux, Stick rein, Neustart, ein paar Fragen beantworten, etwa in 10min hast du es schon fast fertig installiert, inklusive eine Office und PDF-Reader.
Für zusätzliche Pakete reicht vielfach ein apt-get install xxxx.
Bei Windows muss man die meisten Sachen zusammen googlen, und wo möglich mit ein paar Trojaner download und installieren. Und dies leider auch bei vielen Freeware. :evil:
Mit Lazarus sehe ich gün
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Beitragvon deadc0de » 30. Sep 2016, 18:59 Re: Instabilitäten nach Windows 10 Update

Mathias hat geschrieben:
Aber ich möchte halt etwas, das out off the box funktioniert, und so wird es den meisten gehen. Da bin ich Faul.

Genau dies ist der grosse Vorteil von Linux, Stick rein, Neustart, ein paar Fragen beantworten, etwa in 10min hast du es schon fast fertig installiert, inklusive eine Office und PDF-Reader.
Für zusätzliche Pakete reicht vielfach ein apt-get install xxxx.
Bei Windows muss man die meisten Sachen zusammen googlen, und wo möglich mit ein paar Trojaner download und installieren. Und dies leider auch bei vielen Freeware. :evil:


Sicher ist Linux eine gute Lösung. Aber Windows ist leider näher an den Anwendern, weshalb Entwickler, die native Desktop Apps entwickeln wollen, besser mit Windows bedient sind. Dennoch, ich bin momentan an einer Lösung dran, die es mir erlauben soll, Windows Programme unter Linux zu kompilieren. Ich hasse Cross Compieler, weil da wie gesagt das Problem vorliegt, das man das Programm nicht testen kann.
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Beitragvon MacWomble » 30. Sep 2016, 19:44 Re: Instabilitäten nach Windows 10 Update

deadc0de hat geschrieben:Sicher ist Linux eine gute Lösung. Aber Windows ist leider näher an den Anwendern, weshalb Entwickler, die native Desktop Apps entwickeln wollen, besser mit Windows bedient sind. Dennoch, ich bin momentan an einer Lösung dran, die es mir erlauben soll, Windows Programme unter Linux zu kompilieren. Ich hasse Cross Compieler, weil da wie gesagt das Problem vorliegt, das man das Programm nicht testen kann.


:shock: Warum nutzt jeder Windows?

:cry: Weil die Programme für Linux fehlen!

8) Wer ist Schuld?

:oops: Die Programmierer, die alles nur für Windows schreiben ....

:twisted:

Ich entwickle unter Linux weil dies wesentlich komfortabler ist - ich kompiliere und teste die Windows (7)-Version (falls überhaupt gewünscht) in der Virtualbox.
Die ganze Einstellerei des Crosscompilers ist mir zu aufwändig.
Die meisten Programme benötige ich für Linux, da ich auch viele Firmen mit Linux betreue. Windows 10 gibt es in Firmen in der Regel ohnehin nicht, da es oft nicht kompatibel zum Softwarebestand ist und auch sonst viele Ungereimtheiten aufweist (siehe EULA und Datenschutz/Datensicherheit)
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Beitragvon Mathias » 30. Sep 2016, 19:54 Re: Instabilitäten nach Windows 10 Update

Ich hasse Cross Compieler, weil da wie gesagt das Problem vorliegt, das man das Programm nicht testen kann.

Für dies gibt es einfache Lösungen.

Wine und Lazarus, oder Virtual-Box mit Windows.
Ich entwickle ganz normal unter Linux. Für das Endprodukt verwende ich dann eine der obigen Varianten.
Für normale Anwendungen, ist es egal welche der beiden Lösungen.
Will man ein Programm mit exotischer USB-Hardware schreiben, dann ist die VB die bessere Lösung, da einem die Hardware nativ weiter geleitet wird.
Bei Modernen OpenGL-Programmen, ist die Wine-Lösung besser, da man die gleiche OpenGL-Version wie unter Linux zur Verfügung hat, in der VB hat man da nur eine veraltete Version.

Es gäbe noch eine 3. Variante, die ist wie oben beschrieben, man baut auf sehr komplizierte Weise ein Cross-Compiler FPC/Lazarus. Aber auch da müsste man die Windows-Version mit Wine laufen lassen.
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Beitragvon deadc0de » 30. Sep 2016, 20:13 Re: Instabilitäten nach Windows 10 Update

MacWomble hat geschrieben:
deadc0de hat geschrieben:Sicher ist Linux eine gute Lösung. Aber Windows ist leider näher an den Anwendern, weshalb Entwickler, die native Desktop Apps entwickeln wollen, besser mit Windows bedient sind. Dennoch, ich bin momentan an einer Lösung dran, die es mir erlauben soll, Windows Programme unter Linux zu kompilieren. Ich hasse Cross Compieler, weil da wie gesagt das Problem vorliegt, das man das Programm nicht testen kann.


:shock: Warum nutzt jeder Windows?

:cry: Weil die Programme für Linux fehlen!

8) Wer ist Schuld?

:oops: Die Programmierer, die alles nur für Windows schreiben ....

:twisted:

Ich entwickle unter Linux weil dies wesentlich komfortabler ist - ich kompiliere und teste die Windows (7)-Version (falls überhaupt gewünscht) in der Virtualbox.
Die ganze Einstellerei des Crosscompilers ist mir zu aufwändig.
Die meisten Programme benötige ich für Linux, da ich auch viele Firmen mit Linux betreue. Windows 10 gibt es in Firmen in der Regel ohnehin nicht, da es oft nicht kompatibel zum Softwarebestand ist und auch sonst viele Ungereimtheiten aufweist (siehe EULA und Datenschutz/Datensicherheit)


Ich denke es liegt auch an den Spielen bzw. der Faulheit der Entwickler. Ich liebe z.B. GTK+ mit C, da es nichts gibt, was unter Windows vergleichbar wäre. Dennoch, mit Visual Studio und C# oder Lazarus bekomme ich schneller Anwendungen mit GUI geschrieben was sicher auch von Vorteil ist. Wenn ich unter Linux entwickeln würde, wäre Java sicher auch eine gute Lösung um die Programme auch unter Windows laufen zu lassen, oder wie seht Ihr das?
Ich mag Linux, bin aber schon mit der Auswahl der Distribution und der Grafischen Oberfläche überfordert, da einfach jede Ihre eigenen Vor und Nachteile hat. Nehmen wir nur mal Debian, Ubuntu und ArchLinux.
- Debian, Pakete veraltet, aber sau stabil. Gut für Server.
- Ubuntu, geht ihn Richtung Windows, wer das nutzt hat nun wirklich keine Ahnung, wenn er noch behauptet es sei besser als Windows.
- ArchLinux, bisher mein Liebling auf dem Desktop, da hochgradig anpassbar, aber dafür recht hoher Zeitaufwand in Wartung und Pflege des Systems. Das kann man aber auch über Scripte lösen, die ich früher mal selbst geschrieben habe.
Ich liebe BashScripts, die sind so viel besser als CMD oder BAT Scripte unter Windows, da es mehr Möglichkeiten gibt. Ich sage nur die Virtualisierte Eingabe von der Tastatur.
WINE kenne ich, das ist aber vom Stand her so auf Windows XP und da ist die Technik dermaßen Veraltet, das jeder der das nutzt meiner Meinung nach die Sicherheit seines PC´s sehr gefährdet. Ich mag WINE nicht, da ich nur sehr wenige Programme (OK, zugegeben fast nur Windows Spiele) zum laufen bekommen habe und selbst dann kahm es oft zu Fehlern.
Welches Linux nutzt den Ihr so? Ich nutze so an die 20 - 30 Distris, fand aber nur wenige davon geeignet.
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Beitragvon compmgmt » 1. Okt 2016, 12:11 Re: Instabilitäten nach Windows 10 Update

Man kann mit der Windows PowerShell indirekt eine Tastatureingabe simulieren. Ist aber komplizierter als bei Bash-Scripten (https://social.technet.microsoft.com/Forums/windowsserver/de-DE/9b451b87-6f30-4df1-b4a9-5cca3515c5ad/mit-powershell-command-line-tool-steuern?forum=powershell_de).

Aus diesem Grund ist es bei Windows so, dass beinahe jedes Kommandozeilenprogramm von Microsoft komplett über Startparameter gesteuert werden kann. (Ausnahme: diskpart, welches allerdings über ein externes Skript gesteuert werden kann "diskpart.exe /s <Skript>")
Der Prozesseinstiegspunkt "SignaturLaden" in Signatur.dll konnte nicht gefunden werden.
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Beitragvon deadc0de » 1. Okt 2016, 12:29 Re: Instabilitäten nach Windows 10 Update

compmgmt hat geschrieben:Man kann mit der Windows PowerShell indirekt eine Tastatureingabe simulieren. Ist aber komplizierter als bei Bash-Scripten (https://social.technet.microsoft.com/Forums/windowsserver/de-DE/9b451b87-6f30-4df1-b4a9-5cca3515c5ad/mit-powershell-command-line-tool-steuern?forum=powershell_de).

Aus diesem Grund ist es bei Windows so, dass beinahe jedes Kommandozeilenprogramm von Microsoft komplett über Startparameter gesteuert werden kann. (Ausnahme: diskpart, welches allerdings über ein externes Skript gesteuert werden kann "diskpart.exe /s <Skript>")


Mag sein, aber genau das ist ja der Grund, warum Bash unter Linux immer besser sein wird als die Powershell oder CMD oder BAT Srcipte von Windows. Ganz speziell zur Powershell muss man sagen, die ist abartig langsam und macht echt keinen Spaß. Während man bei Bash Scripten unter Linux teilweiße das Gefühl hat zu Programmieren, weil es einfach sehr eingängig ist, wenn man halbwegs gut Programmieren kann.
Ich habe nun einmal Erweiterte Windows Kenntnisse und Erweiterte Linux Kenntnisse, die es mir erlauben die Sache halbwegs Objektiv zu sehen. Dennoch, ich mag eigentlich keines der beiden Betriebssysteme vollkommen. Mein Wissen erlaubt es mir außerdem das System relativ leicht zu durchschauen, so kann ich die Arbeitsweiße von Windows erahnen, anhand meines Wissens über Linux.

Gruß Rene
PS: Ich weiß, du nimmst das nicht ernst, weil es von mir kommt!
PPS: Solltest du dich melden wollen, du hast meine Nummer ja noch.
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Beitragvon compmgmt » 1. Okt 2016, 12:59 Re: Instabilitäten nach Windows 10 Update

deadc0de hat geschrieben:PS: Ich weiß, du nimmst das nicht ernst, weil es von mir kommt!
PPS: Solltest du dich melden wollen, du hast meine Nummer ja noch.


Was bzw. wen meinst du genau? Ich haber weder deine Nummer noch kenne ich dich persönlich? Kann es sein, dass du mich verwechselst? Aber abgesehen davon ist dies sowieso ein sachliches Forum und private Dinge sind hier nicht richtig.
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Beitragvon MacWomble » 1. Okt 2016, 13:45 Re: Instabilitäten nach Windows 10 Update

deadc0de hat geschrieben:Nehmen wir nur mal Debian, Ubuntu und ArchLinux.
- Debian, Pakete veraltet, aber sau stabil. Gut für Server.
- Ubuntu, geht ihn Richtung Windows, wer das nutzt hat nun wirklich keine Ahnung, wenn er noch behauptet es sei besser als Windows.
- ArchLinux, bisher mein Liebling auf dem Desktop, da hochgradig anpassbar, aber dafür recht hoher Zeitaufwand in Wartung und Pflege
...
Welches Linux nutzt den Ihr so? Ich nutze so an die 20 - 30 Distris, fand aber nur wenige davon geeignet.


Wie schon kurz erwähnt nutze ich Linux Mint Cinnamon. Ich mag die Übersichtlichkeit, Wartbarkeit und die Konfigurationsmöglichkeiten sowie das positive Gefühl beim Arbeiten (nichts hängt oder ruckelt, alles ist fließend).
Meinen Kunden (meist Windows-Umsteiger) zeige ich KDE, Gnome, Unity und Cinnamon, wobei sich bisher die meisten für letzteres entschieden haben (derzeit etwas über 600 Anwender)
Gruß Klaus
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Beitragvon Warf » 1. Okt 2016, 18:53 Re: Instabilitäten nach Windows 10 Update

MacWomble hat geschrieben:
deadc0de hat geschrieben:Sicher ist Linux eine gute Lösung. Aber Windows ist leider näher an den Anwendern, weshalb Entwickler, die native Desktop Apps entwickeln wollen, besser mit Windows bedient sind. Dennoch, ich bin momentan an einer Lösung dran, die es mir erlauben soll, Windows Programme unter Linux zu kompilieren. Ich hasse Cross Compieler, weil da wie gesagt das Problem vorliegt, das man das Programm nicht testen kann.


:shock: Warum nutzt jeder Windows?

:cry: Weil die Programme für Linux fehlen!

8) Wer ist Schuld?

:oops: Die Programmierer, die alles nur für Windows schreiben ....

:twisted:

Ich entwickle unter Linux weil dies wesentlich komfortabler ist - ich kompiliere und teste die Windows (7)-Version (falls überhaupt gewünscht) in der Virtualbox.
Die ganze Einstellerei des Crosscompilers ist mir zu aufwändig.
Die meisten Programme benötige ich für Linux, da ich auch viele Firmen mit Linux betreue. Windows 10 gibt es in Firmen in der Regel ohnehin nicht, da es oft nicht kompatibel zum Softwarebestand ist und auch sonst viele Ungereimtheiten aufweist (siehe EULA und Datenschutz/Datensicherheit)


Das Hauptproblem ist doch, Linux Systeme sind viel komplizierter zu benutzen, und für den Normalverbraucher (damit fallen alle Fachleute schonmal raus) damit komplett ungeignet, und die Fachleute müssen sich immer nach der breiten Masse, also den Normalverbrauchern, richten.

Das einzige Linux System was versucht es etwas anders zu machen, und ein Aufpoliertes und Idiotensicheres System bereitstellt ist Ubuntu, lustigerweise ist das auch das einzige Linux was von Fachleuten fast genauso verachtet wird wie Windows.

Ich persönlich habe auch auch System lieber was benutzerfreundlicher ist als eines was vielleicht gut anpassbar ist und viele Features hat.

Das ist wie mit Vim und anderen IDE's, Vim kann mindestens genauso viel wie jede andere IDE (wenn man es entsprechend anpasst), allerdings benötigt man Monate um damit zu recht zu kommen, während eine gute IDE kann man schon nach wenigen Minuten benutzen. Und darum sind IDE's deutlich beliebter als Vim, obwohl man mit Vim nur einen Editor für alle Sprachen bräuchte.

Und genau darum finde ich das Linux kein gutes System für den Privatgebrauch ist, denn um es zu benutzen muss man etwas davon verstehen, und das ist mMn das größte Manko was Software (zumindest welche die auf die breite Masse abziehlt, wie ein Homesystem) aufweisen kann. Gute Software muss von dem dümmsten Nutzer verwendet werden können, ohne das sich der Nutzer dabei verarscht vorkommt (also nicht a'la vista). Und damit ist Linux deutlich schlechter als WIndows
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Beitragvon m.fuchs » 1. Okt 2016, 19:09 Re: Instabilitäten nach Windows 10 Update

Warf hat geschrieben:Das Hauptproblem ist doch, Linux Systeme sind viel komplizierter zu benutzen, und für den Normalverbraucher (damit fallen alle Fachleute schonmal raus) damit komplett ungeignet,

Unsachliche Aussage ohne echte Argumentation. Warum soll es komplizierter sein ein Linux zu benutzen als Windows?

Warf hat geschrieben:Und genau darum finde ich das Linux kein gutes System für den Privatgebrauch ist, denn um es zu benutzen muss man etwas davon verstehen,

Wer sagt denn das? Ich kenne genügend Leute die Linux nutzen ohne es zu verstehen.

Warf hat geschrieben:Gute Software muss von dem dümmsten Nutzer verwendet werden können, ohne das sich der Nutzer dabei verarscht vorkommt (also nicht a'la vista). Und damit ist Linux deutlich schlechter als WIndows

Schmeiß doch bitte nicht mit so pauschalen Aussagen um dich. Belege sie bitte.
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Beitragvon Warf » 1. Okt 2016, 20:00 Re: Instabilitäten nach Windows 10 Update

m.fuchs hat geschrieben:
Warf hat geschrieben:Das Hauptproblem ist doch, Linux Systeme sind viel komplizierter zu benutzen, und für den Normalverbraucher (damit fallen alle Fachleute schonmal raus) damit komplett ungeignet,

Unsachliche Aussage ohne echte Argumentation. Warum soll es komplizierter sein ein Linux zu benutzen als Windows?

Wirklich? Ein super simples beispiel, Mausbeschläunigung bei Windows, ein haken setzen. Bei Linux darfst du mit nano Systemconfigs bearbeiten. Oder Auflösung ändern, wenn man einen etwas exotischen Bildschirm hat mit einer etwas ungewöhnlichen Auflösung (z.B. 1680x1050) muss man in Linux die Auflösung manuell hinzufügen über das Terminal. Generell wenn es an die Systemeinstellungen geht sind die sehr unübersichtlich und einfach deutlich Komplizierter als in Windows. Um genau zu sein fällt mir nichts ein (was für Normalverbraucher wichtig ist) in dem Linux einfacher ist als Windows. Ich meine allein schon die Packagemanager sind für erfahrene Leute wunderbar, aber wenn ich meine Schwester vor ein Linux System setzen würde und sagen würde: "Installier mal Software xyz" wäre sie komplett überfordert. Bei Windows ist es einfach .exe (oder msi) aus dem Internet laden, doppelklick->Fertig.
Aber du kannst mich gerne vom Gegenteil überzeugen, was geht unter Linux denn einfacher als unter Windows. Und ich meine mit einfacher selbsterklärender, also so dass ein unerfahrener Nutzer es ohne Tutorial o.ä. hinbekommt?

m.fuchs hat geschrieben:
Warf hat geschrieben:Und genau darum finde ich das Linux kein gutes System für den Privatgebrauch ist, denn um es zu benutzen muss man etwas davon verstehen,

Wer sagt denn das? Ich kenne genügend Leute die Linux nutzen ohne es zu verstehen.

Beispiel von oben, können die Leute die Mausbeschläunigung abschalten ohne dafür sich erst einige Artikel im Internet durch zu lesen, und könnten sie dieses wissen danach jederzeit rekonstruieren? Ich behaupte unter Windows wäre das kein Problem.

m.fuchs hat geschrieben:
Warf hat geschrieben:Gute Software muss von dem dümmsten Nutzer verwendet werden können, ohne das sich der Nutzer dabei verarscht vorkommt (also nicht a'la vista). Und damit ist Linux deutlich schlechter als WIndows

Schmeiß doch bitte nicht mit so pauschalen Aussagen um dich. Belege sie bitte.

Ein einfaches Beispiel sind Nutzerstatistiken und Zufriedenheitsstatistiken. Vergleicht man 2 Programme die ähnliche funktionen aufweisen so sind in den meisten Fällen die einfacheren die beliebteren, z.B. Atom und Vim, oder Photoshop und Gimp oder eben Windows oder OSX und Linux. Oder sogar Linux distributionen. Was glaubst du denn ist bei einsteigern die beliebtere Distribution Arch oder Ubuntu?

Die Software kann so gut sein wie sie will, solange der Nutzer nicht damit zurrecht kommt ist sie nutzlos. Man muss nicht studiert haben um das einzusehen.
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Beitragvon deadc0de » 1. Okt 2016, 20:38 Re: Instabilitäten nach Windows 10 Update

Bitte Leute, keine Gebashe.
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