Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Für sonstige Unterhaltungen, welche nicht direkt mit Lazarus zu tun haben

Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Beitragvon Niesi » 5. Jan 2018, 08:09 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Warf hat geschrieben:Wenn dir das zu umständlich ist wechsel doch einfach den Desktop. ...
... Aber wenn mans kann hat man viel mehr möglichkeiten als unter Windows


DAS ist das Problem mit Linux: wenn man's kann ...

Solange das so bleibt, wird es gegen Windows keine Chance haben, was ich persönlich sehr bedauere. Wettbewerb belebt nicht nur das Geschäft, es treibt auch die "Evolution" der Technik stark an - und genau das fehlt. Zwar ist Windows - mit Rückschlägen - immer besser geworden, jedoch in einer nicht akzeptablen Geschwindigkeit. Und das nur, weil starker Wettbewerb fehlt (siehe auch die CPU-Entwicklung: solange Intel keinen nennenswerten Wettbewerb erfährt, dümpelt alles vor sich hin. Jetzt, wo AMD stark ist, geht's plötzlich im "Sauseschritt" voran ...)

Da für praktisch jede Linux-Installation auch umfangreiche IT-Kenntnisse vorhanden sein müssen, sehe ich keine Möglichkeit, dass Linux "massentauglich" wird. Und, um das auch mal klar zu stellen: Computer sind WERKZEUGE, keine Kultgegenstände - Werkzeuge, die alle benutzen können sollen, egal, mit welcher Vor-, Nach- oder Einbildung! Es MUSS also EINFACH sein, einen Computer zu benutzen - genau das ist es, was ein BETRIEBSSYSTEM ermöglichen soll.

Macht Linux das?

Die Firmenpolitik von Microsoft ist in meinen Augen grenzwertig, die von Google unverschämt, die von Apple religiös. Trotzdem nutze ich Windows für meine Rechner und Android für das Smartphone als Betriebssysteme. Apple kommt mir nicht ins Haus, Religion geht mir einfach zu weit.

Zwar würde ich sehr gern mal Linux probieren, allerdings habe ich da einfach ein zeitliches Problem - ich schaffe das nicht, weil dann was anderes, für mich wichtiges, liegen bleiben würde. Außerdem handelt es sich um BETRIEBSSYSTEME, nichts weiter. Die sollen mir die Arbeit mit dem Rechner ermöglichen, mehr nicht - und die Software, die ich dann benutze, die soll halt einwandfrei darauf laufen.

Für „normale“ User ist Windows im Moment sicher die einfachste Lösung (mal Datensammelwut und Kommerzzirkus von Microsoft seit Windows 10 ausgeblendet). Für Server oder extreme Rechenleistungen ist Linux oft deutlich überlegen - das war auch unter Unix so. Ich selbst habe mit AMSDOS, CP/M, TOS, UNIX, DOS und WINOWS 3.1 bis WINDOWS 10 gearbeitet, und ich behaupte mal: Betriebssysteme sind wichtig, werden aber überbewertet.

Personen, die meinen, sie seien "was besseres oder besonderes", weil sie Linux benutzen, die sollen das weiter tun. Ich muss dann immer lachen - denn wirklich zählen sollen das Ergebnis und auch der Weg dahin. Nicht das Betriebssystem ist der Weg, sondern die Software, mit der ich zum Ziel komme. Also CAD, Office, Lazarus und damit entwickelte Lösungen.

Meine Hochachtung möchte ich hier aber auch mal ausdrücken: Allen, die an Linux arbeiten und es besser machen - mit der Bitte, es auch EINFACHER zu machen. So einfach, dass ALLE es einfach nur benutzen können ...
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Beitragvon m.fuchs » 5. Jan 2018, 10:07 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Timm Thaler hat geschrieben:Ja, aber warum ist dann das Umstellen des Hintergrundbildes unter Linux so umständlich wie in Windows - vor 20 Jahren?

Rechte Maustaste auf den Desktop ->Hintergrund ändern -> Bild aussuchen -> Ok klicken -> fertig. Einfacher geht es ja kaum noch. Das hängt aber jetzt auch von der grafischen Oberfläche ab. Da muss man eventuell ein paar ausprobieren. Aber man probiert ja auch Schuhe an bevor man sie kauft. :D

Timm Thaler hat geschrieben:Vor über 20 Jahren, unter Win3.11, konnte man mit wenigen Klicks die Größe und Aussehen des Mauszeigers ändern. Letztens hab ich einen Raspi an den Fernseher gehängt und wollte die Maus besser sichtbar machen: Keine Chance. Muss man wahrscheinlich in der Bash... Muss ich vorher googeln.

Wüsste ich auch nicht aus dem Stehgreif, da ich es noch nie gemacht habe. ABER: "Muss ich vorher googeln" ist doch kein Negativ-Argument. Wie immer wenn man etwas Neues macht muss man entweder ausprobieren oder nachlesen. Kann es sein dass du dich eher darüber ärgerst dass Linuxsystem nicht exakt so funktionieren, wie du es gerne hättest?

Timm Thaler hat geschrieben:Für jedes Programm muss ich vorher googeln, wie ich es installiere. Und weil ich so vergesslich bin, jedesmal wieder.

Installiert werden sie alle gleich, man muss halt den Paketnamen wissen. Macht ja nix, auch unter anderen Systemen musst du dir merken was du gerne auf dem Rechner haben willst. Kann man sich auch aufschreiben.
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Beitragvon NoCee » 5. Jan 2018, 11:27 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

im Betrieb hab ich alles mögliche.
Wegen Vorgabe von IT aktuell auf dem Desktop Win7. 10 läuft gerade an.
Wir programmieren unter anderem SPSen und da laufen zum Teil Uraltmaschinen die
noch über CP/M programmiert werden. Da muß man halt als OS nutzen was benötigt wird.
Wir müssen da auch Uralt Schlepptops am Laufen halten mit CP/M, MS-DOS, Win von bis weil
die alte Software halt nicht auf aktuellen Win oder Linux laufen.

Einige Lieferanten liefern dann auch Maschinensoftware die unter Linux laufen.
Mal mit Gui mal ohne. Ein Lieferant hat dann für eine Maschine ein Update von MS-DOS auf Linux Opensuse angeboten.
Das Update auf Win hätte er auch geliefert aber mit deutlichem Preisaufschlag. Der Einkauf sagt dann: ist doch klar was gekauft wird.
Aus diesem Grund durfte ich mich dann in Opensuse einarbeiten.
Ich habe dann feststellen müssen, daß unsere vor Jahren geoutsourcete IT da nichts untersützen will.
Unter Win haben die überall so die Finger drauf, daß ich noch nicht mal ohne die einen Treiber aktualisieren kann/darf.
Seither wird vermehrt Linux eingesetzt.
Was aber lebenswichtig für die Fa. ist, muß weiterhin aus Supportgründen auf Win laufen. Vor allem was auf Serverlaufwerke
zugreifen muß. Alles was aber nur "seine Maschine" kennt, darf haben was will, und wir dürfen es Supporten.
Da taucht bei einer trivialen Fräßmaschine dann Linux für die Gui auf. Bei einer Spulenwickelmaschine für Magnetspulen
gibt's dann noch QNX wegen der Echtzeit.
Dann muß ich vermehrt Altsysteme mit einer seriellen Schnittstelle (RS232 bzw. 20mA!) an neue Technik (TCP/IP) anpassen.
Da kommt dann aus Preisgründen bzw. aus Verfügbarkeitsgründen ein kleiner Linuxrechner (so was wie ein Industrie-RPi) ohne Gui
zum Einsatz der mit Lazarus programmiert wird.

Privat nutze ich Win7 weil das halt beim Discounter PC dabei war und meine Programmiersoftware für meine Hausleittechnik
nicht für Linux angeboten wird und ich diese SPS-Software schon kenne.

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Beitragvon DL3AD » 5. Jan 2018, 12:20 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

In meiner Firma nutze ich noch Win7 - suche noch ein CAD (DWG und DXF Dateien bearbeiten) was unter Linux läuft aber spätestens wenn der Support von Win7 ausläuft ist schluss mit WIN - das W10
tue ich mir nicht an :evil:
Privat selten noch Win7 - sondern ein sauber aufgesetztes Debian mit KDE - hat man sich erst einmal damit angefreundet dann ist es richtig gut - viele Win Progs laufen unter WineHQ
Debian ist sicher (bei richtiger Konfiguration) und läuft sehr flüssig. Ich mache meine Updates wann ICH will und es nerft auch sonst nicht.
Wenn es mal ein Problem gibt - dann sitzt es fast immer VOR dem Rechner :mrgreen:

Gruß Frank
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Beitragvon Timm Thaler » 5. Jan 2018, 13:40 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

MacWomble hat geschrieben:Du verwendest nicht die richtige Distribution für dich. Nimm Mint Cinnamon und alles ist nur ein Mausklick entfernt....


Was genau hast Du an "einen Raspi an den Fernseher gehängt" nicht verstanden? Und nein, ich werde mir nicht Linux Mint für den Raspi kompilieren.

Ich hab auch schon Mint Cinnamon (18.2) auf dem PC versucht, neben Ubuntu (mehrmals bis 17.4), Mageia (sagt mir noch am ehesten zu), LMDE, Knoppix (grauenhaft), OpenSuse (Leap 42). Ich bin auch aus dem Alter raus, wo ich jeden Pups der Oberfläche anpassen will. Aber meist scheitert es an den Anwendungen. Fazit war dann immer: Ich kann alles mit Win machen, was ich unter Linux kann. Aber ich kann bei weitem nicht alles mit Linux machen, was ich unter Win brauche. Und dabei verwende ich schon seit Jahren OpenOffice, Firefox, Thunderbird, Gimp...
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Beitragvon Timm Thaler » 5. Jan 2018, 13:54 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

m.fuchs hat geschrieben:Kann es sein dass du dich eher darüber ärgerst dass Linuxsystem nicht exakt so funktionieren, wie du es gerne hättest?


Nö, da bin ich anpassungsfähig. Was mich ärgert, dass Funktionen so unsinnig verteilt sind, z.B. unter Mint, oder dass Sachen unnötig kaputtgespielt werden. Transparente Taskbar auf dem Raspi: Hübsch. Mit dem letzten Update, bäm, Transparenz weg und läßt sich auch nicht mehr einstellen. Tut das not? Das sind oft Kleinigkeiten, aber die summieren sich halt.

Oder zum Beispiel das beschriebene Verhalten des Softwareinstallers. Und dann sind im Repo des Raspis ein Haufen Programme, die auf dem Raspi gar nicht laufen. Also sich schon installieren lassen, also offenbar auch für ARM kompiliert wurden Aber dann den Start verweigern oder die Grafik nicht unterstützen. Häh? Prüft das keiner nach?

m.fuchs hat geschrieben:Macht ja nix, auch unter anderen Systemen musst du dir merken was du gerne auf dem Rechner haben willst. Kann man sich auch aufschreiben.


Ich hab eine ellenlange Liste, was ich alles für Befehle wie mit welchem Komma in die Bash eingeben muss, um einem Raspi einzurichten. Natürlich als Textfile. Wie man den "Bildschirmschoner" abschaltet muss ich trotzdem mal wieder googeln, gibt glaub ich 3 veschiedene Anweisungen dafür.
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Beitragvon Socke » 5. Jan 2018, 16:39 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Unter Debian mit Gnome gibt es auch ein seltsame Entscheidung in der GUI: Über das Menü kann ich den Rechner herunterfahren oder mich abmelden. Nach dem Klick auf Abmelden habe ich wieder die Wahl: Abmelden, User wechseln, Herunterfahren, Neustarten. Nach einem Klick auf Herunterfahren gibt es nur diese eine Aktion ... Verglichen mit Windows, wo man auf "Start" klickt um den Rechner auszuschalten ist keines von beiden besser.

Ich setze privat hauptsächlich Windows 10 ein und bin damit recht zufrieden. Grund hierfür ist insbesondere die Anforderung einiger Software und der Support der Hardware (Nvidia).
Beruflich setzen die Clients aktuell auf Windows 7 auf, ein Wechsel zu Windows 10 erfolgt im Laufe des Jahres mit neuen Laptops, da dies für einige Software (MS Office, SAP) zwingend erforderlich ist. Daneben gibt es noch Windows Server, Suse Linux Enterprise Server, Debian und openSuse - je nach Anforderung und Verfügbarkeit - teilweise lokal in virtuellen Maschinen, teilweise extern gehostet oder auch in der Cloud.
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Beitragvon Warf » 5. Jan 2018, 16:48 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Timm Thaler hat geschrieben:Nö, da bin ich anpassungsfähig. Was mich ärgert, dass Funktionen so unsinnig verteilt sind, z.B. unter Mint, oder dass Sachen unnötig kaputtgespielt werden. Transparente Taskbar auf dem Raspi: Hübsch. Mit dem letzten Update, bäm, Transparenz weg und läßt sich auch nicht mehr einstellen. Tut das not? Das sind oft Kleinigkeiten, aber die summieren sich halt.


Transparenz auf einem ARM Rechner ohne richtige GPU ist auch einfach dämlich. Da würde mich eher stören das das in erster Linie überhaupt drin war (Transparenz zieht unfassbar viel Leistung, und davon hat der RasPi nicht so viel)

Timm Thaler hat geschrieben:Oder zum Beispiel das beschriebene Verhalten des Softwareinstallers. Und dann sind im Repo des Raspis ein Haufen Programme, die auf dem Raspi gar nicht laufen. Also sich schon installieren lassen, also offenbar auch für ARM kompiliert wurden Aber dann den Start verweigern oder die Grafik nicht unterstützen. Häh? Prüft das keiner nach?

Warum sollte das jemand denn nachprüfen? Was hast du für ein verschobenes Weltbild das du denkst das ein OpenSource System, an dem nur freiwillige arbeiten, für das du keinen Cent bezahlst, Quality ensurance für Drittanwendungen haben soll? Wenn du dir eine .exe aus einem Google Drive runter lädst und die nicht funktioniert beschwerst du dich ja auch nicht das Google da nicht überprüft ob es funktioniert. Viele der Repositorys sind Commuty managed, da steht kein Unternehmen wie Microsoft dahinter die einfach mal Leute Vollzeit anstellen können. Dafür bezahlt man Aber auch keine 250€ für das Betriebsystem. Wenn du unter Ubuntu ein Programm aus dem Canonical Repo lädst und das nicht funktioniert, kann man sich beschweren, wenn du aber etwas aus einem Community Repo lädst, warum sollte sich darum jemand kümmern?

Timm Thaler hat geschrieben:Ich hab eine ellenlange Liste, was ich alles für Befehle wie mit welchem Komma in die Bash eingeben muss, um einem Raspi einzurichten. Natürlich als Textfile. Wie man den "Bildschirmschoner" abschaltet muss ich trotzdem mal wieder googeln, gibt glaub ich 3 veschiedene Anweisungen dafür.

Das ist ein generelles Problem mit Debian, aber muss ich dich wirklich daran erinnern das auf der Offiziellen Website vom RasPi dir c.a. 10 verschiedene Betriebsysteme angeboten werden? Wenn man googlet findet man noch viel mehr Distributionen. Außerdem kannst du auch unter Raspbian dir problemlos KDE runterladen.

Die meisten deiner Probleme sind das du zu faul bist dir eine andere Desktopumgebung runter zu laden. Hier mal das super schwere Tutorial:
1. Desktopumgebung installieren (apt oder grafische Oberfläche)
2. Abmelden
3. Neue Oberfläche auswählen
4. Einloggen
Wenn du eine Idee hast wie das noch einfacher gehen soll lass es mich wissen, mMn. ist das schon so einfach wie möglich
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Beitragvon Socke » 5. Jan 2018, 17:04 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Warf hat geschrieben:Dafür bezahlt man Aber auch keine 250€ für das Betriebsystem.


Bei uns gibt es da mehrere Varianten:
  • Wir entscheiden uns für Windows Server gegenüber SLES, da hier da Windows (nur Updates) nur monatlich 10 € kostet, der SLES-Supportvertrag (inklusive Sicherheitsupdates und Support) aber 50 €. Die Updates werden trotzdem nicht installiert.
  • Wir verwenden Debian-Server für verschiedene Anwendungen, diese werden aber nur gepatcht, wenn die Festplatte kaputt ist (Neuinstallation).
  • Bei den Cloud-Maschinen (SLES) ist eine Gebühr für Updates enthalten; die Updates werden aber nicht installiert, da das Prozedere für ein Kernel-Update zu kompliziert ist. Wenn etwas im Betriebssystem nicht funktioniert, dürfen die Mitarbeiter auf gut Glück googeln, denn die Support-Gebühr des Cloud-Anbieters wäre hierzu zu teuer.
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Beitragvon Warf » 5. Jan 2018, 17:09 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Niesi hat geschrieben:
Warf hat geschrieben:Wenn dir das zu umständlich ist wechsel doch einfach den Desktop. ...
... Aber wenn mans kann hat man viel mehr möglichkeiten als unter Windows


DAS ist das Problem mit Linux: wenn man's kann ...

Solange das so bleibt, wird es gegen Windows keine Chance haben, was ich persönlich sehr bedauere. Wettbewerb belebt nicht nur das Geschäft, es treibt auch die "Evolution" der Technik stark an - und genau das fehlt. Zwar ist Windows - mit Rückschlägen - immer besser geworden, jedoch in einer nicht akzeptablen Geschwindigkeit. Und das nur, weil starker Wettbewerb fehlt (siehe auch die CPU-Entwicklung: solange Intel keinen nennenswerten Wettbewerb erfährt, dümpelt alles vor sich hin. Jetzt, wo AMD stark ist, geht's plötzlich im "Sauseschritt" voran ...)

Da für praktisch jede Linux-Installation auch umfangreiche IT-Kenntnisse vorhanden sein müssen, sehe ich keine Möglichkeit, dass Linux "massentauglich" wird. Und, um das auch mal klar zu stellen: Computer sind WERKZEUGE, keine Kultgegenstände - Werkzeuge, die alle benutzen können sollen, egal, mit welcher Vor-, Nach- oder Einbildung! Es MUSS also EINFACH sein, einen Computer zu benutzen - genau das ist es, was ein BETRIEBSSYSTEM ermöglichen soll.

Macht Linux das?

Die Firmenpolitik von Microsoft ist in meinen Augen grenzwertig, die von Google unverschämt, die von Apple religiös. Trotzdem nutze ich Windows für meine Rechner und Android für das Smartphone als Betriebssysteme. Apple kommt mir nicht ins Haus, Religion geht mir einfach zu weit.

Zwar würde ich sehr gern mal Linux probieren, allerdings habe ich da einfach ein zeitliches Problem - ich schaffe das nicht, weil dann was anderes, für mich wichtiges, liegen bleiben würde. Außerdem handelt es sich um BETRIEBSSYSTEME, nichts weiter. Die sollen mir die Arbeit mit dem Rechner ermöglichen, mehr nicht - und die Software, die ich dann benutze, die soll halt einwandfrei darauf laufen.

Für „normale“ User ist Windows im Moment sicher die einfachste Lösung (mal Datensammelwut und Kommerzzirkus von Microsoft seit Windows 10 ausgeblendet). Für Server oder extreme Rechenleistungen ist Linux oft deutlich überlegen - das war auch unter Unix so. Ich selbst habe mit AMSDOS, CP/M, TOS, UNIX, DOS und WINOWS 3.1 bis WINDOWS 10 gearbeitet, und ich behaupte mal: Betriebssysteme sind wichtig, werden aber überbewertet.

Personen, die meinen, sie seien "was besseres oder besonderes", weil sie Linux benutzen, die sollen das weiter tun. Ich muss dann immer lachen - denn wirklich zählen sollen das Ergebnis und auch der Weg dahin. Nicht das Betriebssystem ist der Weg, sondern die Software, mit der ich zum Ziel komme. Also CAD, Office, Lazarus und damit entwickelte Lösungen.

Meine Hochachtung möchte ich hier aber auch mal ausdrücken: Allen, die an Linux arbeiten und es besser machen - mit der Bitte, es auch EINFACHER zu machen. So einfach, dass ALLE es einfach nur benutzen können ...


Ist halt alles eine Frage des Geldes. Microsoft wirft praktisch endlos viel Geld auf das System, während Linux OpenSource ist. Noch dazu ist der Hauptfokus der Linux Entwicklung für Arbeitsmaschinen (Drucker, Router, Bankautomaten, etc.), Komponenten (Autoradios), Server und Hochleistungsrechner. Da sind Linuxsysteme auch die mit abstand weit verbreitetsten. Es ist ja eigentlich nur ein ganz kleiner Teil der Linuxentwicklung die für Endnutzersysteme verwendet wird, Praktisch sind Ubuntu, Mint, etc. die einzigen Distributionen die tatsächlich den Hauptfokus auf Nutzer legen. OpenSuse, RedHat, Fedora, etc. sind vor allem Serversysteme.

Aber eigentlich muss Linux mit Windows gar nicht Konkurrieren, da Linux seine Nische hat, in der Windows nie eine Chance hat.

Ich verwende selbst auch Windows für Computerspiele, OS X und Linux (Mint & OpenSuse) für Uni arbeiten und OpenSuse auf meinem Server. Mit nur einem Betriebsystem würde ich gar nicht zurecht kommen. Alles eine Frage des Anwendungsfalls
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Beitragvon Warf » 5. Jan 2018, 17:14 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Socke hat geschrieben:Bei uns gibt es da mehrere Varianten:
  • Wir entscheiden uns für Windows Server gegenüber SLES, da hier da Windows (nur Updates) nur monatlich 10 € kostet, der SLES-Supportvertrag (inklusive Sicherheitsupdates und Support) aber 50 €. Die Updates werden trotzdem nicht installiert.
  • Wir verwenden Debian-Server für verschiedene Anwendungen, diese werden aber nur gepatcht, wenn die Festplatte kaputt ist (Neuinstallation).
  • Bei den Cloud-Maschinen (SLES) ist eine Gebühr für Updates enthalten; die Updates werden aber nicht installiert, da das Prozedere für ein Kernel-Update zu kompliziert ist. Wenn etwas im Betriebssystem nicht funktioniert, dürfen die Mitarbeiter auf gut Glück googeln, denn die Support-Gebühr des Cloud-Anbieters wäre hierzu zu teuer.


In unternehmen ist das nochmal was anderes, hier geht es ja um private Nutzung. Bei Unternehmen kann man auch argumentieren das Große Unternehmen mit vielen Systemen (z.B. Kliniken) immer noch windows XP verwenden, da das Update auf ein Aktuelles Windows (inklusive der Softwarelizenzen) zu Teuer ist. Das Uniklinikum Aachen hat erst letztes Jahr ein Update von Windows XP auf Windows 10 gemacht, und als Uniklinikum haben die schon deutlich mehr Geld als die meisten Kliniken.

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Beitragvon Socke » 5. Jan 2018, 17:30 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Warf hat geschrieben:In unternehmen ist das nochmal was anderes, hier geht es ja um private Nutzung. Bei Unternehmen kann man auch argumentieren das Große Unternehmen mit vielen Systemen (z.B. Kliniken) immer noch windows XP verwenden, da das Update auf ein Aktuelles Windows (inklusive der Softwarelizenzen) zu Teuer ist. Das Uniklinikum Aachen hat erst letztes Jahr ein Update von Windows XP auf Windows 10 gemacht, und als Uniklinikum haben die schon deutlich mehr Geld als die meisten Kliniken.

Hier geht es nicht ausschließlich um die Betriebssyteme. Ich gehe davon aus, dass deren Update kein finanzielles Problem darstellt, sondern die Abhängigkeit zu den medizinischen Geräten vom Hersteller vorgegeben ist oder mangels weiterer Existenz nicht geändert werden kann.

Wir sprechen also nicht nur von einem Software-Lifecycle sondern immer von der gesamten Anwendung im Sinnve von: wie erreiche ich ein bestimmtes Ergebnis? Dann ist recht schnell klar, dass Privatanwender sehr günstig zu erreichende Ziele haben, während Unternehmen hier richtig viel Geld investieren müssen. Um z.B. das Betriebssystem unter einem SAP-System auszutauschen (ein Update wird nicht supported), entstehen Kosten von ca. 1500bis 2500 Euro - exklusive Installation des Betriebssytems, Funktionstests und Wochenendzuschlag. Das ganze wird dann drei Mal durchgeführt (Entwicklung, Test und Produktion laufen hier auf separaten Servern). Im Vergleich zu verschiedenen medizinischen Geräten ist das noch sehr günstig.

Das schöne ist doch, dass wir mit Lazarus Anwendungen erstellen können, die auf allen Betriebssytemen gleichermaßen ausgeführt werden können. Bei anderer Software frage ich mich immer, ob es so aufwändig sein muss, diese plattformunabhängig auszuelgen - schließlich gibt es so viel Software, die auf vielen Betriebssystemen funktioniert.
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Beitragvon Timm Thaler » 5. Jan 2018, 17:39 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Warf hat geschrieben:Transparenz auf einem ARM Rechner ohne richtige GPU ist auch einfach dämlich. Da würde mich eher stören das das in erster Linie überhaupt drin war (Transparenz zieht unfassbar viel Leistung, und davon hat der RasPi nicht so viel)


Wo bitte zieht das Leistung? Das ist ein statischer Transparenzeffekt, nicht zu vergleichen mit Windows 7 Glass. Es gibt zwischen dem Raspi, auf dem ich das Update gemacht habe und dem, auf der es noch nicht hat in der Beziehung absolut keinen Unterschied. Beide vom selben Klon der SD-Karte laufend.

Warf hat geschrieben:Warum sollte das jemand denn nachprüfen? Was hast du für ein verschobenes Weltbild das du denkst das ein OpenSource System, an dem nur freiwillige arbeiten, für das du keinen Cent bezahlst, Quality ensurance für Drittanwendungen haben soll?


Das ist das offizielle Raspbian Repo, andere hab ich nicht ausprobiert. Da kann jeder irgendwas reinstellen?

Warf hat geschrieben:Das ist ein generelles Problem mit Debian, aber muss ich dich wirklich daran erinnern das auf der Offiziellen Website vom RasPi dir c.a. 10 verschiedene Betriebsysteme angeboten werden? Wenn man googlet findet man noch viel mehr Distributionen.


Ach komm, ich hab einmal Ubuntu für Raspberry ausprobiert. Das war auf dem RPi3 so lahm, da sehe ich keinen Sinn drin. Zum offiziellen Raspbian finde ich wenigsten noch einigermaßen Infos zu Problemen, will ich jede Woche ein anderes OS installieren, weil im gerade Laufenden irgendwas nicht geht und es auch keine Lösung dafür gibt?

Btw: Von den 10 OSsen sind schonmal fünf irgendwas Spezielles, mit dem man nur Filme gucken oder Retrospiele spielen kann.

Warf hat geschrieben:Die meisten deiner Probleme sind das du zu faul bist dir eine andere Desktopumgebung runter zu laden. Hier mal das super schwere Tutorial:


Was hast Du an "...[6 verschiedene]" Distries nicht verstanden? Da war von KDE über Gnome bis Unity alles dabei.
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Beitragvon Warf » 5. Jan 2018, 18:08 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Timm Thaler hat geschrieben:Wo bitte zieht das Leistung? Das ist ein statischer Transparenzeffekt, nicht zu vergleichen mit Windows 7 Glass. Es gibt zwischen dem Raspi, auf dem ich das Update gemacht habe und dem, auf der es noch nicht hat in der Beziehung absolut keinen Unterschied. Beide vom selben Klon der SD-Karte laufend.


Ist der Effekt wirklich statisch oder wird er zur Laufzeit berechnet? ich würde mal tippen das er zur Laufzeit berechnet wird (weiß es aber ned).

Timm Thaler hat geschrieben:Das ist das offizielle Raspbian Repo, andere hab ich nicht ausprobiert. Da kann jeder irgendwas reinstellen?


Ich kenne mich mit Raspbian nicht aus, aber jedes Linux das ich kenne hat grundsätzlich immer mindestens 3 Standard Repos: 1. Das Offizielle Distributionsrepo (bei Ubuntu das Canonical) 2. Das Community Repo, 3. das Treiber Repo.
Wenn du Garantie haben willst musst du das Community Repo deaktivieren. Bei dem Community repo kann praktisch jeder dinge reinstellen, wenn etwas nicht funktioniert kann man das aber irgendwo Reporten und dann kann das von Moderatoren entfernt werden.

Timm Thaler hat geschrieben:Ach komm, ich hab einmal Ubuntu für Raspberry ausprobiert. Das war auf dem RPi3 so lahm, da sehe ich keinen Sinn drin. Zum offiziellen Raspbian finde ich wenigsten noch einigermaßen Infos zu Problemen, will ich jede Woche ein anderes OS installieren, weil im gerade Laufenden irgendwas nicht geht und es auch keine Lösung dafür gibt?

Btw: Von den 10 OSsen sind schonmal fünf irgendwas Spezielles, mit dem man nur Filme gucken oder Retrospiele spielen kann.


Ich hab mich damit nicht wirklich befasst (ich verwende einfach Raspbian) es geht mir nur darum, wenn man will findet man alternativen. So gibt es glaube ich auch OpenSuse für den RasPi, was mit YaST den ganzen Konfigurationswahnsinn von Debian umgeht.

Timm Thaler hat geschrieben:Was hast Du an "...[6 verschiedene]" Distries nicht verstanden? Da war von KDE über Gnome bis Unity alles dabei.


meinst du das?
Timm Thaler hat geschrieben:Ich hab auch schon Mint Cinnamon (18.2) auf dem PC versucht, neben Ubuntu (mehrmals bis 17.4), Mageia (sagt mir noch am ehesten zu), LMDE, Knoppix (grauenhaft), OpenSuse (Leap 42). Ich bin auch aus dem Alter raus, wo ich jeden Pups der Oberfläche anpassen will. Aber meist scheitert es an den Anwendungen. Fazit war dann immer: Ich kann alles mit Win machen, was ich unter Linux kann. Aber ich kann bei weitem nicht alles mit Linux machen, was ich unter Win brauche. Und dabei verwende ich schon seit Jahren OpenOffice, Firefox, Thunderbird, Gimp...


Denn das habe ich so verstanden das du da einfach das Problem hast das deine Software nicht auf Linux läuft. Und da ist egal welche Distro du verwendest, keine Distro wird Windows Only Programme ausführen können. Dagegen habe ich auch nichts gesagt, denn das ist ein solides Argument und auch einer der Hauptgründe warum ich Linux nur auf dem Server und in einer VM verwende

Außerdem haben die meisten Distros als Standarddesktop Gnome 3 oder KDE. Aber es gibt so viele mehr, LXDE, MATE, etc. Es gibt auch welche die Kopieren Windows fast 1:1 (ich weiß aus dem Stegreif nicht mehr welches das war). Das "alles dabei" war bezweifle ich einfach mal sehr stark. Ein freund von mir hatte für seine Mutter mal ein Arch Linux konfiguriert sodass es aussah wie Windows 7. Sie weiß bis heute nicht das sie seit 3 Jahren Linux verwendet.
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Beitragvon MacWomble » 5. Jan 2018, 20:12 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Leute, wenn ihr etwas nicht kennt, solltet ihr euch einen Kommentar einfach sparen. Nur nach Hören-Sagen oder alten Berichten und Halbwissen hier seinen Kommentar ab zu geben macht wenig Sinn.
Und wenn Debian und Konsorten zu umständlich sind, warum nehmt ihr sie dann?
Für Einsteiger ist m.E. Linux Mint Cinnamon die richtige Distribution.

Mal ein paar Fakten (nach ca. 700 Linux-Installationen und weit über tausend Windows-Setups = 26 Jahre Selbständigkeit) - Linux Mint Cinnamon:
1. Die Installation von Linux ist einfacher als die von Windows
2. Die Installation von Linux ist wesentlich schneller erledigt als die von Windows
3. Bis auf wenige Ausnahmen muss man sich bei Linux nicht um Treiber kümmern
4. Die Bedienung von Linux ist logisch und übersichtlich und für Neueinsteiger wie auch für Umsteiger leicht ersichtlich
5. Linux bietet eine spürbar bessere Verarbeitungsgeschwindigkeit
6. Selbst der Bundestrojaner lässt sich Linux nicht einfach unterschieben (derzeit nur Installation direkt am Rechner möglich)
7. Linux verlangt nicht von mir, alle Daten, Benutzernamen und Kennworte dem Hersteller preis zu geben. (Siehe EULA W10)
8. Nach zehn Jahren Linuxeinsatz - auch beim Kunden - ist kein Virenbefall aufgetreten
9. Linux läuft extrem stabil, Abstürze habe ich noch nie erlebt
10. Die Wartung eines Linuxsystems ist nicht erwähnenswert, die Rechenleistung bleibt auch über lange Zeiträume erhalten
11. Für fast jede Anwendung gibt es auch brauchbare Programme unter Linux, manchmal sogar bessere als unter Windows
12. Linuxsysteme sind transparent, zuverlässig und sicher
13. Es wird nicht ungefragt irgendwelche Software installiert
14. Updates behindern nicht den Arbeitsfluss und zwingen auch nicht zum Neustart
15. Linux bietet bessere Dateisysteme
... man könnte hier noch viel weiter machen.

- und wenn man sich dann etwas auskennt und sich die Macht der Shellbefehle zu nutzen macht, steigen die Möglichkeiten ins unermessliche ;-)

Und wenn schon Virtuelle Box, dann gehört dort allenfalls Windows rein, bestimmt nicht umgekehrt...
(Das mache ich z.B. so um die unter Linux ertsellten Programme auch unter Windows zu testen)

Ich setze seit Februar 2007 Linux bei meinen Kunden ein. Alter der Anwender 9-84 Jahre. Keiner meiner Linux-Anwender würde wieder zurück zu Windows wollen. Insgesamt verwenden über 95% meiner Kunden Linux, der Rest hat Windows aufgrund spezieller Software noch im Einsatz.
Auch einige Mac-Anwnder, welche auf ihren Apples Linux laufen haben, empfinden dies positiv.
Alle sagten, dass es unmöglich sei - bis einer kam und es einfach gemacht hat.
MacWomble
 
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OS, Lazarus, FPC: Mint 18.3 Cinnamon / CodeTyphon Generation V Plan 6.00 (FPC 3.1.1) | 
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