Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Für sonstige Unterhaltungen, welche nicht direkt mit Lazarus zu tun haben

Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Beitragvon m.fuchs » 2. Mär 2018, 12:00 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Timm Thaler hat geschrieben:Bin halt aus dem Alter raus, wo man sich stundenlang mit Rumoptimieren an irgendwelchen Einstellungen beschäftigen will. Auch ein Grund, warum ich mich mit Linux schwer tue. Der Computer ist ein Werkzeug, der muss einfach tun, und da will ich nicht erst zig Foren durchsuchen, um dann drei verschiedene Anleitungen zu haben, die alle nicht funktionieren.

Das ist wie beim Hausbau. Ich kann mir einen Bagger mieten, ausschachten, ein Fundament gießen, Mauern hochziehen,... oder ich gebe einem Architekten einen Haufen Geld und bekomme ein schlüsselfertiges Haus.
Wenn du also keinen Bock hast auf PC-Konfiguration (egal ob Windows oder Linux), dann lass das Ding doch von Fachleuten fertig einrichten.
Software, Bibliotheken, Vorträge und mehr: https://www.ypa-software.de
m.fuchs
 
Beiträge: 1971
Registriert: 22. Sep 2006, 18:32
Wohnort: Berlin
OS, Lazarus, FPC: Winux (L 1.8.4, FPC 3.0.4) | 
CPU-Target: x86, x64, arm
Nach oben

Beitragvon Timm Thaler » 2. Mär 2018, 13:03 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

theo hat geschrieben:Nicht übertreiben! Extras -> Optionen -> Ansicht ist mMn absolut zumutbar.


Ja, das ist richtig. Aber der Leidensdruck war noch nicht sooo hoch... Grundlegende Einstellungen nehm ich immer gleich am Anfang vor, zum Beispiel klatsch ich die Standardsymbolleiste immer nach Links, denn der Bildschirm ist breit genug, und schalte diesen ganzen Autokorrekturkram aus.

m.fuchs hat geschrieben:Wenn du also keinen Bock hast auf PC-Konfiguration (egal ob Windows oder Linux), dann lass das Ding doch von Fachleuten fertig einrichten.


Und dann hol ich mir für jedes Programm wieder die Fachleute ran, denen ich dann lang und breit erkläre, wie ich es haben will? Sorry nee, Dein Vergleich ist ungefähr so unpassend wie: "Ich will eine Bohrmaschine benutzen und nicht erst zusammenschrauben müssen." "Wenn Du ein Loch brauchst, beauftrage eine Baufirma."
Timm Thaler
 
Beiträge: 730
Registriert: 20. Mär 2016, 22:14
OS, Lazarus, FPC: Win7-64bit Laz1.9.0 FPC3.1.1 für Win, RPi, AVR embedded | 
CPU-Target: Raspberry Pi 3
Nach oben

Beitragvon m.fuchs » 2. Mär 2018, 16:47 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Timm Thaler hat geschrieben:Und dann hol ich mir für jedes Programm wieder die Fachleute ran, denen ich dann lang und breit erkläre, wie ich es haben will? Sorry nee, Dein Vergleich ist ungefähr so unpassend wie: "Ich will eine Bohrmaschine benutzen und nicht erst zusammenschrauben müssen." "Wenn Du ein Loch brauchst, beauftrage eine Baufirma."

Nö, du willst ja kein Loch bohren, sondern die Bohrmaschine verändern.
Software, Bibliotheken, Vorträge und mehr: https://www.ypa-software.de
m.fuchs
 
Beiträge: 1971
Registriert: 22. Sep 2006, 18:32
Wohnort: Berlin
OS, Lazarus, FPC: Winux (L 1.8.4, FPC 3.0.4) | 
CPU-Target: x86, x64, arm
Nach oben

Beitragvon Timm Thaler » 2. Mär 2018, 22:15 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

m.fuchs hat geschrieben:Nö, du willst ja kein Loch bohren, sondern die Bohrmaschine verändern.


Naja, den Bohrer umspannen sollte noch ohne Internetrecherche oder Fremdfirma machbar sein.

Beispiel Bildschirmschoner / Energiesparmodus Monitor ändern. Ist seit Win3.11 mit einigen Mausklicks an leicht zu findenden Stellen erledigt. Ist unter Raspbian ein Ding der Unmöglichkeit. Erstmal schaltet Raspbian nicht den Monitor aus, sondern nur den Bildschirm schwarz. Bringt energiesparmäßig gar nichts. Dann kann ich das aber nicht einfach abschalten, die Lösung ist einen Screensaver zusätzlich zu installieren, und dann über diesen das Monitor Blanking abzuschalten. Das ging solange gut, bis Stretch rauskam...

Oder die Bildschirmauflösung ermitteln. Ist unter Win seit Jahren: Rechte Maus auf Desktop, Eigenschaften oder ab Win7 direkt Bildschirmauflösung. Unter - diversen - Linuxen: Das verraten wir Dir nicht. Da musst Du erst im Internet suchen und dann in der Bash rumtippern.

Oder der vielgepriesene Paketmanager. Da gibt es unter Raspbian nichtmal die Funktion, sich nur die installierten Programme anzeigen zu lassen. Und: Wähle ich eine Kategorie aus, wird die erstmal aktualisiert. Was bei einer großen Kategorie schonmal länger dauern kann. Klicke ich dann auf eine andere Kategorie, wird diese aktualisiert. Klicke ich zurück auf die verherige - wird diese wieder aktualisiert, obwohl gerade die aktuellen Daten geholt wurden. Wer denkt sich denn sowas aus?
Timm Thaler
 
Beiträge: 730
Registriert: 20. Mär 2016, 22:14
OS, Lazarus, FPC: Win7-64bit Laz1.9.0 FPC3.1.1 für Win, RPi, AVR embedded | 
CPU-Target: Raspberry Pi 3
Nach oben

Beitragvon m.fuchs » 2. Mär 2018, 23:08 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Dir ist aber schon klar, dass ein Raspberry nicht mit einem normalen Arbeits-PC vergleichbar ist?
Software, Bibliotheken, Vorträge und mehr: https://www.ypa-software.de
m.fuchs
 
Beiträge: 1971
Registriert: 22. Sep 2006, 18:32
Wohnort: Berlin
OS, Lazarus, FPC: Winux (L 1.8.4, FPC 3.0.4) | 
CPU-Target: x86, x64, arm
Nach oben

Beitragvon Timm Thaler » 3. Mär 2018, 01:40 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

m.fuchs hat geschrieben:Dir ist aber schon klar, dass ein Raspberry nicht mit einem normalen Arbeits-PC vergleichbar ist?


Ja, das Argument hör ich immer wieder. Abgesehen davon, dass ich auch verschiedene Linux-Distries auf dem PC getestet habe - wobei mir Linux Mint und Mageia noch am besten gefallen:

Der Raspberry 3 hat
- 10x mehr Bildschirmpixel
- 50x höhere Taktfrequenz
- 50x mehr Festspeicher
- 120x mehr RAM
als mein erster PC mit Pentium 90. Und auf dem lief ein Win95, was genau diese Energieverwaltung schon konnte.

Oder zum Beispiel der Ruhezustand. Nutze ich bei Win7 ständig, um am nächsten Tag an der Stelle weiterarbeiten zu können, wo ich aufgehört habe. Ist unter Linux meinen Tests nach nicht möglich. Da jubeln die Leute, wie lange ihr Linux am Stück läuft und dass sie es nie neustarten müssen. Ich will aber den Rechner nicht 24/7 laufen haben. Aber Ruhezustand geht nicht, entweder bleibt der Rechner dann an und ihm muss der Strom geklaut werden, oder er hat nach dem Aufwachen Alzheimer.

Der CCC hat das vor einem Jahr sehr schön zusammengefasst: Die "Works for me"-Mentalität. Bei mir gehts doch. Wenns bei jemanden nicht geht, ist er halt zu blöd. Und wenn ers anders will, muss er sich halt selbst ne Distri bauen.
Timm Thaler
 
Beiträge: 730
Registriert: 20. Mär 2016, 22:14
OS, Lazarus, FPC: Win7-64bit Laz1.9.0 FPC3.1.1 für Win, RPi, AVR embedded | 
CPU-Target: Raspberry Pi 3
Nach oben

Beitragvon m.fuchs » 3. Mär 2018, 03:02 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Timm Thaler hat geschrieben:
m.fuchs hat geschrieben:Dir ist aber schon klar, dass ein Raspberry nicht mit einem normalen Arbeits-PC vergleichbar ist?

Der Raspberry 3 hat - 10x mehr Bildschirmpixel - 50x höhere Taktfrequenz - 50x mehr Festspeicher - 120x mehr RAM als mein erster PC mit Pentium 90.

Ja, und mein aktueller Laserdrucker kommt auch mit 800 MHz und 128 MiB RAM daher. Der Raspberry ist und bleibt ein Bastelrechner. Da habe ich auch lange herumprobieren müssen um bestimmte Sachen zum Laufen zu bekommen.x

Timm Thaler hat geschrieben:Und auf dem lief ein Win95, was genau diese Energieverwaltung schon konnte.

Und ich kann mich so schöne Dinge wie den Bluescreen erinnern. Gab es unter Windows 95 zuhauf. Und viele andere Probleme. Umschifft habe ich einige, indem ich mir einen 800-Seiten-Wälzer besorgt habe und die dortigen Tipps und Trick umsetzte.

Timm Thaler hat geschrieben:Oder zum Beispiel der Ruhezustand. Nutze ich bei Win7 ständig, um am nächsten Tag an der Stelle weiterarbeiten zu können, wo ich aufgehört habe. Ist unter Linux meinen Tests nach nicht möglich.

Und ich kann dir gleiches von meinem Notebook berichten, wenn ich in den Standby gegangen bin. Unter Windows allerdings, seitdem ich Linux drauf habe geht es problemlos.

Ich glaube man kann hier noch seitenlang diskutieren und wird zu keinem Ergebnis kommen. Wenn du der Meinung bist dass du mit Windows besser klarkommst, dann benutze es doch. Lazarus läuft auf beiden Systemen, alles gut.
Ich nehme Windows nur in Ausnahmefällen und ärgere mich dann meistens. So ist es dann halt.
Software, Bibliotheken, Vorträge und mehr: https://www.ypa-software.de
m.fuchs
 
Beiträge: 1971
Registriert: 22. Sep 2006, 18:32
Wohnort: Berlin
OS, Lazarus, FPC: Winux (L 1.8.4, FPC 3.0.4) | 
CPU-Target: x86, x64, arm
Nach oben

Beitragvon thosch » 3. Mär 2018, 10:01 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Momentan beschäftige ich mich mit PC/Geos.

Infos und dauerhaft funktionsfähige Testversionen gibt es hier: http://www.geos-infobase.de/

Dort eine der PC-Geos Testversionen runter laden. Die funktionieren in der DOS Box, aber auch in richtigem DOS, dazu reicht es aus, die PC-Geos Teile in nachtes DOS zu kopieren.

Hier gibt es auch eine Shreware Version: http://www.rbettsteller.de/

Hier sind Screenshots:

- Breadbox Ensemble: http://www.geos-infobase.de/BBX01.HTM
- NewDeal Office: http://www.geos-infobase.de/ND3.HTM
- Geoworks Ensemble: http://www.geos-infobase.de/GE2.HTM

Das sind einfach unterschiedlich zusammengestellte GEOS Versionen.

Geos war das ultimative Betriebssystem auf dem C64. Später wurde das auf den PC portiert. Es läuft in DOS als grafischer Aufsatz.

Warum mache ich das?

Weil es davon noch freie Versionen, die Testversionen gibt und falls die Testversionen zeitlich begrenzt sind, gibt es ja noch die Shareware Version, die dann auf jeden Fall noch laufen dürfte und die nach Softwarerecht ja auch verteilt werden darf.

Und weil ich der Überzeugung bin, dass heutige Rechner auf jeden FAll GUI können und Geos in der ersten und zweiten Version sogar auf einem 80286 mit 1 MByte Speicher optimal läuft, was man von damaligem Windows nicht behaupten konnte. Ich hatte damals auf meinem 80286, den ich von einem Computerfreund bekam (Takt 12MHz, 1 MByte RAM) Windows 3.0, was mit dieser Hardwarekonfiguration keine Freude war. Erst als ich später ein Mainbord mit Cyrix 686, 120 MHz und 32 MByte RAm bekam und dazu Windows 95, konnte ich mich mit Windows anfreunden, dort lief es performant. Für die ersten Geos Versionen wäre mein damaliger 80286 Rechner dagegen ausreichend gewesen, ich hätte damit flüssig arbeiten können. So ist der Nachweis erbracht, dass auch DOS GUI kann.

Da mit Freedos und dem Spieleboom DOS, obwohl es als technisch veraltet gilt, dieses Betriebssystem zu neuer Ehre kommt, will ich auch für dieses Betreibssystem GUI sehen. Freepascal untertstützt ja DOS ebenso noch mit der GO32 Fassung und dem 16 Bit Compiler.

Außerdem will ich mal XFDos ausprobieren, der SLWM Desktop gefällt mir von der Optik her sehr gut.

Fehlt nun nur noch die GUI Unterstützung für DOS seitens Freepascal. Entweder für GEOS, SLWM, Seal, Ozone, oder ...

Ideal wäre ein API, mit dem mam alle diese GUIs unterstützen kann. AUf jeden Fall aber die optisch modern aussehenden.

Es würde schon genügen, wenn die Bibliotheken der jeweiligen GUI mit Freepascal so verlinkt werden könnten, dass ich mit Freepascal die Fähigkeiten dieser GUI nutzen kann. Egal ob Ozone, Seal, slwm, ...

Einfacher wird es vielleicht, wenn mit Hilfe dieser Bibliotheken grafische Einzelanwendungen entwickelt werden können. Ich vermute aber, dass dazu die Seal oder Ozone Bibliothek günstiger ist, das Geos SDK ist sehr komplex und es kann daher sein, dass sich da nichts extrahieren lässt, um so GUI unabhängige Einzelanwendungen erstellen zu können, sondern nur solche, die innerhalb des GUI Systems laufen.

Grafische Einzelanwendungen wiederum wären klasse für die Konsole, ob unter DOS oder unter Linux. Damit ließen sich dann unter Linux grafische Einzelanwendungen bauen, ohne dass der XServer installiert sein muß. Unter DOS, ohne dass eine der oben genannten GUIs laufen muss. Textmode sieht einfach unschön aus und braucht auch ordentlich RAM. Hatte damals auf meinem 80286 Turbo Vision. Im Realmode konnte es auch da schnell passieren, dass in einem ausgewachsenen Programm der Speicher kanapp wurde. Dagegen läft das oben genannte GEOS komplett im konventionellen DOS Speicher. 520KByte müssen dazu frei sein. Das ist alles. Auch dieses Mini Betreiebssystem kann GUI.

Tja, und wenn schon Freepascal auch DOS unterstützt, dann bitte auch unter DOS die grafische(n) Oberfläche(n). Zusätzlich die Möglichkeit, grafische Einzelanwendungen für die Konsole zu erstellen.

Ich habe da mehrere Ansätze, wie das passieren könnte.

Bei Benutzung der Unit Graph für die Bildschiermausgabe sollte die Performance unter Linux Top sein, da sie svgalib so schnell ist, dass sie sogar für die Entwicklung von PC Spielen geeignet ist und Graph unter Linux darauf aufsetzt. Sollte jedoch der DOS-Emulator unter Linux standardmäßig vorinstalliert sein, geht die DOS Version dieser Entwicklung genau so zu verwenden. Auch wenn das für Linux-Freaks nicht die "Reine Lehre" ist. Es dürfte dennoch funktionieren. Egal wie das das darunter liegende Betriebssystem macht, ob mit völlig eigenen Mitteln oder Anleihen aus anderen Betriebssystemen.

.

.
Zuletzt geändert von thosch am 3. Mär 2018, 13:06, insgesamt 1-mal geändert.
thosch
 
Beiträge: 154
Registriert: 10. Jul 2017, 19:32

Beitragvon Soner » 3. Mär 2018, 13:01 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

@thosch:
Danke für den PC/GEOS-Link. Ich habe fast alle Betriebssysteme und GUIs angeschaut nur PC/GEOS fehlte. Ich habe NewDeal 3.2a heruntergeladen es is richtig gut. Dank CUA-Interface kann es einfach genutzt werden. (https://de.wikipedia.org/wiki/Common_User_Access) .
Es sieht auch gut aus, Ich habe Windows95 ähnliche Aussehen gewählt, Motif ist nicht mein Ding. Tabellenkalkulation und Textverarbeitungsprogramm ist nicht schlecht.
Wenn man bei Modal geöffnetes Fenster mit der Maus auf Besitzerfenster anzeigt, dann ändert sich der Mauszeiger. Das hab ich nirgendwo gesehen, es ist eigentlich praktisch. (zu sehen bei Voreinstellungen)
SEAL habe ich früher angeschaut, NewDeal macht kompletteren Eindruck.
Hier hat jemand(altermann?) FPGUI zu DOS portiert, villeicht was für dich.
Es gibt auch noch mit TurboPascal geschriebes Open Source DOS-GUI mit Delphi ähnliches IDE, nur der Name fällt mir nicht ein.
Soner
 
Beiträge: 411
Registriert: 26. Sep 2012, 23:07
Wohnort: Hamburg
OS, Lazarus, FPC: Win7Pro-32Bit, Immer letzte Lazarus Release mit SVN-Fixes | 
CPU-Target: 32Bit
Nach oben

Beitragvon thosch » 3. Mär 2018, 13:19 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Soner hat geschrieben:@thosch:
Danke für den PC/GEOS-Link. Ich habe fast alle Betriebssysteme und GUIs angeschaut nur PC/GEOS fehlte. Ich habe NewDeal 3.2a heruntergeladen es is richtig gut. Dank CUA-Interface kann es einfach genutzt werden. (https://de.wikipedia.org/wiki/Common_User_Access) .
Es sieht auch gut aus, Ich habe Windows95 ähnliche Aussehen gewählt, Motif ist nicht mein Ding. Tabellenkalkulation und Textverarbeitungsprogramm ist nicht schlecht.
Wenn man bei Modal geöffnetes Fenster mit der Maus auf Besitzerfenster anzeigt, dann ändert sich der Mauszeiger. Das hab ich nirgendwo gesehen, es ist eigentlich praktisch. (zu sehen bei Voreinstellungen)
SEAL habe ich früher angeschaut, NewDeal macht kompletteren Eindruck.
Hier hat jemand(altermann?) FPGUI zu DOS portiert, villeicht was für dich.
Es gibt auch noch mit TurboPascal geschriebes Open Source DOS-GUI mit Delphi ähnliches IDE, nur der Name fällt mir nicht ein.


Das letztere Programm interessiert mich. Schade dass der Programmname entfallen ist! Geht das zu ändern?

fpGUI für DOS, Hey, damit ließe sich doch auch DOS-GUI Programmierung mit Freepascal unterstützen. Diese nach DOS portierte fpGUI entweder in Lazarus installieren und als Widgetset unter die LCL setzen oder mit dem vfdDesigner die GUI erstellen und dann für DOS go32v2 übersetzen. Das wär es doch. Ich kenne fpGUI, wo gibt es denn die nach DOS portierte?


Viel Spaß mit GEOS! Mir gefällt das auch sehr gut.


.
thosch
 
Beiträge: 154
Registriert: 10. Jul 2017, 19:32

Beitragvon Soner » 3. Mär 2018, 13:31 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

thosch hat geschrieben:
Soner hat geschrieben:@thosch:
Danke für den PC/GEOS-Link. Ich habe fast alle Betriebssysteme und GUIs angeschaut nur PC/GEOS fehlte. Ich habe NewDeal 3.2a heruntergeladen es is richtig gut. Dank CUA-Interface kann es einfach genutzt werden. (https://de.wikipedia.org/wiki/Common_User_Access) .
Es sieht auch gut aus, Ich habe Windows95 ähnliche Aussehen gewählt, Motif ist nicht mein Ding. Tabellenkalkulation und Textverarbeitungsprogramm ist nicht schlecht.
Wenn man bei Modal geöffnetes Fenster mit der Maus auf Besitzerfenster anzeigt, dann ändert sich der Mauszeiger. Das hab ich nirgendwo gesehen, es ist eigentlich praktisch. (zu sehen bei Voreinstellungen)
SEAL habe ich früher angeschaut, NewDeal macht kompletteren Eindruck.
Hier hat jemand(altermann?) FPGUI zu DOS portiert, villeicht was für dich.
Es gibt auch noch mit TurboPascal geschriebes Open Source DOS-GUI mit Delphi ähnliches IDE, nur der Name fällt mir nicht ein.


Das letztere Programm interessiert mich. Schade dass der Programmname entfallen ist! Geht das zu ändern?

fpGUI für DOS, Hey, damit ließe sich doch auch DOS-GUI Programmierung mit Freepascal unterstützen. Diese nach DOS portierte fpGUI entweder in Lazarus installieren und als Widgetset unter die LCL setzen oder mit dem vfdDesigner die GUI erstellen und dann für DOS go32v2 übersetzen. Das wär es doch. Ich kenne fpGUI, wo gibt es denn die nach DOS portierte?


Viel Spaß mit GEOS! Mir gefällt das auch sehr gut.


.

Beides gibt es auf SourceForge aber momentan wird etwas bei SourceForge gemacht, Suche ist abgeschaltet. Wenn man bei SourceForge nach "FPGUI freepascal dos" sucht dann kann man es bestimmt finden. Für das andere mußte man wahrscheinlich nach "dos gui pascal" suchen.
Jetzt fällt es mir ein es heißt MOS hier http://jp.planas.free.fr/mos/ und nicht auf sourceforge.
Soner
 
Beiträge: 411
Registriert: 26. Sep 2012, 23:07
Wohnort: Hamburg
OS, Lazarus, FPC: Win7Pro-32Bit, Immer letzte Lazarus Release mit SVN-Fixes | 
CPU-Target: 32Bit
Nach oben

Beitragvon Mathias » 3. Mär 2018, 18:03 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

nter DOS, ohne dass eine der oben genannten GUIs laufen muss. Textmode sieht einfach unschön aus und braucht auch ordentlich RAM. Hatte damals auf meinem 80286 Turbo Vision. Im Realmode konnte es auch da schnell passieren, dass in einem ausgewachsenen Programm der Speicher knapp wurde.
Dies verwundert mich, normalerweise sind Textmodus-Anwendungen viel sparsamer als etwas grafisches. Übrigens, gibst es TV auch für FPC, dort heisst es Free-Vision. Nur habe ich dies leider unter DOS (8088) nicht zum kompilieren gebracht.

Textmode sieht einfach unschön aus
Gut programmierte Sachen sehen recht gut aus.
Mit Lazarus sehe ich gün
Mit Java und C/C++ sehe ich rot
Mathias
 
Beiträge: 4342
Registriert: 2. Jan 2014, 17:21
Wohnort: Schweiz
OS, Lazarus, FPC: Linux (die neusten Trunc) | 
CPU-Target: 64Bit
Nach oben

Beitragvon thosch » 5. Mär 2018, 15:47 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Mathias hat geschrieben:
nter DOS, ohne dass eine der oben genannten GUIs laufen muss. Textmode sieht einfach unschön aus und braucht auch ordentlich RAM. Hatte damals auf meinem 80286 Turbo Vision. Im Realmode konnte es auch da schnell passieren, dass in einem ausgewachsenen Programm der Speicher knapp wurde.


Dies verwundert mich, normalerweise sind Textmodus-Anwendungen viel sparsamer als etwas grafisches.


Glaube ich schon mal nicht, ich habe selber auf 8086 und 80286 unter Turbo Pascal mit Turbo Vision programmiert und da kam es sogar bei den mitgelieferten Demos zu Speicherüberläufen im Real Mode. GEOS kommt dagegen als grafisches Programm komplett mit KONVENTIONELLEM Speicher in DOS aus (520KILOBYTE). NewDeal /nomem ist der Beweis. Newdeal ist eine der verschiedenen Geos Versionen.

In Youtube gibt es Demos die sogar auf 8086 noch laufen, auf 80286 schon richtig performant.

Mathias hat geschrieben:Übrigens, gibst es TV auch für FPC, dort heisst es Free-Vision. Nur habe ich dies leider unter DOS (8088) nicht zum kompilieren gebracht.


Das ist richtig. Ich will aber grafische Oberfläche haben.

FreeVision sollte ja auf GO32 laufen. Wie es mit 16 Bit aussieht, weiß ich nicht, wenn aber Assemblerteile dort enthalten sind, wird es eher nicht klappen, dann bleibt nur GVision von Matthias Köppe oder von Jason Burgon. Beides läugt auf Turbo Pascal. Letzterer hat irgenwo mal durchklingen lassen, dass er sein Graphic Vision nach Freepascal portieren will. Eines der beiden sollte dann auf jeden Fall mit 16 Bit Compiler übersetzbar sein. Keine Ahnung wie Software Urheberrechte beim Verkauf gehandelt werden, was Herr Bourgon für eine OpenSource Freigabe haben will. Aber wenn der schon selber den Wunsch nach Portierung geäußert hat, sollte sich der Preis in erträglichen Grenzen halten.

Mathias hat geschrieben:
Textmode sieht einfach unschön aus
Gut programmierte Sachen sehen recht gut aus.


Davon gibt es nicht allzu viel. Grafik ist da um Längen besser und heutige Rechner können das allemal. Geos lief sogar auf 8086.

Hier: https://www.youtube.com/watch?v=1pMfODIHjRw

Und mit vorausgesetzten 8-16 MBYte RAM alleine für den Compiler hat der Freepascal Rechner allemal genug Ressourcen für ordentliche GUI, dürfte sogar für automatische Hardwareerkennung reichen, da man sich ja nun mal Bedienkomfort mit Ressourcenverbrauch erkauft.

Außerdem ist PC-MOS https://de.wikipedia.org/wiki/PC-MOS/386 seit Kurzem unter GPL und OPen Source. Damit lässt sich unter DOS Multitasking nutzen. Eine fPGUI für DOS mit vfdDesigner und IDE (Maximus) könnte so ohne Änderung in DOS laufen. Während die IDE läuft läuft ja unter Windows gleichzeitig der Debugger und zeitweise Compiler oder meine von der IDE aus gestartete Anwendung. Unter bisherigem DOS musste IDE, Debugger, Compiler, ... nacheinander aufgerufen werden. Frickelige Speicherfreigabe im Programm nötig. Nun nicht mehr. Dank PC-MOS machen Threads auch in DOS Sinn. Vorher hätte man Threads in DOS auch nutzen können um ganz simpel TSR Programme schreiben zu können. Ein Programm im Thread ist dann eben ein TSR Prozess. Das hätte einiges in der Programmierung vereinfachen können. Nun dank PC-MOS brauchen wir das nicht mehr, das läuft auf DOS und stellt Multitasking bereit. Ein neuer Freepascal Compiler für DOS braucht dann nur Threads auch unter DOS zu unterstützen.

mseide für DOS sollte damit um so einfacher möglich werden, wenn sich die Anzahl der aufgerufenen Windows-API Funktionen in Grenzen hält. Die müssten dann mit DOS Mitteln emuliert werden. Dann ließen sich für DOS und Linux Konsole grafische Einzelanwendungen erstellen. Bei Lazarus fürchte ich da, dass hier zu viele API Funktionen emuliert werden müssten. Es sei denn, es beträfe bei der Qt-Version wirklich nur diejenigen im Ordner /lcl/Interfaces. Wenn aber auf jeden Fall egal in welcher Lazarusversion diejeniden aud winunits-base & Co hinzu kommen, wird es schwieriger, dann wird wohl der Aufwand hierfür zu groß. Wie es diesbezüglich für sehr viel ältere Lazarusversionen aussieht, weiß ich nicht. Vielleicht gibt es ja da eine, wo das mit noch vertretbarem Aufwand klappen würde.

Geos nutzt R-Basic für die Gui Programmierung. R-Basic greift auf das Geos SDK zu. Das Geos SDK ist sehr komplex, ist aber in C geschrieben, dafür gibt es für den Compiler vodefinierte Direktiven (stdcall, cdecl, ...) um mit dieser Bibliothek zusammen arbeiten zu können. Dann wäre zumindest innerhalb der Geos GUI Programmierung für DOS (GEOS ist ein grafischer DOS Aufsatz) möglich. Ob man damit auch separate Einzelanwendungen schreiben könnte, die ohne GEOS auskommen, weiß ich nicht. Dies könnte mal für Windows untersucht werden. dazu müsste aber der GO32 Compiler DLLs unterstützen, damit man Zugriff auf die Windows dlls hat, die ja unter Windows 9.x unter DOS laufen. Dann wäre der Aufwand für so eine DOS Portierung wahrscheinlich minimal. Man brauchte möglicherweise nur die Windows Quelle hernehmen und unter DOS mit den Win 9x DLLs verlinken. Sollte unter React-OS sogar rechtlich unbedenklich sein. Unter Linux dürfte das daran scheitern, dass WINE den XServer voraussetzt. Dann aber kann ich auch gleich mit Lazarus für Linux auf KDE, Gnome oder XFCE entwickeln.

Das GEOS SDK wird statisch in die Anwendungen verlinkt. Da könnte es schon möglich sein, dass da auch GEOS unabhängige Einzelanwendungen grafischen Aussehens geschrieben werden können. Wenn das zu komplex wird, gibt es ja dazu noch die OZONE GUI Bibliotheken oder die von SEAL. Die werden auch statisch verlinkt.

.
thosch
 
Beiträge: 154
Registriert: 10. Jul 2017, 19:32

Beitragvon marcov » 5. Mär 2018, 16:41 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Wenn auf Dos wurde ich auf Desqview/X aufsetzen. X Applikationen und multithreaded dos Fenster. Ist mittlerweile auch frei glaube ich.
marcov
 
Beiträge: 1035
Registriert: 5. Aug 2008, 08:37
Wohnort: Eindhoven (Niederlande)
OS, Lazarus, FPC: Windows ,Linux,FreeBSD,Dos (L trunk FPC trunk) | 
CPU-Target: 32/64,PPC(+64), ARM
Nach oben

Beitragvon Mathias » 5. Mär 2018, 18:12 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

FreeVision sollte ja auf GO32 laufen. Wie es mit 16 Bit aussieht, weiß ich nicht,

Ich habe es gestern kurz probiert. Folgender Code läuft unter DOS (8086). Aber als ich etwas komplexester kompilieren wollte, brach der Compiler mit folgendem Fehler ab:
Code: Alles auswählen
Project1.pas(172,1) Error: Data segment "DGROUP" too large (exceeds 64k by 7184 bytes)

Code: Alles auswählen
 
program Project1;
uses
var
  MyApp: TApplication;
  //code-
begin
  MyApp.Init;   // Inizialisieren
  MyApp.Run;    // Abarbeiten
  MyApp.Done;   // Freigeben
end.
Mit Lazarus sehe ich gün
Mit Java und C/C++ sehe ich rot
Mathias
 
Beiträge: 4342
Registriert: 2. Jan 2014, 17:21
Wohnort: Schweiz
OS, Lazarus, FPC: Linux (die neusten Trunc) | 
CPU-Target: 64Bit
Nach oben

» Weitere Beiträge siehe nächste Seite »
VorherigeNächste

Zurück zu Dies und Das



Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 2 Gäste

cron
porpoises-institution
accuracy-worried