Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Für sonstige Unterhaltungen, welche nicht direkt mit Lazarus zu tun haben

Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Beitragvon thosch » 5. Mär 2018, 19:48 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

marcov hat geschrieben:Wenn auf Dos wurde ich auf Desqview/X aufsetzen. X Applikationen und multithreaded dos Fenster. Ist mittlerweile auch frei glaube ich.


Upps, weißt Du da genaueres? Das das inzwischen frei wäre, ist mir total neu. Als Abandonware ist es auf Vetusware.com downloadbar, aber ob das wirklich inzwischen auch legal ist?

Allerdings dürfte das wegen des XServers interessant sein. Wie weit ist der eigentlich ausgebaut? Könnte man da sofort Lazarus installieren? Dann hätte man das Lazarus für DOS GUI. Wenn eine aktuelle Lazarusversion das nicht kann, dann vielleicht eine ältere. Gibt es da noch eine, mit der das möglich wäre?

Welche KDE oder Gnome Versionen sind eigentlich noch in Umlauf. Vielleicht kann eine der älteren Versionen auf Desqview/X aufgesetzt werden. Man hätte mit einem Schlag mehrere DOS GUIs, Gnome, KDE, ... die Desqview/X eigene. Und das für DOS !!

Wenn das alles mit aktuellen Versionen auch ginge, dann um so besser. Allerdings hat himemx unter Freedos einen Bug und deshalb ist bei 64 MByte Schluss, HimemX hat aber hierzu nur den Schalter /X2MAX32, dann ist aber bei 32 MByte Schluss, sonst bei 64 MByte. Daher ist es für Freedos wohl besser, eine ältere GUI Version einzusetzen, die noch nicht so viel Speicher braucht und dennoch allen gewohnten Komfort bietet. Unter MSDOS hängt die mögliche GUI Version und die mögliche Lazarus-Version dagegen nur von der X Unterstützung innerhalb Desqview/X ab.

.
Zuletzt geändert von thosch am 5. Mär 2018, 20:17, insgesamt 3-mal geändert.
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Beitragvon thosch » 5. Mär 2018, 19:54 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Mathias hat geschrieben:
FreeVision sollte ja auf GO32 laufen. Wie es mit 16 Bit aussieht, weiß ich nicht,

Ich habe es gestern kurz probiert. Folgender Code läuft unter DOS (8086). Aber als ich etwas komplexester kompilieren wollte, brach der Compiler mit folgendem Fehler ab:
Code: Alles auswählen
Project1.pas(172,1) Error: Data segment "DGROUP" too large (exceeds 64k by 7184 bytes)

Code: Alles auswählen
 
program Project1;
uses
var
  MyApp: TApplication;
  //code-
begin
  MyApp.Init;   // Inizialisieren
  MyApp.Run;    // Abarbeiten
  MyApp.Done;   // Freigeben
end.


Da fangen die Probleme an. 32 Bit Segmente kümmern sich nicht um die 64KByte Grenze. Ich werd da eher mal mit dem 16 Bit Compiler das Graphic Vision von Matthias Köppe zu übersetzen versuchen. Und das von Jason Burgon, das habe ich auch noch auf einer alten Festplatte, sogar die Vollversion.

Hatte früher mal versucht, die Freepascal Textmode IDE mit Turbo Pascal zu übersetzen. Bin daran gescheitert und zwar an nahezu demselben Problem. Segmentgrenze überschritten. GVision von Matthias Köppe und auch das von Jason Burgon ist für das 16 Bittige Turbo Pascal. Das dürfte für den 16 Bit Compiler geeigneter sein.
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Beitragvon Mathias » 5. Mär 2018, 19:57 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Da fangen die Probleme an. 32 Bit Segmente kümmern sich nicht um die 64KByte Grenze.

Ich dachte immer, der 8086 hat 16Bit-Segmente. Adressleitungen hatte er 20.
Mit Lazarus sehe ich gün
Mit Java und C/C++ sehe ich rot
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Beitragvon thosch » 5. Mär 2018, 20:20 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Mathias hat geschrieben:
Da fangen die Probleme an. 32 Bit Segmente kümmern sich nicht um die 64KByte Grenze.

Ich dachte immer, der 8086 hat 16Bit-Segmente. Adressleitungen hatte er 20.


Das ist richtig, und die haben eine Größe von 64 Kilobyte, nicht mehr und nicht weniger. Das ist nicht das Flat Speichermodell, das in der 32 Bit Version von FreeVision Verwendung findet.


Wenn "Data segment "DGROUP" too large" ist und zwar 7184 Byte, dann ist die 64 KByte Grenze um diesen Betrag überschtritten.

Das mag für 32 Bit kein Problem sein, außerdem Speichermodell Flat, aber bei 16 Bit Segmenten ist das eins und zwar ein ganz großes. Und Freevision hat umfangreichen Assemblercode.

Das wird noch öfter vorkommen. Wird ne nerventötende Angelegenheit. Ich hab das damals aufgegeben.
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Beitragvon Atomek » 5. Mär 2018, 20:33 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Auffe Arbeit Windows 7, zu Hause Windows 10.

Arbeit: Kleine Firma, technikversiert, Desktop meistens Windows (7 und 10), für Serveraufgaben oft Linux, meistens auf ner VM.

Wir machen viel stromsparendes auf Controllern, dann ohne OS mit C. Zunehmend auch Embedded Linux, wenn TCP/IP benötigt wird, dann auch Python und son Zeugs. Wir haben ne Menge GUI-Anwendungen, immer mit Delphi für Windows. Die mach ich dann. Die anderen programmieren C, Python, SQL, C++ für die Controller. Habe ich früher auch gemacht. Ich spähe oft nach Alternativen zum Delphi. Aber die sind alle zu unproduktiv. Selbst Qt scheint mir ziehmlich mühselig. Java und JavaScript mag ich beides, aber es nicht so gut für meine Anwendungen geeignet. Meistens kommen 12 Entwickler auf eine Rich-Application. Bei uns ist das Verhältnis umgekehrt (ich übertreibe etwas). Mit Lazarus würde ich das nicht so hinbekommen, aber das liegt nicht so sehr am Lazarus als vielmehr an der Macht der Gewohnheit.

Die Leute bei uns nutzen Windows aus Bequemlichkeit. Dabei sind wir alle Ingeniere und Techniker. Vielen sind Kommandozeilen ein Greuel. Aber wo Linux zum Einsatz kommt, scheut sich keiner davor. Wir sehen klar die Vorteile. Wir haben Schüler und Studenten, die auch gerne mit Linux arbeiten.

Ich würde gerne mal Lazarus auf nem ARM ausprobieren, aber dafür fehlt die Zeit und die Kollegen schlagen sich lieber mit C rum. Wär doch ein Hammer, so mit etwas inline-Assembler gewürzt? Mein Kollege hat gerade heute wieder über C-Code so abgekotzt, den er nicht zum laufen gekriegt hatte.

Zu Hause habe ich auf einem älteren Rechner lange Ubuntu laufen gehabt. Hat prima funktioniert. Viel Hardware, z.B. Bluetooth hat besser funktioniert als unter Windows. Die Kinder haben den für alles Mögliche genutzt ohne den Unterschied zu Windows zu bemerken (Firefox und LibreOffice).

Ich finde die ganze Softwarelandschaft heute viel besser als früher. Windows 10, Linux, Android, Embedded, Web-Technologien - das alles funktioniert eigentlich sehr gut. Auch GUI-Programmierung ist so vielfältig und es gibt soviele gute Tools.

Tipp für die Pascal-Compiler-Bauer: ersetzt begin durch { und end durch } und plötzlich wirds populär!
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Beitragvon m.fuchs » 5. Mär 2018, 21:14 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Atomek hat geschrieben:Tipp für die Pascal-Compiler-Bauer: ersetzt begin durch { und end durch } und plötzlich wirds populär!

Lieber weniger Popularität, als diesen unübersichtlichen Klammerscheiß.

Code: Alles auswählen
#define PROGRAM int main()
#define BEGIN {
#define END ;}
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Beitragvon Timm Thaler » 5. Mär 2018, 21:50 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Atomek hat geschrieben:Tipp für die Pascal-Compiler-Bauer: ersetzt begin durch { und end durch } und plötzlich wirds populär!


Ganz bestimmt nicht. Ich schreibe gerade ein C-Programm auf Pascal um, und auch wenns mehr Schreibarbeit ist - was man durch Autovervollständigen verringern kann - ist die Übersichtlichkeit gerade in Schleifen und Verzweigungen in Pascal deutlich besser und das Ganze ist weniger fehleranfällig. Das Einzige was ich bei Pascal gegenüber C vermisse sind die Pointer - nee warn Witz, nicht wirklich.
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Beitragvon mschnell » 6. Mär 2018, 10:34 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

m.fuchs hat geschrieben:Lieber weniger Popularität, als diesen unübersichtlichen Klammerscheiß.

Python braucht gar keinen Klammerscheiß und auch kein begin/end, sondern nur Einrückungen. Die machen die Sache automatisch übersichtlich.
Wenn man in Pascal und C konsequent die Einrückungen durchhält, ist es ziemlich egal ob da Klammern oder begin/end steht oder gar nichts.

-Michael
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Beitragvon Timm Thaler » 6. Mär 2018, 10:52 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

mschnell hat geschrieben:Python braucht gar keinen Klammerscheiß und auch kein begin/end, sondern nur Einrückungen. Die machen die Sache automatisch übersichtlich.


Echt jetzt? Das glaubst Du wirklich?

Ich mach ja nicht viel mit Python, bißchen in Minecraft rumprogrammieren, aber:

Code: Alles auswählen
    for z in range(zmin, zmax + 1):
        typ = 1 - typ
        for x in range(xmin, xmax + 1):
            mc.setBlock(x, y, z, mat, typ)
 

Code: Alles auswählen
    for z in range(zmin, zmax + 1):
        typ = 1 - typ
    for x in range(xmin, xmax + 1):
        mc.setBlock(x, y, z, mat, typ)
 


Der einzige Unterschied sind 8 Leerzeichen. Das Ergebnis ist ein völlig anderes. Es gibt keine Fehlermeldung, keine Warnung. So einen Fehler bekommst Du selbst in C nicht hin nur durch ein paar fehlende Leerzeichen.
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Beitragvon Niesi » 6. Mär 2018, 11:06 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

mschnell hat geschrieben:
m.fuchs hat geschrieben:Lieber weniger Popularität, als diesen unübersichtlichen Klammerscheiß.

Python braucht gar keinen Klammerscheiß und auch kein begin/end, sondern nur Einrückungen. Die machen die Sache automatisch übersichtlich.
Wenn man in Pascal und C konsequent die Einrückungen durchhält, ist es ziemlich egal ob da Klammern oder begin/end steht oder gar nichts.

-Michael



Oh, da habe ich was verpasst. Python ist jetzt auch ein OS?

Mist, ich wollte mich gerade mal mit Linux beschäftigen und Euch fragen, welche Distribution für einen Umsteiger von Windows empfehlenswert ist, ob es sinnvoll ist, dafür einen Extrarechner zu verwenden und vor allem: mit welchem habe ich die wenigsten Probleme mit der einzig wirklichen ProgrammierSPRACHE, nämlich PASCAL?
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Beitragvon Timm Thaler » 6. Mär 2018, 12:03 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Niesi hat geschrieben:Mist, ich wollte mich gerade mal mit Linux beschäftigen und Euch fragen, welche Distribution für einen Umsteiger von Windows empfehlenswert ist


Ich hab mal verschiedene durchgesehen und meiner Meinung nach:

- Suse und Knoppix gehen gar nicht. Die Oberfläche ist derart uneinheitlich, dass es weh tut. Einziger Vorteil von Suse: Die Konfig ist schön zusammengefasst. Großer Nachteil von Suse: Auch wenn viele noch glauben, Suse wäre das "deutsche Linux", schaut mal in die Eula, Gerichtsstandort ist irgend so ein Nest in den USA und da steht eindeutig, dass sie amerikanischer Rechtssprechung unterliegen. Was das nach dem Patriot Act bedeutet dürfte klar sein. Jaja, ich weiss, MS ist genauso schlimm, aber eben darum ist Suse keine Alternative zu MS.

- Ubuntu versucht Vieles vor Dir zu verstecken, ist inzwischen eine Mutti-Distri: Installation recht problemlos, aber wehe Du willst mehr als Internet und Briefe schreiben. Früher konnte man einen Datenträger einfach per rechte Maus und Unmount aushängen. Letztens musste ich dazu im Internet rumsuchen, um dann über die Bash erstmal die Datenträgerbezeichnung rauszufinden und die DVD aushängen, damit der VLC sie abspielen kann.

- Linux Mint sieht ganz nett aus, aber die Systemverwaltung ist unstrukturiert überall verteilt. Allein um das - inzwischen überall beliebte ausser bei mir - dunkle Desktoptheme umzustellen musst Du mindestens an 3 verschiedenen Stellen suchen. Die Softwarebasis scheint recht umfangreich zu sein. Wäre meine zweite Wahl.

- LMDE hab ich bißchen rumgemacht, gerade wegen der Nähe zum Raspi. Leider hängt es da an sehr vielen Ecken, macht keinen Spass.

- Mageia, vormals Mandriva, bietet einen ähnlich gut strukturierten Desktop wie Linux Mint, allerdings großes Plus: Die Systemverwaltung ist deutlich übersichtlicher und einheitlicher. Und obwohl es von den Franzosen kommt ;-), bietet es eine gute deutsche Sprachunterstützung. Softwarebasis scheint ähnlich gut - oder schlecht - zu sein wie bei Linux Mint. Das heisst, Du bekommst die großen Drei - LibreOffice, Firefox, Gimp - problemlos, aber wenn Du nach einem vernünftigen Filemanager - nein, Gnome Commander oder Konqueror sind keine vernünftigen FM - suchst oder eine schlanke, aber mächtige Bildverwaltung, wirds ganz schnell eng. Mageia wäre momentan meine erste Wahl. Und natürlich die Gnome Edition, nicht dieses häßliche KDE. :twisted:

Niesi hat geschrieben:ob es sinnvoll ist, dafür einen Extrarechner zu verwenden


Zumindest eine extra Festplatte zum Probieren wäre nicht schlecht. Ich hab für Linux eine Partition auf meiner Hauptfestplatte freigehalten. Die erste Distri lief noch problemlos, Grub wurde eingerichtet und DualBoot mit Win war möglich. Die zweite Distri hat dann Grub zerschossen, der MBR von Win war natürlich auch hinüber und ich hab erstmal den MBR wiederhergestellt, um überhaupt was booten zu können. Weitere Distries hab ich dann in der VirtualBox getestet - was keine schlechte Idee ist, aber halt etwas Performance kostet.

Boah, Grub, das ist auch so ein Ding: Seit Jahren taucht überall dieser häßliche Bootmanager im Textmode auf. Konfigurieren nur über kryptisches Editieren von irgendwelchen Konfigs, welches mit hoher Wahrscheinlichkeit irgendwas zerschießt. Zum Beispiel Einstellen einer größeren Schriftart um auch auf hochauflösenden Bildschirmen - ja sowas solls im Jahr 2018 geben - was lesen zu können: Mit großer Wahrscheinlichkeit zerschießt es Dir die Darstellung und Du kannst gar nix mehr auswählen. Auch ein Relikt der "Works for me"-Mentalität: Geht doch, fass es nur nicht an.

Niesi hat geschrieben:und vor allem: mit welchem habe ich die wenigsten Probleme mit der einzig wirklichen ProgrammierSPRACHE, nämlich PASCAL?


Dank fpcupdeluxe bekommst Du eine aktuelle FPC+Lazarus Umgebung selbst auf dem Raspberry Pi hin. Die Stable hat es bei einigen (Ubuntu, Mint) inzwischen wohl auch in die Repos geschafft, nachdem da lange eine völlig veraltete Version rumdümpelte.
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Beitragvon mschnell » 6. Mär 2018, 14:51 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Timm Thaler hat geschrieben:
mschnell hat geschrieben:Python braucht gar keinen Klammerscheiß und auch kein begin/end, sondern nur Einrückungen. Die machen die Sache automatisch übersichtlich.


Echt jetzt? Das glaubst Du wirklich?

...

Der einzige Unterschied sind 8 Leerzeichen. Das Ergebnis ist ein völlig anderes.


Ja.

...

Das sieht man doch auf den ersten Blick ohne zu überlegen.

-Michael
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Beitragvon Thandor » 6. Mär 2018, 16:53 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Timm Thaler hat geschrieben:- Mageia, vormals Mandriva, bietet einen ähnlich gut strukturierten Desktop wie Linux Mint, allerdings großes Plus: Die Systemverwaltung ist deutlich übersichtlicher und einheitlicher. Und obwohl es von den Franzosen kommt ;-), bietet es eine gute deutsche Sprachunterstützung. Softwarebasis scheint ähnlich gut - oder schlecht - zu sein wie bei Linux Mint. Das heisst, Du bekommst die großen Drei - LibreOffice, Firefox, Gimp - problemlos, aber wenn Du nach einem vernünftigen Filemanager - nein, Gnome Commander oder Konqueror sind keine vernünftigen FM - suchst oder eine schlanke, aber mächtige Bildverwaltung, wirds ganz schnell eng. Mageia wäre momentan meine erste Wahl. Und natürlich die Gnome Edition, nicht dieses häßliche KDE. :twisted:


Ich Installier mir mal dieses Mageia, mal sehen, ich kenne das noch nicht. Vieleicht ist das ja mal eine Distributation mit der ich mich anfreunden kann.
Aber Installationszeit wird mit einer Stunde angegeben? Da ist Windows schneller :wink:

Ok fairerweise muss ich sagen, dass ich alles zum Installieren ausgewählt habe, was geht :lol:
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Beitragvon Mathias » 6. Mär 2018, 17:48 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Tipp für die Pascal-Compiler-Bauer: ersetzt begin durch { und end durch } und plötzlich wirds populär!

Du weist aber, das diese Klammern unter Pascal für Kommentare und Kompilerbefehle reserviert sind ?
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i := 1{ i eins zuweisen }
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Beitragvon Niesi » 12. Mär 2018, 09:25 Re: Welches OS nutzt Ihr aus welchen Grund?

Timm Thaler hat geschrieben:
Niesi hat geschrieben:Mist, ich wollte mich gerade mal mit Linux beschäftigen und Euch fragen, welche Distribution für einen Umsteiger von Windows empfehlenswert ist


Ich hab mal verschiedene durchgesehen und meiner Meinung nach:

...

Niesi hat geschrieben:und vor allem: mit welchem habe ich die wenigsten Probleme mit der einzig wirklichen ProgrammierSPRACHE, nämlich PASCAL?


Dank fpcupdeluxe bekommst Du eine aktuelle FPC+Lazarus Umgebung selbst auf dem Raspberry Pi hin. Die Stable hat es bei einigen (Ubuntu, Mint) inzwischen wohl auch in die Repos geschafft, nachdem da lange eine völlig veraltete Version rumdümpelte.



Dankeschön, das ist sehr ausführlich und bietet Stoff zum Nachdenken.
Das hilft ja immer am besten ... 8)
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