Welches Linux für Programmierer?

Welches Linux für Programmierer?

Beitragvon Timm Thaler » 16. Jul 2017, 14:35 Welches Linux für Programmierer?

Jaja, ich weiss, darüber kann man trefflich streiten...

Angeregt durch den Beitrag bei heise zu Linux auf dem Desktop hab ich mir mal wieder angeschaut, ob das eine zukünftige Option wäre. Also mal eine Mint LMDE Live-DVD gestartet und geschaut, was da inzwischen geht. Und war doch bass erstaunt, dass sie im Paketmanager inzwischen bei Lazarus 1.2.4 und FPC 2.6.4 angekommen sind.

Also die LMDE wird es wohl nicht werden, ständig aus Parallelquellen installieren und neu kompilieren muss ich mir nicht geben. Auf welcher Distri kann man denn mit aktuellen Paketen arbeiten?

Meine Anwendungen wäre:
- OpenOffice statt LibreOffice, muss man aber anscheinend immer extra installieren
- GIMP, Inkscape, dxf-kombatibles CAD
- Pascal, auch crosscompile für ARM und Android
- AVR-Programmierung, C oder Pascal, mit USB-Programmer
- HTML, dann wahrscheinlich mit Bluefish oder Geany
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Beitragvon theo » 16. Jul 2017, 14:45 Re: Welches Linux für Programmierer?

Ja, da kann man sich streiten...
Ich komme immer wieder auf OpenSuse zurück. Ich finde es für Leute, die einfach ein komfortables und (grösstenteils) funktionierendes System haben möchten empfehlenswert.
Ich bin auch ein alter KDEler.
Für "Freaks" gibt es sicher geeigneteres. Aber dann nicht heulen!! :mrgreen:

Lazarus und FPC 1-Click-Install hier:
https://software.opensuse.org/package/l ... rm=lazarus
https://software.opensuse.org/package/fpc

"Show unstable packages" anklicken.

RPMs kann man nat. sowieso immer installieren: https://sourceforge.net/projects/lazaru ... s%201.6.4/

https://software.opensuse.org/distributions/leap
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Beitragvon Mathias » 16. Jul 2017, 16:18 Re: Welches Linux für Programmierer?

Und war doch bass erstaunt, dass sie im Paketmanager inzwischen bei Lazarus 1.2.4 und FPC 2.6.4 angekommen sind.

Dies finde ich nicht so tragisch, da man von dem aktuellen Lazarus/FPC eine deb bekommt.

- OpenOffice statt LibreOffice, muss man aber anscheinend immer extra installieren
- GIMP, Inkscape, dxf-kombatibles CAD
- Pascal, auch crosscompile für ARM und Android
- AVR-Programmierung, C oder Pascal, mit USB-Programmer
- HTML, dann wahrscheinlich mit Bluefish oder Geany


OpenOffice und LibreOffice sind praktisch gleich.
Gimp ist 2.8 dabei.
AVR kannst du gut mit Sloeber programmieren, auch wen dieses auf Arduino und Eclipse aufbaut.
NetBeans lauft auch.

So wie es aussieht, läuft alles auf Mint was du brauchst. Bis jetzt habe ich sämtliche Ubuntu DEB-Pakete zum laufen gebracht.

Noch was zu OpenSuSE, ich bei den Linux-Anfängen auch SuSE verwendet, aber dies ist schon fast 20Jahre her.
Das Yast das dabei ist ist ein sehr mächtiges Werkzeug für die Verwaltung, aber ob dies heute auch der Fall ist, kann ich nicht sagen, da ich Mint verwende.

Ich bin auch ein alter KDEler.

Ich mag mich noch erinnern, als KDE1 herauskam, dazumal für Linux eine geniale Oberfläche. Diese erinnerte stark an Win95/98.
Mit Lazarus sehe ich gün
Mit Java und C/C++ sehe ich rot
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Beitragvon thosch » 16. Jul 2017, 17:34 Re: Welches Linux für Programmierer?

Ich nutze Knoppix. Meine LinuxMint .iso braucht noch zwei Zusatzdateien. Schint doch nicht so simpel zu sein, LinuxMint zum Laufen zu kriegen. So bleibe ich bei Knoppix und habe Lazarus für Win32 plus Crosstools für Win64 Compilierung installiert, WINE macht das möglich, und nun folgt noch fpcupdeluxe. Damit sollte ich dann für alle vom Compiler unterstützten Plattformen übersetzen können.
Zuletzt geändert von thosch am 16. Jul 2017, 17:43, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon MacWomble » 16. Jul 2017, 17:42 Re: Welches Linux für Programmierer?

Ich habe mich für Mint Cinnamon entschieden, weil es einfach extrem übersichtlich ist. gerade beim Programmieren habe ich öfters mehrere Programme gleichzeitig in Verwendung (CodeTyphon, SQL-Workbench, Browser, Programm mit Code-Snippets etc). Ich konnte mich hierfür nie mit KDE, Gnome 3 oder Unity anfreunden, da diese Oberflächen m.E. nicht für professionelle Arbeit geeignet sind. Ich mag kein Menüs durchwursteln oder ständig den Screen verkleinern um Programme zu wechseln. Dann hätte ich auch bei Windows bleiben können :-)

Die Programme zu installieren ist ja kein Hexenwerk, auch nicht LibreOffice gegen OpenOffice zu tauschen (warum auch immer)

AVR-Programmierung kannst du auch mit Lazarus bewerkstelligen.

Außerdem gefällt es mir, mein System sehr individuell konfigurieren zu können.
Alle sagten, dass es unmöglich sei - bis einer kam und es einfach gemacht hat.
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Beitragvon thosch » 16. Jul 2017, 18:02 Re: Welches Linux für Programmierer?

MacWomble hat geschrieben:Ich habe mich für Mint Cinnamon entschieden, weil es einfach extrem übersichtlich ist. gerade beim Programmieren habe ich öfters mehrere Programme gleichzeitig in Verwendung (CodeTyphon, SQL-Workbench, Browser, Programm mit Code-Snippets etc). Ich konnte mich hierfür nie mit KDE, Gnome 3 oder Unity anfreunden, da diese Oberflächen m.E. nicht für professionelle Arbeit geeignet sind. Ich mag kein Menüs durchwursteln oder ständig den Screen verkleinern um Programme zu wechseln. Dann hätte ich auch bei Windows bleiben können :-)

Die Programme zu installieren ist ja kein Hexenwerk, auch nicht LibreOffice gegen OpenOffice zu tauschen (warum auch immer)

Außerdem gefällt es mir, mein System sehr individuell konfigurieren zu können.


Und ich steh auf Knoppix, weil da schon viele Anwendungen vorinstalliert sind. Die wichtigsten hab ich mir auf die Arbeitsfläche gezogen und kann sie daher bei Bedarf sofort auswählen. Auch ich habe gewöhnlich mehrere Programme gleichzeitig am laufen.

Ich nutze gerne KDE, Gnome & Co, weil ich deren Bedienphilosophie aus Windows kenne. XFCE gefällt mir auch gut, aber Blackbox, und der Desktop, der bei Ubunt 14.X dabei ist, sind mir zu minimalistisch.
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Beitragvon Mathias » 16. Jul 2017, 19:15 Re: Welches Linux für Programmierer?

AVR-Programmierung kannst du auch mit Lazarus bewerkstelligen.

Diese Hürde will ich auch mal überwinden, bis jetzt habe ich nicht mal den Crosscompiler hingekriegt.

Meine LinuxMint .iso braucht noch zwei Zusatzdateien. Schint doch nicht so simpel zu sein, LinuxMint zum Laufen zu kriegen.

Was fehlen dir für Dateien ? In der Regel geht die Installation von Linux Mint sehr einfach, ausgenommen man hat ein UEFI32, aber auch dies ist überwindbar.
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Beitragvon MacWomble » 16. Jul 2017, 20:37 Re: Welches Linux für Programmierer?

thosch hat geschrieben:Und ich steh auf Knoppix, weil da schon viele Anwendungen vorinstalliert sind.


ist doch bei anderen auch ... :shock:
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Beitragvon thosch » 16. Jul 2017, 20:42 Re: Welches Linux für Programmierer?

Mathias hat geschrieben:
AVR-Programmierung kannst du auch mit Lazarus bewerkstelligen.

Diese Hürde will ich auch mal überwinden, bis jetzt habe ich nicht mal den Crosscompiler hingekriegt.

Meine LinuxMint .iso braucht noch zwei Zusatzdateien. Schint doch nicht so simpel zu sein, LinuxMint zum Laufen zu kriegen.

Was fehlen dir für Dateien ? In der Regel geht die Installation von Linux Mint sehr einfach, ausgenommen man hat ein UEFI32, aber auch dies ist überwindbar.


Da schau ich morgen, indem ich die Installation auf USB-Stick wiederhole. Bin jetzt in Linux. Ich melde mich dann wieder.
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Beitragvon thosch » 17. Jul 2017, 09:15 Re: Welches Linux für Programmierer?

Ich habe nachgeschaut. Mir fehlen ldlinux.sys und ldlinux.bss.

Ich sehe aber gerade, das der Rufus-Installer diese Daeien runterladen will und mich um Erlaubnis fragt. Die Dateien werden in das Programmverzeichnis runter geladen. Das aber will ich gerne sauber halten. Mir wäre lieber, die Dateien würden nach Formatierung des Sticks mit dorthin runter geladen.

Meine Linux Mint ISO ist ein Livux Installer. Lieber wäre mir ein fertiges Live System.

.
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Beitragvon DL3AD » 17. Jul 2017, 10:20 Re: Welches Linux für Programmierer?

Ich kann arbeite seit ein paar Jahren mit Debian KDE - läuft super stabiel und ist fix.
Habe momentan die 1.6.4 drauf.

Gruß Frank
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Beitragvon Timm Thaler » 17. Jul 2017, 11:06 Re: Welches Linux für Programmierer?

MacWomble hat geschrieben:Ich habe mich für Mint Cinnamon entschieden, weil es einfach extrem übersichtlich ist...


Damit meinst Du aber die 18.2 Sonya und nicht die Debian Edition Betsy, oder? Ich tendierte ja bisher zur LMDE, weil die näher am Debian ist, welches auch für den Raspberry verwendet wird. Oder ist das unerheblich.

theo hat geschrieben:Ich komme immer wieder auf OpenSuse zurück.


Von OpenSuse Leap hab ich noch eine Net Installer DVD hier liegen, allerdings schrecken mich die sehr widersprüchlichen Aussagen zu Suse ab: Von läuft super bis alles veraltete Pakete im Yast. Ausserdem habe ich eine irrationale Abneigung gegen KDE. ;-)
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Beitragvon theo » 17. Jul 2017, 11:14 Re: Welches Linux für Programmierer?

Timm Thaler hat geschrieben:Von OpenSuse Leap hab ich noch eine Net Installer DVD hier liegen, allerdings schrecken mich die sehr widersprüchlichen Aussagen zu Suse ab: Von läuft super bis alles veraltete Pakete im Yast. Ausserdem habe ich eine irrationale Abneigung gegen KDE. ;-)


Also bei mir läuft's. Wenn du eine kleine Partition hast, besser nicht btrfs (default) nehmen, da dieses so seine Eigenheiten hat.
Von "veralteten Paketen" weiß ich nichts. Wenn du Ärger suchst, kannst du auch Tumbleweed statt Leap installieren, da hast du immer den letzten Schrei. :mrgreen:

Gegen eine irrationale Abneigung kann man nichts machen.
Ich habe eine (rationale) Zuneigung zu KDE. Insb. KWrite und Dolphin sind für mich wichtige Werkzeuge, die ich nur ungern missen möchte.
Außerdem versucht KDE nicht zwanghaft anders oder "schlank" zu sein, sondern einfach komfortabel.
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Beitragvon mschnell » 17. Jul 2017, 12:46 Re: Welches Linux für Programmierer?

Ich benutze auf mehreren Rechnern Mint auf VirtualBox. Das klappt bis auf ein paar Reibungspunkte sehr schön.
-Michael
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Beitragvon Timm Thaler » 17. Jul 2017, 13:14 Re: Welches Linux für Programmierer?

Wie ist die Meinung zu original Ubuntu?
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