Lazarus an Schulen

Für Dinge rund um die Unterstützung des offizielen Lazarusprojekts, wie Übersetzungsabsprachen und anderem.

Lazarus an Schulen

Beitragvon Euklid » 10. Mai 2009, 19:55 Lazarus an Schulen

Hallo,

Java ist als Lehrsprache reichlich wenig geeignet, da sich mit ihr keine sinnvolle didaktische Struktur aufbauen lässt: Die Schüler müssen gleich objektorientiert einsteigen, ohne zu wissen, was das ist. Um eine einfache Ausgabe oder Eingabe zu realisieren, benötigt man in Java gleich eine für Schüler komplexe Klasse, die sie nicht durchschauen können.
Dennoch wird an hessischen Schulen die Programmiersprache Delphi immer stärker durch Java verdrängt. Die Hauptargumente sind: Java ist in der Wirtschaft verbreiteter und es ist plattformunabhängig.

Delphi hat also an Schulen - obwohl es aus didaktischen Gründen die wesentlich geeignetere Sprache ist - einen schweren Stand.
Dabei gibt es viele Argumente, die für den Einsatz der Sprache Pascal sprechen:
- Pascal ist leicht erlernbar. Es beinhaltet eine saubere Struktur und garantiert gute Lesbarkeit.
- In Pascal sind verschiedene Formen des Programmierens möglich, auch, aber nicht zwingend, objektorientiertes Programmieren.
- In vielen mathematischen, ingenieurwissenschaftlichen Büchern und Büchern der Informatik wird ein Pascal-ähnlicher Pseudocode verwendet
- Wer in Pascal programmieren kann, den wird das Erlernen von C, C++ und Java nicht schwer fallen

Ich habe mich vergangene Woche einmal an meiner Schule umgehört: Offenbar ist das Argument der Plattformunabhängigkeit für viele Informatik-Kollegen sehr wichtig. Hier könnte FreePascal/Lazarus abhilfe schaffen.
Einem Kollege habe ich Lazarus gezeigt: Er war begeistert und plädiert für den Einsatz von Lazarus im Informatikunterricht der Mittelstufe. Ein Problem scheint zu sein, dass Lazarus unter den Informatik-Lehrern sogut wie nicht bekannt ist. Das ist das Haupthindernis, welches dem breiten Einsatz von Lazarus an Schulen im Wege steht.

Eine Möglichkeit, Lazarus unter Lehrern bekannter zu machen, wäre durch die Präsenz eines Lazarus-Standes an Lehrer- und Didaktik-Tagungen sowie auf Fortbildungsveranstaltungen. Möglicherweise könnte es auch helfen, wenn man Schulen gezielt anschreibt und bei den Informatik-Fachleitern für die Programmierumgebung wirbt?

In jedem Fall werde ich in den nächsten Wochen die Programmierumgebung weiteren Lehrern vorstellen. In meinen Augen eignet sie sich als Lehrsprache an den Schulen. Eventuell sehen die Kollegen das ja ähnlich, wenn sie von der Existenz von Lazarus erfahren.

Viele Grüße, Euklid
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Beitragvon Kuster Peter » 10. Mai 2009, 20:27 Re: Lazarus an Schulen

Ich frage mich schon lange, warum Lazarus so unbekannt ist. Habe ja mit VB.Net angefangen, doch das ruht zur Zeit, denn die Flexibilität und Plattuformunabhänigkeit einer Software wie Lazarus in Kombination mit der Freundschaft und der Hilfsbereitschaft wie in diesem Forum, findest Du nirgends. Lazarus ist Plattformunabhängig und das ist genau das, was ich brauche.

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Beitragvon knight » 10. Mai 2009, 20:29 Re: Lazarus an Schulen

Am Stand auf der Systems habe ich auch einige Lehrer getroffen. Die Reaktionen auf Lazarus waren überwiegend positiv. Nur reichen einige (wenige) Leute nicht aus, um gewisse Vorurteile abzubauen.
Gezieltes Anschreiben halte ich nicht für so gut. Da wird man schnell in die selbe Schublade wie ein Versicherungsvertreter gesteckt. Die Präsenz auf Tagungen scheint mir da das geeignetere Mittel. Nur wie kommt man da an die Terminpläne? Und wer von uns hat Zeit und Lust, Lazarus zu präsentieren?

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Beitragvon Linkat » 11. Mai 2009, 07:05 Re: Lazarus an Schulen

Hallo,
ich halte es auch für unbedingt erforderlich ein bischen "Öffentlichkeitsarbeit" zu leisten, um Lazarus bekannter zu machen. Die Programmiersprache Pascal ist in vielen Köpfen als alte, nicht Zeit gemäße Programmiersprache, die kaum noch Bedeutung hat abgespeichert. Es ist kaum bekannt, dass mit FPC und Lazarus sehr wohl eine Plattform übergreifende, moderne und Leistungs starkes Programmiersystem vorhanden ist. Aus meiner Sicht ist gegenüber C/C++ nur der Verbreitungsgrad als Nachteil zu sehen.

Deswegen sollten wir uns schon einmal überlegen, wie wir die Verbreitung von Lazarus, insbesondere an den Schulen, unterstützen können.

Gruß, Linkat
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Beitragvon Euklid » 11. Mai 2009, 22:23 Re: Lazarus an Schulen

knight hat geschrieben:Nur wie kommt man da an die Terminpläne? Und wer von uns hat Zeit und Lust, Lazarus zu präsentieren?


An die Terminpläne könnt ich kommen. Nur an der Zeit hakt es momentan bei mir. Dabei ist es nichteinmal das Präsent sein, sonder eher die Vorbereitung - ein Lazarus-Stand soll ja was her machen.
Werde auf jeden Fall an meiner Schule unter den Informatik-Lehrern Werbung dafür machen. Habe leider selbst kein Informatik, dann hätte ich besseren Zugang.

Linkat hat geschrieben:Aus meiner Sicht ist gegenüber C/C++ nur der Verbreitungsgrad als Nachteil zu sehen.


Sehe ich genauso. Nur gestaltet sich eine effektive Öffentlichkeitsarbeit ohne finanzielle Mittel recht schwer.

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Beitragvon Socke » 12. Mai 2009, 15:49 Re: Lazarus an Schulen

Euklid hat geschrieben:Sehe ich genauso. Nur gestaltet sich eine effektive Öffentlichkeitsarbeit ohne finanzielle Mittel recht schwer.

Also ist es spätestens jetzt an der Zeit den "Lazarus Öffentlichkeitsarbeit e.V." zu gründen :lol:
Also ehrlich gesagt, habe ich mich schon gefragt, warum es für FPC/Lazarus noch keinen eV oder ähnliches gibt...

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Beitragvon knight » 12. Mai 2009, 17:10 Re: Lazarus an Schulen

Die Idee mit einer Foundation ist schon vor einiger Zeit verworfen worden. Das Problem ist ja, daß die Hauptentwickler keine Zeit/Lust haben, sich daran zu beteiligen. Ohne die Entwickler kann es aber nicht funktionieren. (Man stelle sich mal vor, der e.V. würde aufgrund von Kundenrückmeldungen vorschlagen, den Projektinspektor in den Objektinspektor zu integrieren und kein Entwickler setzt es um. Wie steht der e.V. dann da?)

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Beitragvon Socke » 12. Mai 2009, 17:18 Re: Lazarus an Schulen

knight hat geschrieben:Die Idee mit einer Foundation ist schon vor einiger Zeit verworfen worden. Das Problem ist ja, daß die Hauptentwickler keine Zeit/Lust haben, sich daran zu beteiligen. Ohne die Entwickler kann es aber nicht funktionieren. (Man stelle sich mal vor, der e.V. würde aufgrund von Kundenrückmeldungen vorschlagen, den Projektinspektor in den Objektinspektor zu integrieren und kein Entwickler setzt es um. Wie steht der e.V. dann da?)

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Man könnte jetzt argumentieren: Verein -> mehr Publicity -> größere Community -> mehr Entwickler -> usw... wodurch sich das Problem fast von selbst lösen könnte (aber eben auch nicht).
Ein evtl. größeres Problem sehe ich aber auch darin, dass Lazarus noch nicht als wirklich "Produktionsfähig" eingestuft werden sollte. Es ist einfach noch viel zu viel in Entwicklung (auch wenn der Großteil bereits funktioniert).

Also sitzen wir in unserem Teufelskreis aus zu kleiner Community und zu wenig Entwicklern fest :P

MfG Socke
P.S. Und zu der Vorgeschlagenen Integration des Projektinspektors in den Objektinspektor: das gehört zum Docking-Manager, den es noch nicht gibt (und bitte nicht alles hier wörtlich nehmen, das tue ich mit mir grundsätzlich nicht)
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Beitragvon Euklid » 12. Mai 2009, 18:37 Re: Lazarus an Schulen

Ich denke schon, dass man einen communitybasierten Lazarus-Verein aufmachen könnte. Sowas gibt es mit den LUGs schließlich auch in anderen Bereichen.
ABER: Wer hat Zeit, die ganze Arbeit auf sich zu nehmen? Es gibt also zu wenige Leute mit viel noch nicht ausgefüllter Freizeit, die sich einem solchen großeren Projekt widmen könnten.

Mal eine andere Frage:
Klar, die finanzielle Frage ist das Eine. Aber was hindert uns daran, nicht auch ohne Verein nach Möglichkeiten zu suchen, Lazarus bekannter zu machen?

Wo wäre ein Marketing am effektivsten? Wie ließe es sich organisieren? Wer würde mitmachen?

Ich denke, dass schonmal ein Punkt, mit der Werbe-Kampagne zu beginnen, bei den Schulen liegt: Hier lernen die Schüler ihre erste Programmiersprache. Und es gibt keinen Grund, weshalb die nicht "Lazarus/FreePascal" heißen soll!
- diese Nachricht, dass FreePascal eine außerordentlich potente Sprache ist, muss dazu "nur noch" bei den Lehrern ankommen. Diese Schwierigkeit gilt es zu überwinden - nur wie?

Das wäre auf jeden Fall schonmal ein Punkt, an dem ein Marketing ansetzen könnte. Vielleicht gibt es weitere.

Viele Grüße, Euklid
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Beitragvon Ralph59 » 12. Mai 2009, 20:40 Re: Lazarus an Schulen

Hallo,

da dass Thema so interessant ist, habe ich gedacht, ich melde mich auch einmal zu Wort.
Ich habe meinen Komentar in 3 Teile aufgeteilt:

1. Lazarus allgemein.
Ich selber hatte in der Vergangenheit relativ häufig mit Delphi programmiert (ist schon einige Jahre her), gefallen hatte mir seinerzeit genau solche sachen, wie oben aufgeführt.
Nachdem ich mit Delphi aufgehört hatte und einige Erfahrungen in V-Basic, c, c++ visual c und... gesammelt habe, bin ich grundsätzlich der Meinung, dass jede Programmiersprache, oder jeder Dialekt durchaus seine Berechtigung hat.
Als ich nun aber zu Pascal in diesem Fall zu Lazarus (zurück)gekommen bin, habe ich dieses wieder lieben gelernt. In wenigen Tagen bin ich einigermaßen damit zurecht gekommen.
Einige wesentliche Vorteile sind sicher sehr strukturierter Aufbau Deklaration, Konstanten, Variablen Logik.
Auch lässt sich ein Sourcecode Code recht einfach lesen und meistens auch verstehen.

Was mir aber an dem Programmieren mit Lazarus ganz besonders gefällt, ist, dass man sich um dass wesentliche kümmern kann der einfache Aufbau wird von paintern (der Oberfläche) erledigt. Ein wenig Drag and Drop, und schon kann man sich um die Logik kümmern.

2. Lazarus an Schulen
Lazarus eignet sich sicherlich, wie damals auch Delphi, was meine Kinder in der Schule hatten äußerst gut zum Einsieg in die Programmierung.
Das Problem ist jedoch, dass hierfür eine professionelle Vorbereitung und auch ein entsprechender Service vorhanden sein muss.
Lazarus hat durchaus eine hervorragende Performance, hat jedoch auch noch einige Probleme, die man sicherlich programmiertechnisch umgehen kann.
Wie will man diesen Service bieten?
Wobei, ein solch gutes Forum wie dieses ist sicherlich mit der beste Service, den man sich wünschen kann (ich kenne kein besseres).
Für die Präsentationen in einem Forum benötigt man Geld, auch wenn die Personen dieses kostenlos machen, so müssen Flyer gedruckt und Poster erstellt werden. Ein Beamer könnte da auch nicht schlecht sein, wobei so etwas kann man sich sicherlich für solche Zwecke ausleihen.

3. Lazarus Verein.
Ich bin wirklich ein Freund von Vereinen, aber ein eingetragener Verein heißt nicht, dass man mehr Publicity, eine größere Community oder sogar mehr Entwickler hat.
Ein wesentlicher Vorteil ist sicherlich, dass man, da man eine öffentliche Vereinigung ist, die keine Gewinne erwirtschaften darf, Spenden und der gleichen der Gemeinschaft wieder zuführen kann/muss, welches wiederum die Möglichkeit erleichtert Werbung zu machen, Foren zu veranstalten oder auch nur Forentreffen zu organisieren.
Erst durch die Aktivitäten von Vereinen kann eine gewisser Bekanntheitsgrad erworben werden.

Mit freundlichem Gruß

Ralph

PS: Wenn für Präsentationen an Schulen dann jedoch noch Hilfe benötigt würde, könnte ich mir vorstellen zu unterstützen.
Fehler sind wie Berge, man steht auf dem Gipfel seiner eigenen und redet über die der anderen.
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Beitragvon knight » 12. Mai 2009, 21:03 Re: Lazarus an Schulen

Stichwort Präsentation: /lazarus/docs/booth/

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Beitragvon Socke » 13. Mai 2009, 14:38 Re: Lazarus an Schulen

Ralph59 hat geschrieben:3. Lazarus Verein.
Ich bin wirklich ein Freund von Vereinen, aber ein eingetragener Verein heißt nicht, dass man mehr Publicity, eine größere Community oder sogar mehr Entwickler hat.
Ein wesentlicher Vorteil ist sicherlich, dass man, da man eine öffentliche Vereinigung ist, die keine Gewinne erwirtschaften darf, Spenden und der gleichen der Gemeinschaft wieder zuführen kann/muss, welches wiederum die Möglichkeit erleichtert Werbung zu machen, Foren zu veranstalten oder auch nur Forentreffen zu organisieren.
Erst durch die Aktivitäten von Vereinen kann eine gewisser Bekanntheitsgrad erworben werden.

So in etwa hatte ich das auch gemeint (nur ein bisschen gekürzt).
knight hat geschrieben:Stichwort Präsentation: /lazarus/docs/booth/

Ich hab mir gerade die dortige Präsentation angeschaut. Sie ist viel zu sehr auf technische Aspekte ausgelegt. Der Werbecharakter mit der zentralen Fragestellung "Warum Lazarus/FreePascal an Schulen?" wird kaum beantwortet (ich denke, das war auch nicht das Ziel). In einer Überarbeitung müssten definitv folgende Dinge geklärt werden:
  • Warum Lazarus und nicht Delphi?
  • Vorteile des FPC gegenüber anderen Compilern (Delphi) (Platformunabhängigkeit; OpenSource als wachsender, zukunftstechnischer IT-Zweig [kann pädagogisch mit einer ganzen Menge Inhalt ohne Programmieren kombiniert werden])
  • Sprachunterschiede allgemein (Pascal als Lehrsprache/C als Systemsprache etc.)
  • Die FP-Text-IDE ist nur in Konkurrenz zu TurboPascal relevant. TurboPascal besitzt meiner Meinung nach an Schulen (weiterführende Schulen) kaum eine Bedeutung, da man mit einer graphischen Oberfläche weitaus schneller größere, sichtbare erfolge erzielen kann (pädagogischer Aspekt)
Das wäre erstmal das gröbste. Mich würde noch interessieren, inwiefern man mit FreePascal Roboter wie Lego Mindstorm o.ä. programmieren kann, da soetwas auch einmal an meiner Schule angesprochen wurde (also allgemein ohne FP). Ich weiß nur, dass die neue Version (NXT) einen ARM-Prozessor hat.

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Beitragvon knight » 13. Mai 2009, 17:01 Re: Lazarus an Schulen

Den Vortrag hat Mattias auf der Systems gehalten (und dann erstmal im SVN gesichert).
Die Text-IDE hat aus meiner Sicht schon eine Bedeutung für den Informatikunterricht. Irgendwo muß man ja mit den Grundlagen anfangen. Und wenn man sich da nicht mit überflüssigen Dingen belasten will, dann ist die Text-IDE genau das richtige. Zur Anwendungsentwicklung greift man dann auf Lazarus zurück.

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Beitragvon Socke » 13. Mai 2009, 17:17 Re: Lazarus an Schulen

knight hat geschrieben:Den Vortrag hat Mattias auf der Systems gehalten (und dann erstmal im SVN gesichert).
Die Text-IDE hat aus meiner Sicht schon eine Bedeutung für den Informatikunterricht. Irgendwo muß man ja mit den Grundlagen anfangen. Und wenn man sich da nicht mit überflüssigen Dingen belasten will, dann ist die Text-IDE genau das richtige. Zur Anwendungsentwicklung greift man dann auf Lazarus zurück.

knight

Wir haben damals in Delphi direkt mit der VCL gearbeitet (sowas wie den Fenstern eine neue Farbe verpassen) ohne dabei direkt auf OOP einzugehen (wobei das später auch nicht wirklich intensiv thematisiert wurde). Außerdem kann man auch mit Lazarus Konsolenanwendungen erstellen.

Letztendlich liegt es aber an dem Lehrpersonal, wie welche Werkzeuge eingesetzt werden, soll heißen womit wie angefangen wird. Ich stimme also zu, die Text-IDE in den Vortrag einzubeziehen, sollte dies jemand machen.

MfG Socke
P.S.: wie arbeitet man mit einem Versionskontrollsystem (bspw. SVN) und OpenOffice.org-Dateien am effektivsten? Entpacken und hochladen und dann beim auschecken wieder zusammenpacken oder imemr die ganzen Archive hochladen?
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Beitragvon Linkat » 13. Mai 2009, 22:08 Re: Lazarus an Schulen

Ich würde zunächst nicht unbedingt von Delphi abraten. Wenn überhaupt in Pascal programmiert wird ist ja schon mal gut. Man muss dann nur noch die Plattformunabhängigkeit von Lazarus betonen. Dann wird das Interesse automatisch geweckt.

Ich für meinen Teil werde in nächster Zeit auf ein paar Mathe/Informatik-Lehrer zugehen und auf FPC/Lazarus aufmerksam machen.

Vielleicht könnte man in diversen Cumputer-Clubs (z. B. LUG etc.) Info-Veranstaltungen machen.

Gruß, Linkat
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