Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

Für Installationen unter MacOS u.a. Betriebssystemen

Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

Beitragvon corpsman » 28. Jun 2012, 14:19 Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

Guten Morgen allerseits,

Ich habe hier einen Raspberry Pi auf dem ich ganz gerne Lazarus laufen lassen würde ( in erster Linie weil ich irgendwann man die GPIO pins ansteuern will *g* )

Nach einigem hin und her habe ich es tatsächlich geschaft den FPC Compiler zu installieren :
corpsman@raspberrypi:~$ fpc
Free Pascal Compiler version 2.6.0 [2011/12/27] for arm
Copyright (c) 1993-2011 by Florian Klaempfl and others


Ein Programm wie z.B. :
Code: Alles auswählen
program test;
{$mode objfpc}{$H+}
uses classes;
var a,b:integer;
begin
  writeln('Hello World');
a := 5;
b := 10;
writeln(a+b);
end.


konnte ich mit dem FPC compilieren und erfolgreich ausführen.

Also habe ich die SVN Version von Lazarus ausgecheckt ( weil ich die version in apt-get nicht installieren konnte, da kann er die Abhängigkeit von lazarus-ide nicht auflösen kann irgendwas mit depencies broken) und habe eingegeben :

make clean
make

nach ewigem Compilieren bleibt das Skript hier stehen :
Compiling resource ../units/arm-linux/nogui/lazbuild.or
Linking ../lazbuild
/usr/bin/ld: warning: ../link.res contains output sections; did you forget -T?
lazbuild.lpr(1557) Error: Can't call the linker, switching to external linking
lazbuild.lpr(1557) Fatal: There were 1 errors compiling module, stopping
Fatal: Compilation aborted
make[2]: *** [lazbuild] Error 1
make[2]: Leaving directory `/home/corpsman/lazarus/ide'
make[1]: *** [lazbuilder] Error 2
make[1]: Leaving directory `/home/corpsman/lazarus/ide'
make: *** [lazbuild] Error 2
corpsman@raspberrypi:~/lazarus$

Ich denke mal das nicht mehr viel Fehlt, dass es funktioniert, nur komme ich mit meinem Wissen nun eben nicht mehr weiter. Kann mir hier jemand helfen ?
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Beitragvon af0815 » 28. Jun 2012, 16:29 Re: Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

Ich kann dir aktuell nicht helfen, nachdem mein Pi erst nächste Woche geliefert wird. Aber mich würden die Schritte bis hierher auch interessieren, ich will nicht unbedingt das Rad neu erfinden, nachdem du es bereits erfunden hast :-)
Blöd kann man ruhig sein, nur zu Helfen muss man sich wissen (oder nachsehen in LazInfos/LazSnippets).
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Beitragvon creed steiger » 28. Jun 2012, 17:12 Re: Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

ich würds mal im Lazarus IRC probieren

http://forum.lazarus.freepascal.org/ind ... age,9.html
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Beitragvon corpsman » 29. Jun 2012, 16:38 Re: Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

hossa,

Also, für den Raspberry gibts zur Zeit 2 interessante Images ( zumindest für mich ).

das Stable das gibts hier : http://www.raspberrypi.org/downloads

das "unstable" das gibts hier : http://www.raspberrypi.org/archives/1435

die richtest du dir ein ( wie das geht könnte ich evtl auch posten )

Unter dem Stable hatte ich es versucht und die oben gepostete Fehler bekommen Laut meiner Recherche soll es unter dem unstable gehen. Egal wie du brauchst den FPC den findest dur hier : http://sourceforge.net/projects/freepas ... nux/2.6.0/

Runterladen auspacken "sudo ./install.sh" und fertig.
auf dem Unstable soll es dann gehen wenn man ein "sudo apt-get install lazarus" macht. Nur ob das stimmt weis ich noch nicht da mein Pi gerade erst installiert ..

Prinzipiell wäre mir der Build des Trunk aber lieber, da sich dann meine Anwendungen leichter von meinem Rechner auf den Pi übertragen ließen.

so viel fürs erste..

[Update]
so ich habe also nun das unstable installiert. Das Problem an Linux wie ich nun feststellen musste, ist einfach dass es zu gut funktioniert. Ich bin schon seit > 2Jahren ein Linux user und habe keine ahnung wie man Fehler fixt *g*. Einfach weil ich unter Ubuntu so gut wie nie welche habe.. äh zurück zum thema.

Also das Unstable installiert, genau wie das andere, sollte deine USB Karte nicht angenommen werden ( kein flackern der OK LED am anfang und booten des Pi, dann hilft das hier : https://github.com/raspberrypi/firmware ... otcode.bin einfach in die 75 MB Partition kopieren / überschreiben und schon kanns losgehen.

SSH ist in der instable per default an. Beim 1. Booten kann man mit einem Tool direkt den verwendeten Speicher auf den vollen bereich der sd karte vergrößern lassen ( sehr Praktisch ).

Den Rest (Statische IP, User Konten, schnick schnack) nach bedarf einrichten.
Installation von Lazarus :

sudo aptitude install e2fslibs <-- Das ist unstable und kann deswegen nicht beim install von lazarus aufgelöst werden und somit installiert sich dan gar nichts, also must du das zuerst installieren. Dann

sudo aptitude install lazarus

Wie sich heraus stellte wird der FPC 2.6.0 automatisch installiert, meine Aussage von Oben stimmt also nicht ganz.

startx, und Lazarus genießen *g*, es ist nur ein wenig langsam, aber das liegt evlt noch an fehlenden X-Einstellungen. Da ich sowieso vor habe für den Raspperry nur Konsolen Anwendungen zu schreiben, reicht es mir so vollkommen.

Als nächstes will ich versuchen mittels Lazarus die GPIO Pins an zu steuern, ebenfalls will ich mir noch ein Display organisieren und rauskriegen wie man das dann ansteuert => noch viel zu tun.

Ebenfalls will ich testen wie es mit Komponenten wie LNet aussieht, und natürlich will ich auch mal mein Balanced auf dem Pi testen ( oder irgend eine andere OpenGL Anwendung *g* )

Ich denke ich werde auch anfangen entsprechende Tutorials zu erzeugen / suchen.. ( sollte ich bis zum September schon was brauchbares haben präsentiere ich es auch evtl auf dem Stuttgarter lazarus Treffen, mal schaun ob das der Wunsch ist ... )

Zum Thema Compilieren des trunk gibts auch Neuigkeiten.
Ich habe dazu die Revision 38822 benutzt:
make clean
make distclean
make


Das kompilieren dauert locker 30 -40 Minuten ( Übrigens während dieser doch sehr langen 100 % CPU Load Zeit wird das Gerät selbst bei einer Raumtemperatur von 30° nicht wirklich heis, und das ohne Aktive Kühlung ).

Lazbuild konnte erstellt werden.
irgendwann später bleibt er dann mit :
Compiling compatibilityrestrictions.pas
Assembling compatibilityrestrictions
Compiling restrictionbrowser.pas
Assembling restrictionbrowser
Compiling projectwizarddlg.pas
Assembling projectwizarddlg
Assembling main
main.pp(19334) Error: Can't call the assembler, error -1 switching to external assembling
main.pp(19334) Fatal: There were 2 errors compiling module, stopping
Fatal: Compilation aborted
make[2]: *** [lazarus] Error 1
make[2]: Leaving directory `/home/corpsman/lazarus/ide'
make[1]: *** [ide] Error 2
make[1]: Leaving directory `/home/corpsman/lazarus/ide'
make: *** [ide] Error 2



stehen :(
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Beitragvon Scotty » 29. Jun 2012, 17:04 Re: Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

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Beitragvon corpsman » 29. Jun 2012, 18:26 Re: Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

hmm Prinzipiell hast du natürlich recht.

Aber nach allem was ich so über den Raspberry gelesen habe, sind die Aktiven dort durchaus geneigt Lazarus als "haupt" programmiersprache mit ein zu basteln. Daher sollte Lazarus schon nativ gehen, und die .deb version geht ja auch.

Ich habe auch ein bischen vor den Pi als eine Art Mini PC für unterwegs zu haben, und da sollte dieser schon auch kompilieren können.
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Beitragvon jwdietrich » 7. Dez 2012, 18:56 Re: Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

Mittlerweile geht es ganz einfach.

Es ist jetzt nur noch nötig, eine Shell zu öffnen und die folgenden Zeilen einzugeben:

Code: Alles auswählen
  sudo apt-get update
  sudo apt-get upgrade
  sudo apt-get install fpc
  sudo apt-get install lazarus


Das installiert eine funktionsfähige, wenn auch etwas ältere Lazarusversion. Für die aktuelleste Version braucht man die SVN-Quellen.

Ich habe das wichtigste mal kurz im Lazarus-Wiki auf http://wiki.freepascal.org/Lazarus_on_R ... rnal_Links beschrieben. Bitte bei Bedarf ergänzen...
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Beitragvon corpsman » 8. Dez 2012, 08:16 Re: Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

Recht hast du,

Seit wheezy ist es wirklich recht einfach geworden. Hab mir nun auch das 2. B Modell mit 512MB Speicher gehohlt. Da macht es sogar noch mehr spass *g*.

Aktuell bin ich immer noch dran XPRA auf dem Pi zum laufen zu bekommen, eine wie sich leider rausstellte nicht ganz einfache Aufgabe.
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Beitragvon mschnell » 10. Dez 2012, 11:31 Re: Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

Was hat der Raspberry Pi den für eine Möglichkeit die IDE-Oberfläche darzustellen ?

-Michael
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Beitragvon theo » 10. Dez 2012, 11:35 Re: Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

mschnell hat geschrieben:Was hat der Raspberry Pi den für eine Möglichkeit die IDE-Oberfläche darzustellen ?




wiki hat geschrieben:Der ARM11-Prozessor ist mit Broadcoms „VideoCore“-Grafikkoprozessor kombiniert. OpenGL ES 2.0 wird unterstützt und Filme in FullHD-Auflösung (1080p30 H.264 high-profile) können dekodiert und über HDMI und Composite ausgegeben werden.
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Beitragvon af0815 » 10. Dez 2012, 17:04 Re: Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

Es läuft ein X-Server darauf, man darf sich aber keine Wunder erwarten. Zum echten Arbeiten verbraucht der Server eigentlich zuviel Resourcen. Und mit viel Multitasking sollte man ihn auch nicht sehr belasten :-) ABER es geht.
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Beitragvon Marcovaldo » 11. Dez 2012, 00:12 Re: Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

Hallo,

Muss mal nachsehen was ich damals (vor ein paar Monaten für einen Lazarus draufgetan habe)
Erinnere mich jedenfalls dass es etwas teigig lief, aber wenn man die Auflösung auf zB 800x600 reduzierte, ging es halbwegs.
Compilieren von zB dem Adress-Datenbank Beispiel dauerte aber noch immer recht lang ...

lg,

Marcovaldo
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Beitragvon jomixl » 28. Jan 2013, 09:45 Re: Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

hallo zusammen,
am we ist es mir gelungen lazarus auf meinem pi zu installieren.
ich kann die ide auch starten, wenn ich dann aber eines der beispiele compilieren will fehlen mir wohl irgendwelche zugriffsrechte.
kann mir jemand sagen wie ich das reparieren kann?

grüsse joachim
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Beitragvon mschnell » 28. Jan 2013, 10:46 Re: Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

wiki hat geschrieben:Der ARM11-Prozessor ist mit Broadcoms „VideoCore“-Grafikkoprozessor kombiniert. OpenGL ES 2.0 wird unterstützt und Filme in FullHD-Auflösung (1080p30 H.264 high-profile) können dekodiert und über HDMI und Composite ausgegeben werden.


Ich habe in mehreren Disklussionen gehört, dass remote GUI per PC eigentlich die bessere Möglichkeit ist:
- Man braucht uaf dem Target das gesharte Video-RAM nicht aktivieren, was der RPI deutlich schneller machen soll.
- Braucht (vermutlich) weniger RAM
- Man braucht keinen Fernseher und Tastatur anschließen, was schwierig sein Kann, wenn das Board irgendwo in einem Sicherungskasten installiert ist.

Möglichkeiten:
- VNC soll bei Linux als "Server" (anders als bei Windows) einen Lokalen X-Server einrichten und deshalb schnbeller und Resourcen-sparender sein als bei Windows, wo Pixel aus der Grafik-Hardware ausgelesen werden
- remote X
- NX-Free (da habe ich 'mal eine Anleitung für RPI gesehen)

-Michael
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Beitragvon theo » 28. Jan 2013, 11:07 Re: Lazarus auf dem Raspberry Pi installieren

Mal eine andere Frage: Wie benützt ihr euer Raspberry Pi eigentlich?

Ich habe mir auch einen Kauf überlegt, mir will aber partout kein Verwendungszweck einfallen.
Wenn ich lahme Performance brauche, habe ich noch ein altes Netbook, da ist dann auch gleich ein Display etc. dabei. ;-)

Habe ich was nicht kapiert?
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