Projekt Installer für Einzelpakete!

Für alles, was in den übrigen Lazarusthemen keinen Platz, aber mit Lazarus zutun hat.

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Beitragvon thosch » 20. Jul 2017, 12:24 Projekt Installer für Einzelpakete!

Hallo,

vor einigen Tagen habe ich Lazarus erfolgreich auf meinem Linux System installiert. Da ich von der leider falschen Annahme ausgegangen bin, das Lazarus als Komplettpaket installierbar ist, habe ich mich natürlich gewundert, warum das plötzlich nicht auflösbare Paketabhängigkeiten existieren, Pakete vorausgesetzt werden, die noch nicht installiert sind bzw. sein können.

Dies hat mich zu einem Lazarus Projekt inspiriert. Ich möchte einen grafischen Installer haben, der mir solche Paketabhängigkeiten wahlweise:

- nur anzeigt
- anzeigt und fehlende Pakete gleich runter lädt
- nur das aktuelle Paket installiert

Dabei will ich haben, das mein Programm bei Anklicken des Paketes aufgerufen wird und den Paketnamen in eine Eingabezeile oder Combobox übernimmt. Mit einer RadioGroup wähle ich eine der oben genannten Optionen aus und starte den Installationsvorgang. Abhängige Pakete will ich in einer Listbosx anzeigen lassen.

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Beitragvon af0815 » 20. Jul 2017, 13:48 Re: Projekt Installer für Einzelpakete!

Die Frage ist, wie du dein Lazarus installiert hast :-)

Bei fertigen Paketen hilft dir auf den meisten Systemen dein Paketmanager, auch mit den Abhängigkeiten. Nur wenn die im Paket nicht richtig drinnen sind wird es öde.

Andreas
Blöd kann man ruhig sein, nur zu Helfen muss man sich wissen (oder nachsehen in LazInfos/LazSnippets).
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Beitragvon Timm Thaler » 20. Jul 2017, 14:44 Re: Projekt Installer für Einzelpakete!

af0815 hat geschrieben:Bei fertigen Paketen hilft dir auf den meisten Systemen dein Paketmanager, auch mit den Abhängigkeiten.


Muhaha, der war gut. Die Pakete für Lazarus und Freepascal hinken drei Jahre hinterher.

thosch hat geschrieben:Dies hat mich zu einem Lazarus Projekt inspiriert. Ich möchte einen grafischen Installer haben


Schau Dir mal den fpcupdeluxe an: https://github.com/newpascal/fpcupdeluxe
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Beitragvon thosch » 20. Jul 2017, 15:59 Re: Projekt Installer für Einzelpakete!

Gibt es das auch für native Linux. Das Windows Paket davon habe ich schon, funktioniert aber dort noch nicht wirklich. Beim Test kam Git.exe Fehlermeldung. Das Fehlerprotokoll ist hier:
viewtopic.php?f=3&t=10883&start=15
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Beitragvon theo » 20. Jul 2017, 16:07 Re: Projekt Installer für Einzelpakete!

Timm Thaler hat geschrieben:
af0815 hat geschrieben:Bei fertigen Paketen hilft dir auf den meisten Systemen dein Paketmanager, auch mit den Abhängigkeiten.

Muhaha, der war gut. Die Pakete für Lazarus und Freepascal hinken drei Jahre hinterher.


Muhaha, nur bei euren supergeilen Superdistris für Bastler.
Bei Opensuse ist alles da: https://software.opensuse.org/package/l ... rm=lazarus

Man kann übrigens auch zuerst ein veraltetes Paket installieren, dann kommen die Abhängigkeiten mit. Nachher einfach upgraden, die Abhängigkeiten sind ja relativ stabil.
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Beitragvon Mathias » 20. Jul 2017, 16:48 Re: Projekt Installer für Einzelpakete!

thosch hat geschrieben:Gibt es das auch für native Linux. Das Windows Paket davon habe ich schon, funktioniert aber dort noch nicht wirklich. Beim Test kam Git.exe Fehlermeldung. Das Fehlerprotokoll ist hier:
viewtopic.php?f=3&t=10883&start=15


Wen du fpcupdelux meinst, dies läuft auf allen Plattformen, inklusive den Raspi.
Wen du die vorkompilierte Version von meinem Link nimmst, muss nicht mal ein Lazarus installiert sein, man kann direkt die Binäri ausführen, welche sich in deluxbin befindet.
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Beitragvon Timm Thaler » 20. Jul 2017, 21:14 Re: Projekt Installer für Einzelpakete!

theo hat geschrieben:Muhaha, nur bei euren supergeilen Superdistris für Bastler.
Bei Opensuse ist alles da: https://software.opensuse.org/package/l ... rm=lazarus


Kann sein, aber die Suse zickt auf dem Raspberry so rum.
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Beitragvon Mathias » 20. Jul 2017, 21:42 Re: Projekt Installer für Einzelpakete!

Kann sein, aber die Suse zickt auf dem Raspberry so rum.

Dies scheint neu zu sein, das dies zickt kann ich mit gut vorstellen, da die Leistung eines Raspis sehr begrenzt ist.
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Beitragvon Timm Thaler » 20. Jul 2017, 23:54 Re: Projekt Installer für Einzelpakete!

Mathias hat geschrieben:Dies scheint neu zu sein, das dies zickt kann ich mit gut vorstellen, da die Leistung eines Raspis sehr begrenzt ist.


Das sollte eigentlich ein Witz sein, allerdings hab ich nochmal geschaut: Es gibt tatsächlich seit einem halben Jahr eine Portierung von OpenSuse Leap auf den Raspi.

Allerdings hat der Raspi immer noch 100fachen "Platten"speicher, 100fache Taktfrequenz, 60fachen RAM gegenüber meinem ersten PC, vom Amiga500 mit 1Mbyte RAM ganz zu schweigen, und der hatte auch schon eine GUI. Da geht ein haufen Leistung einfach nur für überflüssigen Quatsch drauf.
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Beitragvon thosch » 21. Jul 2017, 10:11 Re: Projekt Installer für Einzelpakete!

Timm Thaler hat geschrieben:
Mathias hat geschrieben:Dies scheint neu zu sein, das dies zickt kann ich mit gut vorstellen, da die Leistung eines Raspis sehr begrenzt ist.


Das sollte eigentlich ein Witz sein, allerdings hab ich nochmal geschaut: Es gibt tatsächlich seit einem halben Jahr eine Portierung von OpenSuse Leap auf den Raspi.

Allerdings hat der Raspi immer noch 100fachen "Platten"speicher, 100fache Taktfrequenz, 60fachen RAM gegenüber meinem ersten PC, vom Amiga500 mit 1Mbyte RAM ganz zu schweigen, und der hatte auch schon eine GUI. Da geht ein haufen Leistung einfach nur für überflüssigen Quatsch drauf.


Allerdings ist die GUI anwenderfreundlicher als die Kommandozeile. Das ist mir die Bezahlung der Mehrleistung schon Wert. Heutige Rechner sollten GUI um so mehr können, da ja damalige Rechner auf Amiga 500 Niveau schon GUI konnten. Und mal ehrlich: Was für sooo rechenintensive Programme haben wir denn auf unseren Heim PC's????

Allenfalls Spiele mit aufwendiger Grafik. Da aber gebt es genug Freaks, die für die passende Hardwareausstattung wirklich JEDEN Preis zu zahlen bereit sind. Daher ist GUI in jedem Fall sowohl gerechtfertigt als auch Mittel der Wahl, zumal nicht jeder Bock hat, sich gefühlte hunderttausende Kommandozeilenoptionen zu merken und noch dazu in der richtigen Reihenfolge setzen zu müssen. Ein Betriebssystem soll dem Nutzer die Arbeit erleichtern, nicht komplizierter machen.

Heutzutage geht sinnlos Rechenleistung drauf für hoffnungslos überfrachtete Internetseiten, die früher mal mit einem 56KBit Modem ladbar waren, bei denen man heute eine HiSpeed Internetverbindung braucht.

Heutztage geht sinnlos Rechenleistung drauf für Zwangsupdates. Die neue Version der Software macht auch nix anderes als die alte, nur mit dem X-fachen Ressourcenbedarf. Und immer längerer Startdauer weil immer mehr Megabytes erst mal in den Speicher geladen sein wollen. Geschwindigkeit nur noch für Privilegierte. Schnelle SSD Festplatten kosten Geld, die gibt es nicht auf GPL und OpenSource!


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Beitragvon Mathias » 21. Jul 2017, 16:59 Re: Projekt Installer für Einzelpakete!

Allerdings hat der Raspi immer noch 100fachen "Platten"speicher, 100fache Taktfrequenz, 60fachen RAM gegenüber meinem ersten PC, vom Amiga500 mit 1Mbyte RAM ganz zu schweigen, und der hatte auch schon eine GUI. Da geht ein haufen Leistung einfach nur für überflüssigen Quatsch drauf.

Der Amiga war aber eine sehr verpixelte Oberfläche.
Auch nur schon Win95/98 hatte eine sehr übersichtliche und gut bedienbare GUI, und dies auf einem 386er mit 25MHz und 4MB Ram.

Und die lausige Oberfläche von Win10 braucht mehrere GHz und GByte Ram.

Daher kann ich mir vorstellen, das Win95/98 auf einem Raspi sehr flott laufen würde. Geht natürlich nicht weil es ein ARM ist.
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Beitragvon Timm Thaler » 21. Jul 2017, 18:29 Re: Projekt Installer für Einzelpakete!

Mathias hat geschrieben:Der Amiga war aber eine sehr verpixelte Oberfläche.


Der Amiga 500 hatte 640 x 256 Pixel. Das offizielle Raspberry Touchdisplay hat 800 x 480 Pixel.

Und die GUI hatte schon so ziemlich alle Bedienelemente, die wir heute noch haben: Fenster verschieben, ziehen, schließen, minimieren, maximieren, Menus, Popup-Menus, Ordner, Laufwerke, Dateien mit Symbolbildern, einige Programme kannten Toolbars.

Schade dass meine Eltern den Amiga entsorgt haben. Da würde ich jetzt einen Raspi reinbauen... :(
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Beitragvon Mathias » 21. Jul 2017, 19:13 Re: Projekt Installer für Einzelpakete!

Ich kenne denn Amiga noch vom hören. Ich bin eher mit der Kommando-Zeile (DOS) aufgewachsen.
Irgendwie interessant. das sich der Amiga nicht durchsetzten konnte, zum Teil war der Windows sicher überlegen.
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Beitragvon Timm Thaler » 21. Jul 2017, 22:26 Re: Projekt Installer für Einzelpakete!

Mathias hat geschrieben:Irgendwie interessant. das sich der Amiga nicht durchsetzten konnte, zum Teil war der Windows sicher überlegen.


Naja, auf dem Amiga gabs schon Spiele in Farbe und Bunt, da war auf dem PC noch Klötzchengrafik im Textscreen angesagt. Allerdings hatten wir in der Schule auch PC, zuhause Amiga, und da war nix kombatibel. Weder konnte man mit Disketten Daten austauschen, noch passte der VGA-Monitor an den Amiga.

Der PC hat seinen Vorteil ausgespielt, weil er so modular erweiterbar war. Ein paar Jahre später hatten dann die meisten 16bit-Grafik - also 16bit für alles, nicht pro Farbkanal ;-) -, und die Ersten erzählten mit strahlenden Augen von Grafikkarten mit 16 Mio Farben, sprich 24bit. Und Du hingst immer noch mit den 4096 Farben des nicht erweiterbaren Amiga rum. Auch die Soundausgabe wurde durch die Soundblaster-Karten am PC schnell überholt. Und es gab ein einziges HD-Laufwerk mit wahnsinnigen 20Mbyte für 1000 DM oder so.

Ja, ich hab auf dem Amiga programmieren gelernt. Dazu stehe ich. Aber wenn ich gleich auf PC gesetzt hätte, hätte ich auch nix verpasst. Das war damals eine Sackgasse. Aber ich hab auch mal Pascal gelernt, und das nie wieder gebraucht. War auch eine Sackgasse. Bis ich vor einigen Monaten Lazarus entdeckt habe. Also vielleicht kommt auch der Amiga...
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Beitragvon Mathias » 22. Jul 2017, 16:04 Re: Projekt Installer für Einzelpakete!

Weder konnte man mit Disketten Daten austauschen,

Wen wenigstens dies gegangen wäre, wäre es sehr viel Wert gewesen. Genau dasselbe Problem bei Schreibautomaten mit Floppys.

noch passte der VGA-Monitor an den Amiga.

Hatte der Amiga einen fbas-Asugang (TV) ?

und die Ersten erzählten mit strahlenden Augen von Grafikkarten mit 16 Mio Farben, sprich 24bit.

Und dies hat sich bis heute durchgesetzt, bis auf Spezial-Anwendungen.

Und Du hingst immer noch mit den 4096 Farben

Interessante Anzahl Farben, wie ist dies entstanden ? 12Bit ist nicht unbedingt Computer-Freundlich.

Auch die Soundausgabe wurde durch die Soundblaster-Karten am PC schnell überholt.

Aber wirklich erst ab dem Soundblaster-Zeitalter, der PC-Speaker war eine Katastrophe.

Und es gab ein einziges HD-Laufwerk mit wahnsinnigen 20Mbyte für 1000 DM oder so.

Waren die Platten nicht fast für 10'000.- erhältlich ?
Gab es für den Amiga keine HD ?

Aber ich hab auch mal Pascal gelernt, und das nie wieder gebraucht. War auch eine Sackgasse.

Pascal war bei mir nie eine Sackgasse, Delphi war nicht anderes als Pascal. Und ist immer noch die beste Sprache die es gibt. :wink:
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