FPC fit für PIC & AVR

Für alles, was in den übrigen Lazarusthemen keinen Platz, aber mit Lazarus zutun hat.

Re: FPC fit für PIC & AVR

Beitragvon Maik81ftl » 2. Nov 2011, 18:33 Re: FPC fit für PIC & AVR

MmVisual hat geschrieben:@Maik81SE

Nehme lieber Eclipse und programmiere in C. Eclipse ist der beste Editor überhaupt, sogar besser als der von Lazarus (und der ist der zweitbeste).
Dann nehme anstatt den AVR/PIC besser einen STM32. Mehr Leistung, und Möglichkeiten (ohne dass ich jetzt einen Glaubenskrieg anzetteln will).

So viel ich weiß kann FPC schon für den STM32 (Cortex-M3) übersetzen (ich hab mal was im www gesehen: http://j-software.dk/stm32f103.php).

Eclipse ist aber so gut, dass man wirklich nicht mehr das Bedürfnis hat den µC in Pascal zu programmieren. Und C ist nicht so arg viel anders. :mrgreen:


hab ich mir auch schon überlegt Eclipse zu verwenden, nur schaut's mit meinen C-Kenntnissen nicht wirklich besonders aus. Nur scheint der STM32 für unsere anforderungen zu Overdrest zu sein (das kann man auch in den Skat drücken), denne müßte ich Alle U-Teiler neu berechnen (kann man ggf. drüber weg sehen). werd mich aber nochmal in ruhe hinsetzten und die unterlagen in ruhe durchlesen.

corpsman hat geschrieben:Also ich Programmiere privat einige unterschiedliche Atmegas und beruflich die Pics. Im "Job" nutze ich auch Eclipse, es ist zugegeben nicht schlecht, aber Lazarus ist mir trotzdem um einiges Lieber, somit dürfte die Ansicht welche IDE die "beste" ist wohl eher persönliche Meinung sein :)

Privat nutzte ich bis Kubuntu 11.04 Kontrollerlab, welches echt nicht schlecht war ( das ist natürlich auch alles in C ). Kontrollerlab ist leider von KDE3 Abhängig, dass gibts nu unter 11.10 nicht mehr. Deshalb habe ich angefangen mein eigenes KLab zu Proggen ( siehe entsprechende Threads die von mir zu Zeit gestartet werden *g* )

Einen Eigenen Crosscompiler zu schreiben, halte ich hier auch für etwas overkill. Auch wenn ich C nun wirklich nicht ausstehen kann, für die µ-Kontroller ist es akzeptabel und bietet eine Saubere Trennung zwischen "Low" Level µ-Kontroller und "High" Level Linux / Windows Programmierung.

Solltet ihr es aber tatsächlich hinbekommen, würde ich es nur zu gern "testen".


Bin auch kein wirklicher C-Freund. :D auch wenn's eine weitverbreitete Sprache ist.

Aber mal sogefragt:

Jemand 'ne Idee, wo ich ein Sehr gute erklärtes Bsp. in C/C++ herbekomme??? Quasi so, das es auch ein C-Neuling mit untersten Grundkenntnissen versteht?
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Beitragvon corpsman » 2. Nov 2011, 18:52 Re: FPC fit für PIC & AVR

@Maik81ftl
Das Problem dürfte sein, wie wenig Grundlagen der Leser nun hat.

ich Progge zwar beruflich in C aber dennoch schlage ich ständig die Operatoren von C nach, bzw. Ärgere mich gut 1 mal die Woche, dass man in den switch case immer ein break machen muss und in fpc nicht...
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Beitragvon mse » 2. Nov 2011, 19:08 Re: FPC fit für PIC & AVR

corpsman hat geschrieben:ich Progge zwar beruflich in C aber dennoch schlage ich ständig die Operatoren von C nach, bzw. Ärgere mich gut 1 mal die Woche, dass man in den switch case immer ein break machen muss und in fpc nicht...

Mein Lieblings-C-Konstrukte sind function pointer...
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Beitragvon MmVisual » 2. Nov 2011, 19:39 Re: FPC fit für PIC & AVR

>> Mein Lieblings-C-Konstrukte sind function pointer...

Genau die brauche ich. In jeder Interrupt Vector Tabelle, denn mein Startup-Code ist in C geschrieben.

Und das muss auch wieder im Pascal möglich sein (geht glaube ich auch).
Array of TNotifyEvent
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Beitragvon MmVisual » 2. Nov 2011, 19:40 Re: FPC fit für PIC & AVR

MmVisual hat geschrieben: Mein Lieblings-C-Konstrukte sind function pointer...


Genau die brauche ich. In jeder Interrupt Vector Tabelle, denn mein Startup-Code ist in C geschrieben.

Und das muss auch wieder im Pascal möglich sein (geht glaube ich auch).

Type TMyEvent = procedure() of object;
Array of TMyEvent
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Beitragvon mse » 2. Nov 2011, 19:51 Re: FPC fit für PIC & AVR

MmVisual hat geschrieben:>> Mein Lieblings-C-Konstrukte sind function pointer...

Genau die brauche ich. In jeder Interrupt Vector Tabelle, denn mein Startup-Code ist in C geschrieben.

Das "Lieblings-" war ironisch gemeint, weil ich mir nie merken kann, wie sie in C notiert werden! :-)
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Beitragvon Maik81ftl » 2. Nov 2011, 20:00 Re: FPC fit für PIC & AVR

corpsman hat geschrieben:@Maik81ftl
Das Problem dürfte sein, wie wenig Grundlagen der Leser nun hat.

ich Progge zwar beruflich in C aber dennoch schlage ich ständig die Operatoren von C nach, bzw. Ärgere mich gut 1 mal die Woche, dass man in den switch case immer ein break machen muss und in fpc nicht...


Geb ich dir recht, ich weiß zugegeben nicht ein mal, wie ich bei Eclipse anfangen müste. ob des ggf auch via PIKlab gehen würde? wäre dann aber nur auf Pic's bezogen, was unseren Anforderungen genüge wäre.
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Beitragvon mschnell » 2. Nov 2011, 22:35 Re: FPC fit für PIC & AVR

mse hat geschrieben:Das "Lieblings-" war ironisch gemeint, weil ich mir nie merken kann, wie sie in C notiert werden! :-)

(void *) fu(int bar); :D

Ich kann mir nie merken, wie es in Pascal geht. Bei FPC mit @, Bei Delphi (ohne @) jeweils eine Indirektion zu wenig. :evil:

-Michael
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Beitragvon matashen » 27. Sep 2013, 09:05 Re: FPC fit für PIC & AVR

Ich weis das der Thread schon älter ist, ich weil euch auch den Spaß an einer Anpassung nicht nehmen, aber es gibt bereits Pascal Compiler für PIC und avr von Mikroelectronica


http://www.mikroe.com/compilers/
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Beitragvon mschnell » 27. Sep 2013, 20:49 Re: FPC fit für PIC & AVR

matashen hat geschrieben:Ich weis das der Thread schon älter ist, ich weil euch auch den Spaß an einer Anpassung nicht nehmen, aber es gibt bereits Pascal Compiler für PIC und avr von Mikroelectronica

Naja, wenn man € 200 übrig hat...

Der Compiler scheint ja auch für 8 Bit PICs zu sein. Das wird mit fpc nicht sinnvoll gehen. Für 8 Bit Micros braucht ein Hochsprachen- Compiler ganz spezielle Tricks. Der Preis ist deshalb auch durchaus angemessen.

Gearbeitet wird am fpc Compiler für MIPS. Und dazu ist der PIC32 kompatibel.

-Michael
Zuletzt geändert von mschnell am 28. Sep 2013, 19:31, insgesamt 1-mal geändert.
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Beitragvon Christian » 28. Sep 2013, 16:28 Re: FPC fit für PIC & AVR

Also zumindes vorn paar Jahren noch hat dir der Florean da wiedersprochen. Der AVR Port vom FPC ist ja auch durchaus da, es steckt nur niemand Zeit rein. Ich denke schon das das geht...
W.m.k.A.h.e.m.F.h. -> http://www.gidf.de/
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Beitragvon pluto » 29. Sep 2013, 20:04 Re: FPC fit für PIC & AVR

Tinkerforge läuft fast perfekt in Lazarus. Problem ist nur die LCL, was die Grafischen Oberflächen angeht.
Der Code, den es da gibt, müsste man natürlich noch übersetzten, das sind aber nur ein paar "Zeilen".

http://www.tinkerunity.org/forum/index. ... l#msg11130

ist zwar nicht unbedingt "Schön", mit dem IO16 Birck habe ich gewisse Erfahrungen.
Außerdem kann der PI I2C über seine Steckleiste. Die kann man auch mit Object Pascal Ansteuern. Zum Testen bestimmt ausreichend.
MFG
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Beitragvon Socke » 29. Sep 2013, 22:03 Re: FPC fit für PIC & AVR

pluto hat geschrieben:Tinkerforge läuft fast perfekt in Lazarus. Problem ist nur die LCL, was die Grafischen Oberflächen angeht.
Der Code, den es da gibt, müsste man natürlich noch übersetzten, das sind aber nur ein paar "Zeilen".

Es geht darum, ein Programm, das in Pascal geschrieben wurde, auf dem Gerät (PIC/AVR) laufen zu lassen. Du beschreibst den Zugriff auf Tinkerforge von Außen. Das ist eine ganz andere Sache.
Vergleichbar wäre die Frage: Kann ich in Pascal ein Programm schreiben, dass ich auf den Tinkerforge-Master-Brick hochlade und dort autonom ohne angeschlossenen Computer laufen lassen kann?
MfG Socke
Ein Gedicht braucht keinen Reim//Ich pack’ hier trotzdem einen rein
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Beitragvon pluto » 30. Sep 2013, 12:25 Re: FPC fit für PIC & AVR

Es geht darum, ein Programm, das in Pascal geschrieben wurde, auf dem Gerät (PIC/AVR) laufen zu lassen. Du beschreibst den Zugriff auf Tinkerforge von Außen. Das ist eine ganz andere Sache.

Das ist mir schon klar. Darum schrieb ich ja auch, was von "unschön". Für bestimmte Art von Anwendungen wäre da vielleicht Vorstellbar es damit zu machen. Natürlich nicht für alle.
Bis es was anders gibt, wäre das erstmal (vielleicht) eine Lösung, eine Idee? Sowas wie eine Zwischenlösung.

Vergleichbar wäre die Frage: Kann ich in Pascal ein Programm schreiben, dass ich auf den Tinkerforge-Master-Brick hochlade und dort autonom ohne angeschlossenen Computer laufen lassen kann?

Noch nicht, daran wird aber gearbeitet.
MFG
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Beitragvon FPK » 2. Mai 2015, 19:40 Re: FPC fit für PIC & AVR

Christian hat geschrieben:Der AVR Port vom FPC ist ja auch durchaus da, es steckt nur niemand Zeit rein. Ich denke schon das das geht...


Inzwischen läuft er auch einigermassen :)
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