Startprobleme unter OSX

Für Installationen unter MacOS u.a. Betriebssystemen

Re: Startprobleme unter OSX

Beitragvon Scotty » 19. Jun 2010, 13:01 Re: Startprobleme unter OSX

Vielleicht hilft ja mein Abenteuerbericht:

MacOS X 10.5.5 (Hack in einer VB :oops:),

xcode313_2736_developerdvd von Apple
ftp://ftp.hu.freepascal.org/pub/lazarus/snapshots
fpcsrc-2.4.0.intel-macosx.dmg
fpc-2.4.0.intel-macosx.dmg
lazarus-0.9.29.26179-20100619-i386-macosx.dmg

Lazarus startet, hängt sich aber beim kompilieren auf.

fpc (2.5.1) und lazarus (0.9.29) von Svn installiert.
make -> ld warning: unknown stabs type 0xC0 --> http://bugs.freepascal.org/view.php?id=12001
also make clean all OPT="-gw -godwarfsets" -> keine Fehler beim kompilieren von Lazarus

Aber: jede neue Anwendung egal ob mit oder ohne Forms hängt sofort. Ein fpc "hello world.pp" funktioniert hingegen. Lazarus intern neu zu kompilieren geht, glscene hängt irgendwo mit "Error while assembling exitcode 1".
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Beitragvon Lollo67 » 19. Jun 2010, 17:22 Re: Startprobleme unter OSX

Hmm, klingt auch nicht gerade toll für OSX V10.5.5 ...

Wie schaut es denn bei Dir aus, wenn Du ein Lazarus-Windoof EXE-File mit DarWine (Windowsemulator) startest ?
Bei meinem Tiger OSX V10.4.11 funktioniert das zwar bei einfachen Programmen recht gut, ABER es NERVT mich total, daß ich dann gleich weitere 3 Fenster geöffnet bekomme, und zwar:

Nr. 1) X-Term (X11) Fenster
Nr. 2) Wine Process Windows
Nr. 3) Wine Log

Besonders Fenster Nr.3 nervt, denn wenn OSX erst mal X11 und DarWine/ Wine im Hintergrund geladen hat, öffen sich die Fenster Nr. 1 und Nr. 2 nicht mehr, aber Nr. 3 IMMER und das mit einer Fenstergröße, daß bald 1/3 vom Bildschirm mit dem bescheuerten Wine-Log Fenster verdeckt ist und man das dann jedes mal weg klicken muss... :roll:
- Grundsätzliche Einstellungen von X11 und bei Wine/ DarWine, daß man die Fenster schon beim Programmstart unterdrückt, konnte ich nicht finden... evtl. kann man manuell auf Shell-Ebene in den "init-Dateien" etwas abändern, doch so fitt bin ich bei Mac OSX leider nicht... :|

Hat darin jemand hier evtl. Erfahrung mit Lazarus-Windows.EXE-Programme startbar unter DarWine/ Wine unter neueren OSX als Tiger 10.4.11 schon gemacht, und wenn ja, wie gibt sich hierbei das X11 / DarWine/ Wine ???

Ich habe hierbei bereits versch. Versionen DarWine ausprobiert, und zwar:
DarwineX.86-1.0.1.dmg
Darwine_ppc-0.9.27.dmg
Darwine-i386-0.9.21.dmg

Alle laufen zwar, aber ich merke hierbei zwischen den Versionen keine Unterschiede... :roll:
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Beitragvon Scotty » 19. Jun 2010, 20:42 Re: Startprobleme unter OSX

Nein danke, mir langt OSX auch ohne Emulator :evil:.
Ich probiere noch die Crosskompilierung von X aus, da mangelt es erstmal "nur" an der Toolchain. Vor ein paar Jahren gab es Opendarwin, was dafür wohl ausreichend war. Das Projekt ist jedoch beendet und die Seite down. Ich habe auch keinen Mirror gefunden.
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Beitragvon Lollo67 » 20. Jun 2010, 09:18 Re: Startprobleme unter OSX

Scotty hat geschrieben:Nein danke, mir langt OSX auch ohne Emulator :evil:.

Hmm, wie soll ich das jetzt verstehen?
a) Du findest OSX in soweit klasse genug, daß Du auf ein Windoof-Emulator verzichten kannst
b) Du findst OSX schon schlecht genug, daß Du auf ein Windoof-Emulator erst Recht keine Lust hast

Da ich ja selbst 3 Betriebssysteme am laufen habe und pers. OSX nicht schlecht finde, vermute ich mal, dass Du Fall a) meinst?!

Persönlich finde ich jedoch derzeit das Ubuntu Linux am besten, ist kostenlos, Lazarus läuft darauf einwandfrei und die Linux-Betriebssystem-Speed ist erheblich schneller als unter Lahma*sch Windoof-Vista... und Wine, funktioniert auch immer problemloser OHNE, dass sich da noch zusätzliche Fenster öffnen wie bei OSX DarWine ... :mrgreen: :wink:

Das aber nur mal am Rande erwähnt... denn so ganz ohne Windoof, komme ich dann leider doch nicht aus... von daher, ist das Ubuntu Linux für mich der beste Kompromiss...

Vielleicht findet sich hier ja doch jemand, bei dem Lazarus auf sein Mac OSX problemlos läuft ?!
- Wenn JA, bitte MELDEN !!!
:wink:
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Beitragvon theo » 20. Jun 2010, 10:05 Re: Startprobleme unter OSX

Lollo67 hat geschrieben:Vielleicht findet sich hier ja doch jemand, bei dem Lazarus auf sein Mac OSX problemlos läuft ?!
- Wenn JA, bitte MELDEN !!!
:wink:


Ich kann da zwar nicht mitreden, aber es muss welche geben, bei denen das läuft.
Ich entnehme das den eher "normalen" Bugtracker-Einträgen wie diesem hier:
http://bugs.freepascal.org/view.php?id=16739
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Beitragvon Corax » 5. Aug 2010, 19:18 Re: Startprobleme unter OSX

theo hat geschrieben:
Lollo67 hat geschrieben:Vielleicht findet sich hier ja doch jemand, bei dem Lazarus auf sein Mac OSX problemlos läuft ?!
- Wenn JA, bitte MELDEN !!!
:wink:


Ich kann da zwar nicht mitreden, aber es muss welche geben, bei denen das läuft.
Ich entnehme das den eher "normalen" Bugtracker-Einträgen wie diesem hier:
http://bugs.freepascal.org/view.php?id=16739


Bei mir läuft Lazarus 0.9.28.2 mit FPC 2.2.4 und Xcode 3.2.3 unter OSX 10.6.4, allerdings ohne Debugger.

Die gleiche Version betreibe ich auch noch unter Windows 7 (unter Virtual Box) auf dem Mac.

Gruß

Udo
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Beitragvon Cybermonkey342 » 6. Aug 2010, 18:33 Re: Startprobleme unter OSX

Lollo67 hat geschrieben:Vielleicht findet sich hier ja doch jemand, bei dem Lazarus auf sein Mac OSX problemlos läuft ?!
- Wenn JA, bitte MELDEN !!!
:wink:

Falls hier noch Antworten erwartet werden:
  • MacOS X 10.6.4
  • Lazarus 0.9.29 SVN 26705
  • FPC 2.4.0
  • XCode 3.2. (1610)
Läuft alles einwandfrei soweit ich das sehen konnte. Nur eine SDL-Applikation zu kompilieren will mir nicht gelingen ---
Mit besten Grüßen,
Cybermonkey
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Beitragvon Martin V » 8. Aug 2010, 00:19 Re: Startprobleme unter OSX

Hallo,

relativ problemlos funktionierte bei mir Lazarus nur bei Windows. Bei Linux mußte ich mit Dateirechten herumschlagen (am Ende schreibt man halt 'sudo' vor alles und jedes), und bei Macintosh mit diversen kleineren Haken und Ösen. Die Mac-IDE ist wohl die am wenigsten getestete. Man sollte brav Fehler im englischen Bugtracker melden. Ich hatte auch einen Compilerfehler am Anfang, das verschwand aber dann (irgend ein banaler Grund, ich kann mich nicht mehr erinnern, ich glaube man mußte nur einen beliebigen Button oder ein Label um ein Pixel bewegen, damit Lazarus die Resourcen neu compiliert. Ich habe es nie anders ausprobiert, aber ich kopiere immer nur die Sourcen des Programms (*.pas, *.pp, *.lpi, *.lfm, ggfs. *.lrs)

Schwerpunktmäßig entwickle ich mein Programm unter Windows und kopiere die Sourcen dann auf ein Linux- oder Mac-System, um dort Feinschliff an konkreten OS-Problemen zu machen. Was mich bei meinem kleinen Mac-Notebook stört, ist daß einige wichtigen Tasten fehlen (vor allem eckige und geschweifte Klammern) und die Ctrl-Taste an der falschen Stelle ist. Dumm ist bei der Lazarus-IDE, daß wichtige Funktionstasten (z.B. F9 für run) vom OS schon belegt sind. Man müßte solche Dinge eigentlich im Bugtracker bemängeln. Wenn man sich nicht aktiv an der Entwicklung von Lazarus beteiligt und englisch kann, sollte man die Dinge im Bugtracker eintragen. Wichtig ist hierbei eine klare Reproduzierbarkeit.

Ich hatte einige Fallstricke zu umschiffen. Es ist beispielsweise nur innerhalb eines Paint Events möglich, graphische Ausgaben im Canvas durchzuführen. Bei Windows und LInux kann ich in einem z.B. ButtonOnClick ein lineto (X,Y) oder ein Textout setzen. Das ist aber wirklich OS-spezifisch, hier gelangt man mit dem "compile everywhere" Spruch an Grenzen.

Ein eigenes Thema war auch noch, eine Archivdatei wie bei Mac-Programmen üblich zu erzeugen. Es hat einen Tag gedauert, bis ich kapiert habe, daß der Apple Packagemanager (immer noch Teil des aktuellen Xcode Pakets) gar nicht funktioniert und längst alle Entwickler auf Drittprogramme (z.B. iceberg) umgestiegen sind. Ich werde den Eindruck nicht los, daß Apple gar keine Softwareanbieter neben sich haben will, ähnlich wie Siemens bei seinen Waschmaschinen immer nur seine eigene Software installiert.

Fazit: Noch nicht so rund wie bei Windows, aber es geht durchaus. Ich denke daß die IDE hinsichtlich "buglevel" vielleicht ein Jahr hinter Windows hinterherhinkt. Wichtig ist, daß die Macos User sich nicht passiv mit dem aktuellen Stand abgeben dürfen.

Meine ersten noch nicht ganz perfekten Ergebnisse könnt ihr hier ausprobieren:
http://www.hypermake.de/deutsch/betatest.html

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Beitragvon theo » 8. Aug 2010, 11:14 Re: Startprobleme unter OSX

Martin V hat geschrieben: Bei Linux mußte ich mit Dateirechten herumschlagen (am Ende schreibt man halt 'sudo' vor alles und jedes),

Wenn du Lazarus als User (anstatt Root) installierst, hast du diese Probleme nicht.
Das machen aber leider die meisten Neulinge nicht, da die Installer meistens mit Root-Rechten arbeiten. Ist nat. nicht optimal.


Martin V hat geschrieben:Ich hatte einige Fallstricke zu umschiffen. Es ist beispielsweise nur innerhalb eines Paint Events möglich, graphische Ausgaben im Canvas durchzuführen. Bei Windows und LInux kann ich in einem z.B. ButtonOnClick ein lineto (X,Y) oder ein Textout setzen. Das ist aber wirklich OS-spezifisch, hier gelangt man mit dem "compile everywhere" Spruch an Grenzen.


Naja, aussserhalb des OnPaint-Ereignisses zu zeichnen ist eigentlich nie ideal. Das ist auch dort wo es zu funzen scheint nur volatil.
Wenn man's gleich richtig macht, dann stimmt der Spruch wieder. ;-)
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Beitragvon Euklid » 8. Aug 2010, 11:15 Re: Startprobleme unter OSX

Martin V hat geschrieben: Bei Linux mußte ich mit Dateirechten herumschlagen (am Ende schreibt man halt 'sudo' vor alles und jedes)


Welche Distribution verwendest Du denn?

Unter Ubuntu läuft Lazarus völlig problemlos. Bis auf bei der Paketinstallation musste ich kein Sudo anwenden (habe es also auch mit root-Rechten installiert).

- Euklid
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Beitragvon Martin V » 8. Aug 2010, 20:53 Re: Startprobleme unter OSX

es ist Ubuntu 10.04, also die aktuelle Version. Die root Dateirechte verbreiten sich denke ich wie ein Virus. Ich habe Lazarus nach irgendwelchen Problemen laut Forums-Empfehlung über das Terminal "sudo lazarus-ide" gestartet. Wenn die IDE unter root läuft, läuft das zu debuggende Programm auch darunter und wenn mein Programm dann Dateien schreibt, haben sie auch nur noch Root-Schreibrechte. Wenn ich ohne IDE die Dateien öffnen möchte, brauche ich wiederum Root Rechte usw. Dann muß man irgendwann im großen Stil Dateirechte verändern.

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Beitragvon Hitman » 8. Aug 2010, 22:26 Re: Startprobleme unter OSX

Eben darum sollte man ja von vornherein auf sudo und Konsorten verzichten ;-)
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Beitragvon Euklid » 9. Aug 2010, 00:29 Re: Startprobleme unter OSX

Martin V hat geschrieben:es ist Ubuntu 10.04, also die aktuelle Version. Die root Dateirechte verbreiten sich denke ich wie ein Virus. Ich habe Lazarus nach irgendwelchen Problemen


Ich verwende ebenfalls Ubuntu 10.04...
Welche Probleme traten denn auf? Welche Version hast Du installiert? Wie hast Du sie installiert?

Fragen über Fragen... ;)

Gruß, Euklid
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Beitragvon Martin V » 10. Aug 2010, 18:08 Re: Startprobleme unter OSX

Hallo Euklid,

ich benutze eine 2 Monate alte Version 9.29 vom Daily Snapshot und fpc 2.4.0. Ich kann mich nicht mehr genau erinnern, vermute aber daß ich beim Neucompilieren der LCL die Rootrechte benötigt habe und dann nicht mehr rechtzeitig Lazarus ohne Rootrechte gestartet habe, und wenn einmal der Wurm drin ist...

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Beitragvon Hitman » 10. Aug 2010, 19:43 Re: Startprobleme unter OSX

Martin V hat geschrieben:... und wenn einmal der Wurm drin ist...

... nutzt man eben chmod und/oder chown.
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