Dieses Programm ist freie Software. Es kann frei
weitergegeben und überarbeitet oder verbessert werden.

Der Doppelspaltsimulator nutzt als Grundlage der
Intensitätsverteilung und Berechnung der Interferenz-
streifen eine Psi-Funktion aus dem Buch Metzler Physik
(2. Auflage S. 375). Er simuliert das Erscheinen einzelner
Photonen oder anderer Mikroobjekte (Elektronen etc.), die
durch einen Doppelspalt auf eine Photoplatte oder einen
Schirm fliegen.
Es ist versucht worden ein benutzerfreundliches und über-
sichtliches Programm zu entwickeln, welches sich weitgehend
selbst erklärt und nur die nötigsten Funktionen bietet.
Das Programm ist eine Eigenentwicklung, die mithilfe von
Anregungen aus dem Metzler, wo ein Umsetzungsvorschlag be-
schrieben wird (ohne Quelltext) und mit Hilfestellungen aus
dem Internet, wie zum Beispiel die Erzeugung der Pixel.
Es gibt auch einen Ladebalken, der den Fortschritt der
Simulation anzeigt. Er läuft rückwärts, das ist auch so ge-
wollt. Bei der Ladungsanzeige eines Akkus sehen wir die Balken
bekanntlich auch rückwärts laufen, wenn die Ladung nachlässt.
So auch der Gedanke mit dem hiesigen Ladebalken. Je mehr Teil-
chen von dem zuvor bestimmten Vorrat auf die Platte geschossen
wurden, desto weniger sind noch vorrätig und deshalb nimmt der
Balken ab.


Der Entwickler,
Christian Siegel

Das Programm teilt sich in 3 Bereiche auf, die von oben nach unten
in der Fläche zumehmen. Als erstes hätten wir die Kontrollebene. Hier
befinden sich vier Knöpfe, vier Eingabefelder und zwei Regler.
Bis auf das Feld mit der Wellenlänge sind alle die anderen drei Ein-
gabefelder dazu gedacht, Fließkommawerte einzulesen. Die Wellenlänge
soll als Integer in Nanometern eingegeben werden.
Die beiden Regler sind nur für die Simulation wichtig. Von ihnen hängt
die Simulationsdauer ab, denn je mehr Teilchen gesetzt werden müssen,
bei einer gewissen Verzögerung zwischen ihnen, desto länger dauert die
Berechnung des Interferenzbildes. Der linke Regler bestimmt diese Ver-
zögerung mit ganzzahligen Werten von 0 bis 100. Der rechte Regler hat
einen etwas größeren Wertebereich zwischen 1 und 50'000. Er bestimmt die
Anzahl der zu setzenden Teilchen und ist natürlich auch ganzzahlig, was
nur logisch und sinnvoll ist, denn erstens gibt es keine halben Photonen,
denn es sind ja Lichtquanten, kleinste Energieportionen ihrer Art, Atome
ihrer Wellenpäckchen sozusagen und zweitens macht es keinen Sinn einen Reg-
ler mit Fließkommawerten auszustatten, da sich die Rechnung letztlich sowieso
wieder nur mit Integern machen lässt. Außerderm ist es für unser Problem
zwingend, Integer-Werte zu nehmen.
Dann haben wir noch vier Knöpfe. Zum einen "Graph", dieser zeichnet nur den
graphen der Funktionen Psi(x) und [Psi(x)]^2.  Darunter hätten wir
"Simulieren!". Dieser Knopf setzt die Kernkomponente dieses Programms in Be-
wegung. Er zeichnet sowohl den Graphen als auch das entstehende Interferenz-
bild. Er zeichnet deshalb beides, damit ein direkter Vergleich sichtbar ist.
Kommen wir nun zum zweiten Abschnitt des Programmfensters. Es beherbergt das
Kernobjekt, das Interferenzbild, es hat aber auch einen Ladebalken, denn bei
50'000 Partikeln dauert die Simulation gerne etwas länger.
Und zuletzt die zweite Anzeige, der Graph. Er führt zwei Funktionen mit sich.
Psi(x) und [Psi(x)]^2 und liegt genau so, dass er seine Maxima an den passenden
Interferenzstreifen zeigt. Er gibt einmal das Quantum und einmal die Wahrschein-
lichkeitsfunktion für das Auftreffen auf dem Schirm wieder.
