Durch Auswahl der Bearbeitungsform geben Sie
an, in welcher Form die ausgewählten Dateien
bearbeitet werden sollen.
Die Begriffe „verschlüsseln“/“kodieren“
und „entschlüsseln“/“dekodieren“ verstehen sich noch von selbst (obwohl diese
Operationen auch vertauscht angewendet werden können !). Für die Sicherheit
relevant bleibt aber die Frage, was z.B. unter verschlüsseln „als eine Datenmenge“
zu verstehen ist.
Zunächst können
einzeln verschlüsselte Dateien auch einzeln, d.h. unabhängig von anderen
Dateien wieder entschlüsselt werden. Dies ist bei der Verschlüsselung der
Dateien als einer Datenmenge nicht möglich (!). Hier können nur genau die
Dateien, die ursprünglich als eine Datenmenge verschlüsselt wurden, wieder
gemeinsam entschlüsselt werden.
Der Vorteil der
Verschlüsselung als einer Datenmenge ist, dass die Programm-intern verwendeten
Schlüssel-Parameter nicht für jede Datei wieder auf den Ausgangszustand
zurückgesetzt werden. Vielmehr werden alle beteiligten Dateien als eine große
Datei behandelt, d.h. es findet eine Datei-übergreifende Datenblock-Bearbeitung
statt, womit Entschlüsselungsversuche unberechtigter Dritter nochmals erheblich
erschwert werden.
Innerhalb eines Verzeichnisses werden zunächst die
Dateinamen des Verzeichnisses in alphabetischer Ordnung bearbeitet. Danach
findet die Bearbeitung der Unterverzeichnisse, falls gewünscht, statt. Falls
die Bearbeitung aller Dateien als eine Datenmenge angegeben wurde, werden auch
die Unterverzeichnisse in ihrer alphabetischen Reihenfolge bearbeitet, sonst
findet die Bearbeitung (aus Gründen der Vereinfachung) in der Reihenfolge
statt, in der diese Verzeichnisse in internen Tabellen auftreten bzw. vom
Betriebssystem zur Verfügung gestellt werden. Unabhängig davon werden bereits
solche Verzeichnisbäume von der Verarbeitung ausgeschlossen, in denen gemäß
einer Dateiangaben-Verzeichnis-Kombination
der Ausnahmedatei keine zu verarbeitenden Dateien
vorkommen können.
Als Nachteil der
Verschlüsselung als einer Datenmenge bleibt, dass so verschlüsselte
Verzeichnisse n i c h t modifiziert werden dürfen bzw. die
Veränderungen müssen vor der Entschlüsselung exakt wieder in den
Ausgangszustand überführt werden. Dies kann z.B. auch dadurch geschehen, dass
man sämtliche bei der Verschlüsselung beteiligten Dateien in der Reihenfolge
ihrer Verschlüsselung (siehe hierzu z.B. die Verschlüsselungs-Protokolldatei) in eine Datei einträgt und diese als Datei der zu behandelnden Dateien für die
Entschlüsselung angibt. Das vorliegende Programm arbeitet also nur auf
Dateiinhalten, modifiziert also keine Unterverzeichnis-Informationen oder
ähnliches.
Durch Auswahl der
Statistik-Check-Box beantworten Sie, ob Sie am Ende des Programmlaufs eine
zusammenfassende Statistik über das Kodierungsergebnis wünschen oder nicht.
Eine solche Statistik zeigt Ihnen beim Verschlüsseln nochmals die Güte der
konkreten Kodierung an, für den eigentlichen Kodierungsprozess spielt dies
Angabe keinerlei Rolle.
Wurde von Ihnen
eine Daten-Gesamtstatistik angefordert, so wird diese am Ende der Bearbeitung
der Daten ausgegeben (z.B.):
CODING1:
Statistik-
+--------- Zeichen-Häufigkeiten in %: ---------+ % binäre Null-
Inhalt:
min.: max.: Mittelw.: Std.Abw.: 1en: Gruppen:
-------------------------------------------------------------------------------
alle
Dateien: 0,38749079 0,39417626
(0,39062500) 0,00130741
49,99381021 0
CODING2:
Statistik-
+- Zeichen(1.)gruppen(2.)-Häufigkeiten in %: --+ (1.)% binäre 1en
Inhalt:
min.: max.: Mittelw.: Std.Abw.:
(2.)Null-Gruppen
-------------------------------------------------------------------------------
alle
Dateien: 0,39037671 0,39089028
(0,39062500) 0,00008012 50,00027814
0,00149388 0,00155866 (0,00152588) 0,00000737 0
CODING3:
Statistik-
+- Zeichen(1.)gruppen(2.)-Häufigkeiten in %: --+ (1.)% binäre 1en
Inhalt:
min.: max.: Mittelw.: Std.Abw.:
(2.)Null-Gruppen
-------------------------------------------------------------------------------
alle
Dateien: 0,39020319 0,39104500
(0,39062500) 0,00016387 49,99959427
0,00000057 0,00001402 (0,00000596) 0,00000131 0