Alle dürfen es so nutzen, wie es ihnen gefällt - LibreOffice bietet da deutlich mehr Möglichkeiten als Office 365. Ob die nun alle gut sind - ich weiß es nicht. Ich bin zufrieden ...Mathias hat geschrieben: Sa 15. Jun 2024, 14:10Da bleibe ich lieber bei der klassischen Voreinstellung.Hier mal eine Ansicht von LibreOffice Writer mit Navigator und Headlines darin:
Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
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Mathias
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
Genau, bei LibreOffice kann man es den eigenen Bedüfnissen umstellen. M$ beharrt einfach auf sein Design.Alle dürfen es so nutzen, wie es ihnen gefällt - LibreOffice bietet da deutlich mehr Möglichkeiten als Office 365. Ob die nun alle gut sind - ich weiß es nicht. Ich bin zufrieden ...
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
Wo kann eigentlich Windows gegenüber von Linux noch Punkten, ausser das Windows eine Monopolstellung hat ?
Man nehme mal an, sämtliche Windows Programme gäbe es auch für Linux und in den Geschäften gäbe es gleich viel Geräte, welche Linux vorinstalliert haben.
Was gäbe es da noch für einen Grund mit Windows zu arbeiten ?
Wegen de Bedienung kaum, Windows ist ein richtiger Bock gegenüber von Linux. Bestes Beispiel die Konsole.
Auch das Zusammensuchen von Software ist Mühsam. Bei Linux reichen ein paar apt-get, bei Windows muss man alles auch Werbe verseuchten Webseiten zusammen suchen und man muss dabei aufpassen, das man keinen Trojaner erwischt.
Man nehme mal an, sämtliche Windows Programme gäbe es auch für Linux und in den Geschäften gäbe es gleich viel Geräte, welche Linux vorinstalliert haben.
Was gäbe es da noch für einen Grund mit Windows zu arbeiten ?
Wegen de Bedienung kaum, Windows ist ein richtiger Bock gegenüber von Linux. Bestes Beispiel die Konsole.
Auch das Zusammensuchen von Software ist Mühsam. Bei Linux reichen ein paar apt-get, bei Windows muss man alles auch Werbe verseuchten Webseiten zusammen suchen und man muss dabei aufpassen, das man keinen Trojaner erwischt.
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
Nun ja ... es gibt leider nicht alle Programme auch für Linux. Das ist schon mal ein wichtiger Grund.Mathias hat geschrieben: So 20. Okt 2024, 09:02 Wo kann eigentlich Windows gegenüber von Linux noch Punkten, ausser das Windows eine Monopolstellung hat ?
Man nehme mal an, sämtliche Windows Programme gäbe es auch für Linux und in den Geschäften gäbe es gleich viel Geräte, welche Linux vorinstalliert haben.
Was gäbe es da noch für einen Grund mit Windows zu arbeiten ?
Wegen de Bedienung kaum, Windows ist ein richtiger Bock gegenüber von Linux. Bestes Beispiel die Konsole.
Auch das Zusammensuchen von Software ist Mühsam. Bei Linux reichen ein paar apt-get, bei Windows muss man alles auch Werbe verseuchten Webseiten zusammen suchen und man muss dabei aufpassen, das man keinen Trojaner erwischt.
Der Hauptpunkt dürfte allerdings die Arbeitswelt sein - da entscheiden vollkommen kenntnisfreie Managende, was genommen wird. Und die bilden sich ihre Meinung in Tennis- oder Golfklubs, in denen andere Managende erzählen, wie toll das alles ist, was bei denen läuft. Weil es ja toll sein muss, sonst hätten sie ja was falsch gemacht ...
Ob die IT-Abteilungsleitenden in irgendeiner Weise daran interessiert sind, mal was zu verbessern und weg von den teuren, benutzerunfreundlichen Anwendungen zu kommen ist ebenso fraglich. Denn wenn das schief geht, dann war es das mit dem schönen Posten.
Da kommen wir schlecht raus, das dauert einfach.
Allerdings ist es oft so, dass die wirklichen Tech-Abteilungen für zum Beispiel FEM Linux nutzen. Es ist schneller und da sind wohl Beschränkungen auf nur eine CPU nicht so leicht zu verwirklichen.
Ich habe das in einem deutschen Hightech-Unternehmen erlebt. Da lief FEM auf Linuxrechnern. CAD lief unter Windows und die Lizenz war auf eine CPU eingeschränkt. Konnte ich mir nicht ausdenken.
Das nächste ist, dass Linux eher nicht so toll dokumentiert ist, da setzen die Normaluser eher auf ihre Kenntnisse aus der Arbeitswelt. Dass die auch für Linux vollkommen ausreichen, können die ja nicht wissen. Es gibt in Linuxkreisen immer noch zu viele Tastenklicker, die sich auf ihre Konsolenkenntnisse ordentlich was einbilden, aber nicht mal einen Triebstrang für eine Windenergieanlage entwerfen können. Dabei ist das wirklich einfach. Ein 9AT (9-Gang Automatikgetriebe) ist da wesentlich komplizierter. Diese Leute wirken auch sehr abschreckend ...
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
@niesi
Dies ist mir eigentlich auch bewusst. Wobei ich muss sagen, im Web ist Linux sehr gut dokumentiert.
Meine Frage richtete sicher eher an technisches.
ZB. ist Gaming unter Linux genau so gut möglich wie mit Windows. Mit Vulkan kann man die GPUs auch unter Linux sehr gut ausreizen.
Dies ist mir eigentlich auch bewusst. Wobei ich muss sagen, im Web ist Linux sehr gut dokumentiert.
Meine Frage richtete sicher eher an technisches.
ZB. ist Gaming unter Linux genau so gut möglich wie mit Windows. Mit Vulkan kann man die GPUs auch unter Linux sehr gut ausreizen.
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
Ich sehe es eher so wie niesi: Der "Enterprise"-Sektor hat das Geld, wobei der Markt sich hier eher nach Anwendungsfall aufteilt.
Bsp. Marktanteil Webserver-OS --> Da ist MS deutlich im Hintertreffen im Vergleich zu Linux oder sogar FreeBSD
Der "Client"-Bereich ist da deutlich in MS-Hand, insbesondere in der Arbeitswelt, wobei das weniger dann mit der "Userfreundlichkeit" zu tun hat,
sondern mMn eher mit dem Support (Womit MS dann eher das Geld verdient).
Hat ne Firma ein Problem mit Windows --> MS-Support
Hat ne Firma ein Problem mit ihrem Exchange-Server --> MS-Support
Hat ne Firma ein Problem mit ihrer OneDrive-Config --> MS-Support
Wie würden obige 3 Punkte für Linux et al aussehen?
Wobei man nicht vernachlässigen darf, dass der Datenaustausch zwischen beteiligten Parteien dann quasi "genormt" ist.
Bsp. in 99% aller Fälle bleibt eine Excel-Datei eine Excel-Datei.
Im Fall "Gaming" ist das eher historisch zu betrachten: Seit den sehr frühen 90ern sind immer mehr Games ausschliesslich für MS-DOS geschrieben worden,
nachdem mit dem Auslaufen der 80er, der "Home-Computer" vom "C64" bzw. "Amiga" immer mehr Richtung IBM-kompatibel auf MS-DOS (Stichwort: Pentium 1-CPU) ging.
Bzw. MS-DOS und dessen Nachfolger (Win95, Win98, Win2K, WinXP, Win7.....)
Erinnert euch: Ja, auch damals gab es schon Linux bzw. BSD, aber es gab keine "Desktop-Environments".
Andererseits weiss man ja, dass Bill Gates die Idee für den Windows-Desktop mehr oder weniger von Apple/Macintosh geklaut hat.
MS hatte in dem Fall das "Glück", dass sogar damals schon die Mac's scheisse teuer waren im Vergleich zum Durchschnitts-Verdienst eines Haushaltes.
Ganz zu schweigen von Microsofts Deal mit IBM, dass jeder neue IBM-Rechner automatisch MS-DOS vorinstalliert hatte.
Von da an war es ein reiner Schneeball-Effekt.
Angebot und Nachfrage.
Von einem rein technischen Standpunkt spricht nichts gegen Gaming auf Linux (und ich bin Linuxer, und hab auch schon richtig gute Games darauf gezockt (Bsp. Pillars of Eternity)), aber im Fall der Games-Entwickler ist es nunmal ein reines "Angebot und Nachfrage", da der Games-Sektor ausschliesslich auf den Home-Bereich zielt, und da hat MS eben gute 90% Marktanteil.
Auch nicht zu vergessen: MS selbst hat schon sehr früh den Games-Entwicklern (mehr oder weniger) fertige Bibliotheken dafür geliefert (Stichwort DirectX und seine Geschwister)
btw: Genannte Zahlen sind meine persönlichen (Ein-) Schätzungen
Bsp. Marktanteil Webserver-OS --> Da ist MS deutlich im Hintertreffen im Vergleich zu Linux oder sogar FreeBSD
Der "Client"-Bereich ist da deutlich in MS-Hand, insbesondere in der Arbeitswelt, wobei das weniger dann mit der "Userfreundlichkeit" zu tun hat,
sondern mMn eher mit dem Support (Womit MS dann eher das Geld verdient).
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Wie würden obige 3 Punkte für Linux et al aussehen?
Wobei man nicht vernachlässigen darf, dass der Datenaustausch zwischen beteiligten Parteien dann quasi "genormt" ist.
Bsp. in 99% aller Fälle bleibt eine Excel-Datei eine Excel-Datei.
Im Fall "Gaming" ist das eher historisch zu betrachten: Seit den sehr frühen 90ern sind immer mehr Games ausschliesslich für MS-DOS geschrieben worden,
nachdem mit dem Auslaufen der 80er, der "Home-Computer" vom "C64" bzw. "Amiga" immer mehr Richtung IBM-kompatibel auf MS-DOS (Stichwort: Pentium 1-CPU) ging.
Bzw. MS-DOS und dessen Nachfolger (Win95, Win98, Win2K, WinXP, Win7.....)
Erinnert euch: Ja, auch damals gab es schon Linux bzw. BSD, aber es gab keine "Desktop-Environments".
Andererseits weiss man ja, dass Bill Gates die Idee für den Windows-Desktop mehr oder weniger von Apple/Macintosh geklaut hat.
MS hatte in dem Fall das "Glück", dass sogar damals schon die Mac's scheisse teuer waren im Vergleich zum Durchschnitts-Verdienst eines Haushaltes.
Ganz zu schweigen von Microsofts Deal mit IBM, dass jeder neue IBM-Rechner automatisch MS-DOS vorinstalliert hatte.
Von da an war es ein reiner Schneeball-Effekt.
Angebot und Nachfrage.
Von einem rein technischen Standpunkt spricht nichts gegen Gaming auf Linux (und ich bin Linuxer, und hab auch schon richtig gute Games darauf gezockt (Bsp. Pillars of Eternity)), aber im Fall der Games-Entwickler ist es nunmal ein reines "Angebot und Nachfrage", da der Games-Sektor ausschliesslich auf den Home-Bereich zielt, und da hat MS eben gute 90% Marktanteil.
Auch nicht zu vergessen: MS selbst hat schon sehr früh den Games-Entwicklern (mehr oder weniger) fertige Bibliotheken dafür geliefert (Stichwort DirectX und seine Geschwister)
btw: Genannte Zahlen sind meine persönlichen (Ein-) Schätzungen
Ein System sie alle zu knechten, ein Code sie alle zu finden,
Eine IDE sie ins Dunkel zu treiben, und an das Framework ewig zu binden,
Im Lande Redmond, wo die Windows drohn.
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Warf
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
Naja man muss halt auch einfach sagen das Linux immer noch seine zicken hat und Windows einfach funktioniert.
Ich nutze Linux mittlerweile schon sehr lange, aber Lauf immernoch täglich in Probleme. Z.b. hat demletzt mein KDE nach dem Update entschieden Wayland zu benutzen, Wayland funktioniert aber nicht mit den proprietären Nvidia Treibern, weshalb bei mir dann erst Mal gar nix mehr geklappt hat bis ich das wieder umgestellt hab.
Als Linux "power user" wie man es so schön nennt wusste ich natürlich Recht schnell was Sache ist und wie ich's beheben kann, hat mich trotzdem ne Stunde gekostet. Leute mit weniger wissen oder auch Motivation, hätten an dieser Stelle vermutlich schon Linux in die Tonne geklappt weil geht nicht.
Anderes problem, manche web player funktionieren nicht auf meinem Linux, ich gehe davon aus das der Codec fehlt, aber die Fehlermeldung ist einfach nur "error loading the video" im browser. Ich hab selbst nach Stunden nicht rausgefunden woran das liegt.
Manche electron basierten Anwendungen zicken auch regelmäßig rum. Und auf x11 kann ich keinen desktop scaling per monitor einrichten sondern nur global, etc. Etc.
Und für mich ergibt sich daraus nur eins, wenn ich programmiere benutz ich Linux, für alles andere bin ich auf Windows. Denn windows funktioniert nunmal einfach besser.
Wenn immer jemand sagt das Linux mittlerweile genauso benutzbar ist wie windows... Sorry aber einfach nein. Windows kann ich installieren und es funktioniert ohne das ich Sachen manuell konfigurieren muss, wissen was ein Display Server ist, etc. Linux nicht. Linux kann man nur benutzen wenn man entweder ganz wenige Anforderungen hat oder aber ein pro im Umgang mit dem System ist
Ich nutze Linux mittlerweile schon sehr lange, aber Lauf immernoch täglich in Probleme. Z.b. hat demletzt mein KDE nach dem Update entschieden Wayland zu benutzen, Wayland funktioniert aber nicht mit den proprietären Nvidia Treibern, weshalb bei mir dann erst Mal gar nix mehr geklappt hat bis ich das wieder umgestellt hab.
Als Linux "power user" wie man es so schön nennt wusste ich natürlich Recht schnell was Sache ist und wie ich's beheben kann, hat mich trotzdem ne Stunde gekostet. Leute mit weniger wissen oder auch Motivation, hätten an dieser Stelle vermutlich schon Linux in die Tonne geklappt weil geht nicht.
Anderes problem, manche web player funktionieren nicht auf meinem Linux, ich gehe davon aus das der Codec fehlt, aber die Fehlermeldung ist einfach nur "error loading the video" im browser. Ich hab selbst nach Stunden nicht rausgefunden woran das liegt.
Manche electron basierten Anwendungen zicken auch regelmäßig rum. Und auf x11 kann ich keinen desktop scaling per monitor einrichten sondern nur global, etc. Etc.
Und für mich ergibt sich daraus nur eins, wenn ich programmiere benutz ich Linux, für alles andere bin ich auf Windows. Denn windows funktioniert nunmal einfach besser.
Wenn immer jemand sagt das Linux mittlerweile genauso benutzbar ist wie windows... Sorry aber einfach nein. Windows kann ich installieren und es funktioniert ohne das ich Sachen manuell konfigurieren muss, wissen was ein Display Server ist, etc. Linux nicht. Linux kann man nur benutzen wenn man entweder ganz wenige Anforderungen hat oder aber ein pro im Umgang mit dem System ist
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
Soviel es mir ist, gibt es kommerzielle Distros, die dies auch bieten.Hat ne Firma ein Problem mit Windows --> MS-Support
Hat ne Firma ein Problem mit ihrem Exchange-Server --> MS-Support
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Wie würden obige 3 Punkte für Linux et al aussehen?
Da bin ich anderer Meinung, wen man es mal hingekriegt hat, das Linux von Stick bootet, ist es ein Kinderspiel. Je nach Stick ist es in ½h installiert und nochmals soviel für ein paar apt-gets. Bei Windows muss man einen halben Tag einrechnen, bis alles läuft. Bis man sich nur mal durch die Registration durchgearbeitet hat. Und nacher die Tools auf Trojaner verseuchten Seiten suchen, ausser man hat sie gesichert.Wenn immer jemand sagt das Linux mittlerweile genauso benutzbar ist wie windows... Sorry aber einfach nein. Windows kann ich installieren und es funktioniert ohne das ich Sachen manuell konfigurieren muss, wissen was ein Display Server ist, etc. Linux nicht. Linux kann man nur benutzen wenn man entweder ganz wenige Anforderungen hat oder aber ein pro im Umgang mit dem System ist
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
Du solltest vielleicht Dein Wissen auf den neusten Stand bringen: Linux Mint kann "einfach so" mit einem USB-Stick GRÜNDLICH ausprobiert werden, ohne dass an bestehenden Installationen irgendwas verändert wird UND bei positiver Bewertung dann sofort "einfach so" installiert werden. Dieses Linux ist von der Zuverlässigkeit und auch in der Mit-Maus-Bedienung BESSER als Windows 11, ich meine mal, auch besser als Windows 10.Warf hat geschrieben: Mo 21. Okt 2024, 13:09
...
Wenn immer jemand sagt das Linux mittlerweile genauso benutzbar ist wie windows... Sorry aber einfach nein. Windows kann ich installieren und es funktioniert ohne das ich Sachen manuell konfigurieren muss, wissen was ein Display Server ist, etc. Linux nicht. Linux kann man nur benutzen wenn man entweder ganz wenige Anforderungen hat oder aber ein pro im Umgang mit dem System ist
Für alle, die am Rechner Internet, Officearbeit, Musik, Video usw. nutzen wollen, ist es eine bessere Lösung.
Wer - so wie ich auch - mehr will, muss sich halt kümmern. Das ist machbar. Als wirklich lästig fallen mir dabei nur die Leute auf, die sich viel auf ihre Linuxkenntnisse einbilden und durch pseudoelitäres Gehabe auffallen.
Sorry, das musste mal so deutlich gesagt werden.
Wenn alle allen helfen bei möglichen Fragen zu Linux, dann wird es M$ künftig seher sehr schwer haben ...
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
Ich benutze Linux seit ich 10 bin und bin durch so ziemlich alle Major distros einmal durch, und die von mir angesprochenen Probleme sind eben Dinge die nicht einfach so laufen.Niesi hat geschrieben: Di 22. Okt 2024, 09:25 Du solltest vielleicht Dein Wissen auf den neusten Stand bringen: Linux Mint kann "einfach so" mit einem USB-Stick GRÜNDLICH ausprobiert werden, ohne dass an bestehenden Installationen irgendwas verändert wird UND bei positiver Bewertung dann sofort "einfach so" installiert werden. Dieses Linux ist von der Zuverlässigkeit und auch in der Mit-Maus-Bedienung BESSER als Windows 11, ich meine mal, auch besser als Windows 10.
Wenn du eine moderne Nvidia Grafikkarte hast brauchst du die proprietären Nvidia Treiber um die vernünftig benutzen zu können. Und diese Treiber funktionieren nicht mit Wayland.
Wenn man aber vom USB Stick bootet dann werden die Kernel internen Treiber benutzt die mit Wayland funktionieren. Die experience ist also eine komplett andere als wenn man das System produktiv nutzen will
Und wie ich gesagt hab, ich hatte ein laufendes system, dann hab ich ein Update gemacht und KDE hat entschieden auf Wayland zu wechseln. Da ist egal wie man's installiert hat, weil's ein Update war.
Ich bin ein Linux power user, ich hab den posix standard auf bookmark, ich hab schon öfter in den Linux Kernel source geschaut und den mir auch schon ab und an selbst kompiliert. Ich kenn mich mit Linux viel besser aus als mit windows. Trotzdem hab ich mit Linux viel mehr Probleme in der täglichen Nutzung als mit windows
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
In Kürze:
Es gibt keine Software für Beckhoff, Simatik, RedLion für Linux und wird es auch nicht geben. Punkt.
Software von Banken bieten keine Software für TAN Bestätigung - nur IOS, Android und Windows. Punkt.
Eine mögliche Begründung: Die Linux Scene ist zu fragentiert und der Support nicht wirklich eindeutig und für alle möglichen Systeme bzw. Distributionen gegeben.
---
In der Firma kann ich auch nur Debian für Desktop und Ubuntu für Server verwenden, ansonsten ist die Software geschrieben in Lazarus/fpc nicht wart- und ausrollbar. Nicht ohne viel Personal und das geht einfach nicht.
Es gibt keine Software für Beckhoff, Simatik, RedLion für Linux und wird es auch nicht geben. Punkt.
Software von Banken bieten keine Software für TAN Bestätigung - nur IOS, Android und Windows. Punkt.
Eine mögliche Begründung: Die Linux Scene ist zu fragentiert und der Support nicht wirklich eindeutig und für alle möglichen Systeme bzw. Distributionen gegeben.
---
In der Firma kann ich auch nur Debian für Desktop und Ubuntu für Server verwenden, ansonsten ist die Software geschrieben in Lazarus/fpc nicht wart- und ausrollbar. Nicht ohne viel Personal und das geht einfach nicht.
Blöd kann man ruhig sein, nur zu Helfen muss man sich wissen (oder nachsehen in LazInfos/LazSnippets).
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
Die liegt aber an Beckhoff, Simatik, etc., da kann Linux nichts dafür, das dieser Hersteller nicht für Linux entwickeln.In Kürze:
Es gibt keine Software für Beckhoff, Simatik, RedLion für Linux und wird es auch nicht geben. Punkt.
Software von Banken bieten keine Software für TAN Bestätigung - nur IOS, Android und Windows. Punkt.
Auch da kann Linux nichts dafür, wen nur Treiber für Windows entwickelt werden.Wenn du eine moderne Nvidia Grafikkarte hast brauchst du die proprietären Nvidia Treiber um die vernünftig benutzen zu können. Und diese Treiber funktionieren nicht mit Wayland.
Genau so ist es, man kann es erst mal probieren, dies bietet Windows nicht.Du solltest vielleicht Dein Wissen auf den neusten Stand bringen: Linux Mint kann "einfach so" mit einem USB-Stick GRÜNDLICH ausprobiert werden, ohne dass an bestehenden Installationen irgendwas verändert wird UND bei positiver Bewertung dann sofort "einfach so" installiert werden. Dieses Linux ist von der Zuverlässigkeit und auch in der Mit-Maus-Bedienung BESSER als Windows 11, ich meine mal, auch besser als Windows 10.
Dies denke ich auch.Wenn alle allen helfen bei möglichen Fragen zu Linux, dann wird es M$ künftig seher sehr schwer haben ...
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
Du entwickelst dann nicht für Linux - du entwickelst immer für eine Distribution. Das ist ein großer Unterschied. Und was für einen Vorteil haben die Hersteller sich mit dem distrubutionenspezifischen Problemen herumzuschlagen. Bei MS brauchst du eine Subscription und entsprechend dem Umfang das passende Paket. Wie machst du das bei den 50 verschiedenen Distributionen von Linux ? Und je mehr die DIstributionen mit ihren "Features" aueinander driften, so das man schon Lösungen wit Flatpack und wie sie noch heissen verwenden sollen. Das macht für Firmen keinen schlanken Fuß. Ich arbeite seit 45 Jahren in der Industrie und kenne die Programmierung seit CP/M Seiten.Mathias hat geschrieben: Di 22. Okt 2024, 15:05Die liegt aber an Beckhoff, Simatik, etc., da kann Linux nichts dafür, das dieser Hersteller nicht für Linux entwickeln.In Kürze:
Es gibt keine Software für Beckhoff, Simatik, RedLion für Linux und wird es auch nicht geben. Punkt.
Software von Banken bieten keine Software für TAN Bestätigung - nur IOS, Android und Windows. Punkt.
Edit: Man darf nicht vergessen, manche Hersteller implentieren auch RealTime Kernel zusätzlich in das BS und haben damit auch eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem BS Hersteller nötig. ZB. Simatik und Beckhoff setzen Steuerungen auf Windows auf und da ist eine stabile Zusammenarbeit notwendig.
Blöd kann man ruhig sein, nur zu Helfen muss man sich wissen (oder nachsehen in LazInfos/LazSnippets).
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
Es gibt auch Apps, die Distro unabhängig arbeiten.Du entwickelst dann nicht für Linux - du entwickelst immer für eine Distribution. Das ist ein großer Unterschied. Und was für einen Vorteil haben die Hersteller sich mit dem distrubutionenspezifischen Problemen herumzuschlagen.
ZB. FreeFileSync
Netbeans war es auch eine zeitlang.
Oder unseres Lieblingstool, fpcupdeluxe.
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Re: Win vs. Linux #8472 WAS: Wo müssen DLLs hin ?
Da wäre es für die zumindest teilweise doch ideal, die Software für Free-Pascal zu entwickeln. Das deckt doch schon vieles für viele Distributionen ab, oder?af0815 hat geschrieben: Di 22. Okt 2024, 15:12Du entwickelst dann nicht für Linux - du entwickelst immer für eine Distribution. Das ist ein großer Unterschied. Und was für einen Vorteil haben die Hersteller sich mit dem distrubutionenspezifischen Problemen herumzuschlagen. Bei MS brauchst du eine Subscription und entsprechend dem Umfang das passende Paket. Wie machst du das bei den 50 verschiedenen Distributionen von Linux ? Und je mehr die DIstributionen mit ihren "Features" aueinander driften, so das man schon Lösungen wit Flatpack und wie sie noch heissen verwenden sollen. Das macht für Firmen keinen schlanken Fuß. Ich arbeite seit 45 Jahren in der Industrie und kenne die Programmierung seit CP/M Seiten.Mathias hat geschrieben: Di 22. Okt 2024, 15:05Die liegt aber an Beckhoff, Simatik, etc., da kann Linux nichts dafür, das dieser Hersteller nicht für Linux entwickeln.In Kürze:
Es gibt keine Software für Beckhoff, Simatik, RedLion für Linux und wird es auch nicht geben. Punkt.
Software von Banken bieten keine Software für TAN Bestätigung - nur IOS, Android und Windows. Punkt.
Edit: Man darf nicht vergessen, manche Hersteller implentieren auch RealTime Kernel zusätzlich in das BS und haben damit auch eine sehr gute Zusammenarbeit mit dem BS Hersteller nötig. ZB. Simatik und Beckhoff setzen Steuerungen auf Windows auf und da ist eine stabile Zusammenarbeit notwendig.
Aber worum es mir geht: Wir brauchen mehr junge Menschen, die ihre Lust am Umgang mit Linux und Free-Pascal / Lazarus behalten oder finden.
Da dürfen ruhig alle mithelfen, auch die, die halt nur Linux können und sonst nichts zu Stande gebracht haben im Leben ...
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